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Die vielen verschiedenen Möglichkeiten der modernen Oberflächenentwässerung

Wasser findet immer Wege, um abzufließen oder durchzusickern. Es sei denn, man leitet das Wasser gezielt in dafür vorgesehene, verschiedene Bahnen einfach. Besonders bei Oberflächenentwässerungen ist dies von großer Bedeutung. Denn sind keine Gefälle bei Teerungen, Pflasterungen und Co. mit eingeplant oder falsch kalkuliert, kann aus einem simplen Regenguss eine sintflutartige Überflutung des gesamten Geländes und der Flächen innerhalb von Sekunden stattfinden. Wird das Oberflächenwasser nicht sinnvoll und geschickt in seine Bahnen gelenkt, ist die Katastrophe schneller da, als einem lieb ist.

Starke Regenfälle und andauernde Regengüsse fordern nicht selten ihre Tribute im Mauerwerk, Wänden und auf Wegen und wichtigen Anlagen. Für Gleisanlagen im Schienenverkehr gelten hier besondere Vorsichtsmaßnahmen. Denn die gezielte und professionelle Gleisentwässerung ist unabdingbar zur Gewährleistung von der Sicherheit bei Nässe für den Schienenverkehr. Die Bildung von stehenden Gewässern auf oder neben Gleisanlagen kann zu schwerwiegenden Unfällen bis zu Entgleisungen führen. Die professionelle Entwässerung muss deshalb insbesondere in diesem Bereich dementsprechend gesichert sein.

Starkregen in Leipzig
Eine falsche Entwässerungsplanung führt bei fasst jedem starken Gewitter in Leipzig zu dieser Überschwemmung.

Professionelle Oberflächen- und Gleisentwässerung

Die gezielte und professionelle Gleisentwässerung ist ein Muss in jedem Bauprojekt und Bauvorhaben, wenn Gleisanlagen jeglicher Größenordnungen im Spiel sind. Sei es für die einwandfreie Produktionsabläufe für Großunternehmen innerhalb der Betriebe auf Betriebsgelände, oder auch im öffentlichen Verkehrsraum Die Gleisentwässerung ist elementar, um Sicherheit und Präzision nebst einwandfreiem Arbeiten zu gewährleisten. Bei der professionellen Oberflächenentwässerung kann das aufkommende Regenwasser bei Niederschlägen jeder Stärke gezielt gelenkt und abgeführt werden. Besonders bei öffentlichen Verkehrsflächen, wie eben Straßen, Verkehrswege, Gleise und Co. im oberirdischen Bereich, sind solche Entwässerungsmaßnahmen durch bauliche Veränderungen sehr wichtig, um Überflutungen jeglicher Größenordnung weitestgehend vermeiden zu können. Bei Gleisentwässerungen kommt hinzu, dass der Schienenverlauf in keinster Weise auch nur minimal mit stehendem Gewässer in Berührung kommen darf.

Genau dafür ist die genannte Sohlschale seitlich der Schienenstrecken unabdingbar für den Abfluss des Regenwassers. Denn je nach Niederschlagsstärke können sich da binnen weniger Minuten eine Menge Liter Wasser zusammenkommen. Diese angefertigten Betonschalen werden meist auf Schotterschichten verlegt und in vielen Fällen direkt mit eine Schacht verbunden werden. Diverse Schutzgitter und Schlammfänger oberhalb der Schächte verhindern ein Zulauf von Unrat, wie Laub, Schmust, Geäst, Schotter und Erdreich in großen Mengen. So können diese Feststoffe nicht in die jeweilige Kanalisation gelangen. Durch die perfekte oberirdische Entwässerung ist der Übergang zur unterirdischen Kanalisation so auf einfachste Weise gegeben. Die Sohlschalen werden in den unterschiedlichsten Bereichen in verschiedenen Größen angeliefert und genutzt.

Regenrinnen und Kanalrinnen

Besonders im privaten Bereich ist bei Versiegelungen mit Pflastersteinen und Co. diverser Flächen, wie Zufahrten zu Garagen, im Eingangsbereich oder Hofbereich, Gang und Gäbe. Hier ist es ebenso wichtig, dass das Niederschlagswasser besonders in den Herbst- und Wintermonaten gut abfließen und keine Schäden verursachen kann. Denn sobald das Regenwasser nicht perfekt aufgefangen und weitergeleitet wird, findet es einen anderen Weg, um abzusickern. Und schon sind Mauerwerk und Keller feucht oder gar nass. Auch hier ist die gezielte Entwässerung von großer Bedeutung. Denn schon kleine Kanäle oder Ablaufrinnen sorgen für einen reibungslosen Abfluss des Wassers. Wichtig ist auch hierbei, das ein gewisses Gefälle beim Verlegen der Teerschicht oder der Pflastersteine bedacht werden muss, um das Ableiten des Wassers auch tatsächlich gewährleisten zu können. Das Gefälle sollte so angelegt sein, dass selbst geringe Nässe ihre Bahnen finden und ablaufen kann. Grundsätzlich sind so genannte U-Kanäle mit Gittern und Rostgen als Schutz vor Schmutz in den Gehwegplatten teils schon integriert. Ansonsten lassen sich diese U-Kanäle einfach verlegen und zu der jeweiligen unterirdischen Kanalisation führen. Ein weiterer Aspekt sind Regenrinnen. Denn nicht selten sind sie die Übeltäter für feuchte Wände und Decken. Ist einmal eine Bruchstelle in der Regenrinne am Dachverlauf und wird nicht entdeckt, kann das Wasser bei jedem Regenguss ungehindert ins Mauerwerk oder an der Außenwand entlang fließen.

Früher oder später wird die Wand feucht und sogar Schimmelbildung lässt grüßen. Die Regenrinnen sollten also immer mindestens einmal im Jahr rund ums ganze Haus entlang auf Dichtigkeit überprüft werden und auch von Unrat, wie Laub oder Moos beispielsweise befreit werden. Denn auch diese Dinge können sich im Laufe eines Jahres ganz schon anhäufen und so zu Verstopfungen führe. Ein reibungsloser Abfluss ist dann nicht mehr möglich und schon findet auch hier das Wasser einen anderen Weg zum Ablaufen. Bestenfalls rinnt das überschüssige Wasser an den verstopften Stellen nach außen sichtbar an der Wand entlang oder läuft ungehindert über die Rinne hinweg. Dann ist ein schnelles Handeln wichtig, um größere Schäden verhindern zu können.


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