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Über Werkzeuge, Etiketten, bis hin zum lockeren Spruch: Auf was man alles als guter Heimwerker auf keinen Fall verzichten sollte

Wer nicht mindestens eine Kiste im Haushalt hat, die mit vielerlei Werkzeug bestückt ist, hat früher oder später ein Problem. Denn irgendwo kann und sollte jeder einmal selbst Hand anlegen, wenn eine Schraube nachgezogen werden muss, oder ein Bild aufgehängt wird und der Nagel in die Wand geschlagen werden soll. Dazu muss man grundsätzlich nicht handwerklich begabt sein, aber etwas Geschicklichkeitstraining kann dabei nie schaden.

Aber wirklich nur eine Kiste voller Werkzeug im Haushalt ist aber in der Regel eher selten und unwahrscheinlich. Meistens hat der Herr des Hauses ein Handwerks-Eldorado im Keller oder in der Garage versteckt. Unzählige Schraubensortimente, Bohrer, Sägen, Schleifmaschinen, Schraubenschlüssel, Zangen in allen Größen und Variationen. Arbeitsflächen, Kisten gefüllt mit diversen Werkzeugen für alle Fälle und vieles mehr. Der Heimwerker und Hobby-Handwerker will schließlich zur Stelle sein und natürlich mit dem richtigen Werkzeug. Während aber in manchen Hobbykellern das nackte Chaos herrscht, hat ein anderer Hobbywerkler alles fein säuberlich verstaut, beschriftet und angeordnet sortiert und hält Ordnung in seinem Reich. Mit kleinen Tricks und Kniffen kann jeder seine kleine Werkstatt auf Vordermann bringen und in Ordnung halten.

Wo steht was und was ist drin?

Die Frage aller Fragen, wenn man eine bestimmte Schraube sucht, oder den passenden Dübel. Das passenden Kabel oder die richtige Blende für die Steckdose. Und schon beginnt die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen und schlussendlich gibt der Suchende verärgert auf. Einfacher geht das definitiv, wenn man exakt und möglichst auf einem Blick erkennt, was sich beispielsweise in Kiste A befindet. Eine einfache Kennzeichnung mit einem Etikett reicht schon aus, um der nervenden Suche nach Werkzeugen und Co. ein Ende zu bereiten. Ein Blick aufs Label, der Griff in die richtige Kiste und schon wird man fündig. Wenn man dann auch noch, rein zum Spaß an der Freud, die Kisten und Kartons oder Schubladen mit witzigen Sprüchen verzieren kann, umso schöner. Anregungen rund um möglicherweise passende Sprüche zur Aufmunterung findet man auch hier. Die Kennzeichnung vor allem für geschlossenen Kisten und Kartons, oder Schubladen und Schranktüren über deren Inhalt ist Gold wert und erspart wichtige Zeit und Ärger.

Dieses Werkzeug darf nicht fehlen

Der einfache Hammer tut es nicht immer und ebenso wenig die Kneifzange und der Schraubenschlüssel. Diverse Hammer sollten möglichst in verschiedenen Dicken und Breiten vorhanden sein. Denn ein kleiner Nagel, der für das Aufhängen eines kleinen Bildes in der Wand versenkt werden soll, sollte mit einem leichten zierlichen Hammer versenkt werden. Und ein fast zehn Zentimeter langer Nagel, der in einen Balken geschlagen werden muss, benötigt einen schweren und breiten Hammer. Ebenso sieht das bei fast allen Werkzeuggrößen aus, die für bestimmte Handwerksarbeiten unterschiedlichster Größenordnungen gedacht sind. Hilfreich sind auch kleine aber äußerst effektive und technisch hochversierte Helfer wie der praktische Bohrhammer, der binnen kürzester Zeit seine Arbeit kraftvoll verrichtet und einen Vielzahl an Nägeln sämtlicher Größenordnungen mühelos in unterschiedliche Untergründe spielend versenken kann. Eine Bohrmaschine, die speziell für das Vorbohren fürs Versenken von Schrauben nebst Muttern angedacht sind, sollte auch nicht fehlen. Ebenso wenig ein gutes Zangensortiment in verschiedenen Größen und Schraubschlüssel zum Lösen von unterschiedlich großen Muttern. Nicht verkehrt ist es auch eine Anzahl an verschiedenen Imbusschlüsseln parat zu haben, da immer mehr Möbel beispielsweise nur mit diesen Schlüsseln zusammengebaut werden können. Was natürlich niemals fehlen darf ist ein üppiges Sortiment an verschiedenen Nägeln, Schrauben, Muttern, Dübeln, Drähten jeglicher Art. Kabelreste, Holz, Lattenreste jeglicher Art. Dichtungsmaterial, Kleber, Fugenmittel. Schutzmasken, erste-Hilfe-Koffer, Feuerlöscher und Handschuhe natürlich. Dies wäre zumindest zunächst einmal die Grundausstattung für den Heimwerker.

Nelia Sydoriak mit Bohrhammer Beton stemmen.

Selbst ist der Mann - und auch die Frau

Als Handwerker muss man nicht zwingend großartig talentiert sein, um hier und da kleine Handwerksarbeiten im Haus und im Garten zu verrichten. Anders sieht es da aus, wenn es sich um aufwändige Renovierungsarbeiten handelt. Da wird vom Hobbywerkler schon etwas mehr Know-how abverlangt. Aber auch hier muss man nicht zwingend der Profi sein. Mit ein wenig Unterstützung und Hilfe kann aus dem kleinen Heimwerker ein ganz großer werden. Und besonders bei Renovierungsarbeiten an Haus, Garten und Wohnung kann man eine Menge Geld einsparen, wenn man selbst Hand anlegt. Hier sind schon einfache Renovierungsprojekte möglich, die jede Menge Einsparungen mit sich bringen. Und auch bei Großprojekten sollte man sich ausreichend informieren, ob es nicht doch möglich ist, selbst aktiv zu werden. Manchmal reicht auch das Vorarbeiten oder der nachträgliche Feinschliff aus, um einsparen zu können. Wichtig ist, dass man weiß, was und wie etwas zu tun ist. Den Rat eines Profi einzubeziehen, ist daher nie verkehrt. Ob man dann schließlich die Sache selbst in die Hand nehmen will, oder nur zum Teil, bleibt schließlich jedem selbst überlassen.


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