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Chemische Eigenschaften und Verwendung von Chrom

Eigenschaften:
Bläulich-weißes, glänzendes, sehr hartes und sprödes Metall mit der Dichte 7100 bis 7190 kg/m3, Symbol Cr, Ordnungszahl 24 und relative Atommasse 51,996. Es kristallisiert kubisch-raumzentriert. Der Schmelzpunkt liegt bei 1860 bis 1900ºC, der Siedepunkt bei 2317 ºC und die Brinellhärte beträgt 70 HB.

Chemische Eigenschaften:
Chrom ist an der Luft und auch gegen Feuchtigkeit sehr beständig. Erst bei stärkerer Erhitzung entstehen Anlauffarben. Die höhere Temperatur ist eine direkte Vereinigung mit S, N, C, Si und B möglich. Das kohlenstoffhaltige Chrom wird weniger angegriffen als das reine Chrom. Es löst sich leicht in Salzsäure, schwerer in verdünnter Schwefelsäure zu Chrom(II)-salzen. Salpetersäure und Königswasser wirken in der Kälte überhaupt nicht, beim Sieden nur sehr langsam ein (Passivität). Lösliche Chromverbindungen sind toxisch.

Verwendung:
Als Legierungselement für Edelstähle. Bereits kleinste Mengen an Cr erteilen dem Stahl hohe mechanische Beanspruchbarkeit. Stahllegierungen mit über 12% Cr sind edelmetallähnlich korrosionsbeständig. Diese Stähle können weiterhin Ni, Mo, V und Ti enthalten.
Als Überzugsmetall findet die Hartverchromung (matt, als Verschließ- und Korrosionsschutz), Schwarzverchromung (grau, auch blau) und die Glanzverchromung (als Korrosionsschutz) Anwendung. Cr-Verbindungen werden zum Beispiel für feuerfeste Materialien, für Farb- und Gerbstoffe verwendet.

Quelle:
Eisenkolb, F.; Einführung in die Werkstoffkunde Band IV, Verlag Technik Berlin 1967
Wosnizok, Wolfgang; Werkstoffe kurz und übersichtlich, 6. Aufl., Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie Leipzig 1974
Schröter, Werner; Lautenschläger, K.-H.; u. a.; Chemie 17.Aufl., Fachbuchverlag Leipzig 1986
Hirschberg, Hans Günther; Handbuch Verfahrenstechnik und Anlagenbau, Springer Verlag Berlin Heidelberg 1999


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