Schieferdeckung

Schieferdeckung bei Dachneigungen - je nach Deckungsart - nicht weniger als 22º, wobei ein regen- und flugschneesicheres Unterdach vorgesehen werden sollte. Die Dacheindeckung erfolgt auf nagelbarem Untergrund (Bauplatten, Vollschalung) mit Pappunterlage bei den traditionellen deutschen Deckungen (klassisch Alt-deutsch, Schuppen-Schablone, Spitzwinkel, Wilde Deckung) und auf Lattung oder Schalung bei Rechteck-Doppeldeckung genagelt oder geklammert. Schiefer ist wetterfest, frostbeständig, verrottungsfest, pilzbeständig, weitgehend stoßfest und nicht brennbar (Baustoffklasse A1). Alle Schiefereindeckungen sind pflege- und wartungsfrei, fehlende oder beschädigte Decksteine können jederzeit erneuert bzw. ausgetauscht werden.



Baulexikon von Ingenieurbüro Peter Rauch