| Wärmleitfähigkeit λ [W/mK] | Leichtlehm (Strohleichtlehm): 0,11) (300 kg/m3); 0,17 (600); 0,21 (700); 0,25 (800); 0,35 (1000); 0,47 (1200) Strohlehm: 0,47 (1200); 0,53 (1300); 0,81 (1700) Massivlehm (Stampflehm, Lehmsteine, Lehmstränge): 0,81 (1700); 0,9 (1900) 0,99 (circa 2000) Schwerlehm (zum Beispiel mit hohem Kieskornanteil): 1,2 (2200) Hobelspäne mit Lehm: 0,17 (650) [1] |
| Diffusionswiderstandszahl μ | 2 - 5 Leichtlehm; 5 - 10 Stroh-, Massiv- und Schwerlehm |
| Gewicht kg/m3 | Leichtlehm 300-1200; Strohlehm 1200-1700; Massivlehm 1700-2000; Schwerlehm 2000-2200 |
| Günstige ökologische Aspekte | Feuchteregulierend, lässt sowohl Wasserdampf als auch flüssiges Wasser diffundieren, gute Kapillarkraft, vielseitig verwendbar, benötigt keine Dampfbremse, unbegrenzte Vorräte, brandbeständig, schall- und brandhemmend, geringste Herstellungsenergie, bindet Schadstoffe 2), preisgünstig |
| Negative ökologische Aspekte | Kritisch bei Durchfeuchtung, ungeeignet für statisch tragende Bauteile, schwindet bei Trocknen, verhältnismäßig lange Austrocknungszeiten, Schimmelpilzgefahr bei zu langsamer Trocknung oder falschem Wandaufbau |
1) In der Praxis unrealistisch
2)Lehm ist chemisch neutral und kann daher keine Schadstoffe dauerhaft binden, sie können nur am beziehungsweise im Baustoff abgelagert werden. Über längere Zeit gelangen diese wieder in die Raumluft zurück.
Quelle: [1] Oberrauch, Bernhard; Bauphysikalische Daten über Lehm, Wohnung + Gesundheit 9/92 Nr. 64 S.48/49
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Ingenieurbüro Arbeitsgestaltung und Baubiologie Peter Rauch - Leipzig -