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die Öko-Frösche

Die natürlichen und ökologischen Bioprodukten

Wenn man Umweltschutz meint, so sollte man dies auch so nennen und nicht "Klimaschutz".

Begriffe, wie "Natürliche, ökologische Bioprodukte" die neue "Wissenschaft", Globalklimatologie die weniger zur wirtschaftlich-ökologischen Lösung herangezogen wird, sondern zur Begründung von Engpässen auf dem Rohstoffmarkt und auferlegten Zwangsmaßnahmen herangezogen wird, dient vordergründig knallharten wirtschaftlichen Interessen. Dazu werden klug ausgedachte Marketingkonzeptionen entwickelt, um den Verbraucher zum Kauf für Produkte zu motivieren, bestimmte (zum Teil unwirtschaftliche) Leistungen gegenüber anderen hervorzuheben und versteckte Steuer zu erheben.
Im Unterschied zum echten Schutzanliegen für die reale Umwelt und Natur - erfinden Einrichtungen die Probleme selber, die sie hinterher bekämpfen wollte.

Die Zeitung "Ökotest" gehört zum Beispiel der SPD.

Es gibt keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Biokost wirklich gesünder ist. Es gibt auch keine Studie, die belegt, dass Biokost besser schmeckt. Biologischer Landbau ist längst ein Geschäft mit industriellen Maßstäben geworden. Also eine Propaganda von Bio-Aktivisten. Viel besser ist der jahreszeitliche Verzehr von Produkten, die gerade reifen.
Die EU-Kommission stellt sich bei der hiesigen Marktzulassung von Stevia quer, obwohl diese in Japan schon die Hälfte des Süßwarenmarktes erobert hat. Ihre Süßkraft ist enorm, sodass viel Zucker eingespart werden kann.[13]

Die Medien, ob Radio, Zeitung oder Fernsehen werden mit Sendereihen bzw. Artikeln zum "Klimaschutz" überhäuft. Bald ist die Erde unbewohnbar, daher müssen die Menschen verzichten und sich der strengen Auflagen unterwerfen. (Für die es noch nicht verstanden haben: eine totale Unterwerfung und Kontrolle der Menschheit durch eine kleine Elite.)
Eine im Juni 2008 "durchgeführte Umfrage des Observers brachte ein überraschendes Ergebnis: Die meisten Briten glauben nicht an das Märchen vom menschengemachten Klimawandel! Vielmehr glauben viele, daß die Wissenschaftler das Problem übertreiben. Mehr als die Hälfte glaubt, daß die Regierung den Klimawandel nur benutzt, um verborgene Steuern zu erheben. Insgesamt 60 % glauben daß der Klimawandel wohl nicht so schlecht sei wie dargestellt, oder glauben überhaupt nicht daran, daß dieser menschengemacht oder gar ein Problem sei." [10] Eine ander Meinung vertritt die deutsche Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel: "Die Treibhausgase sind in der Lage, die Menschheit auszurotten."
Selbst die DHL versendet die Pakete jetzt mit einem gelben DHL-Aufkleber mit dem Text "CO2-NEUTRALE SENDUNG". Demnach produzieren das Postauto und der Postbote kein CO2 mehr.
Sandwüste Es stellt sich nur die Frage, welchen Einfluss man auf die Sonnenaktivität, auf Luftdruckschwankungen, Luftströmungen mit Niederschlagsmengen, Magnetschwankungen und so weiter ausüben will. Die alten Griechen hatten Zeus, wenn es mit dem Wetter nicht so klappte. In der Vergangenheit gab es immer wieder Menschen, die sich wie Gott fühlten oder die Weltherrschaft anstrebten oder sich als Propheten ausgaben.
Hier ein Beitrag von Prof. Dr. Martin Trömel, Goethe-Universität Frankfur: Der Klimawandel wird sich nicht aufhalten lassen. Troemel_Kann Klimaschutz_gelingen_6_8_2010.pdf
Sicherlich meint man das Wetter, was man schützen will aber meint die Umwelt. Wenn der Wetterbericht für das kommende Wochenende stimmt, dann sind wir schon froh. Die mit dem Computer erstellten "Klimamodelle" geben den Wasserstand der Weltmeere auf den Millimeter und die durchschnittliche Lufttemperatur der Atmosphäre auf den zehntel Grad in den nächsten 50 Jahren genau an(?) (Als Ingenieur kann man solche Rechenkünste nur als Unsinn einstufen. Siehe hier auch den Beitrag von Stern vom 20.6.2007 zu Computermodellen.)
"Bedauerlicherweise trägt vieles von dem, was im Moment unter Klimaschutz firmiert, nicht einmal zur Verbesserung der Umwelt bei. Weil den Bürgern "klimafreundlicher" Biosprit verordnet wird, werden die Tropenwälder für Energiepflanzen abgeholzt. Die Tierarten, die angeblich wegen der globalen Erwärmung in den nächsten hundert Jahren aussterben, werden kurzerhand sofort und im Namen des Klimaschutzes ausgerottet." Klimaschutz-Debatte, Der Untergangsterror in FAZ 5.9.2007

Professor Bob Carter von der James Cook University in Australien, Mitglied des Wissenschaftsbeirats der ICSC sagte: "Der Schutz der Umwelt ist äusserst wichtig und daher muss die Umweltpolitik auf unserem besten Verständnis von Wissenschaft und Technologie basieren, verbunden mit einer realistischen Einschätzung der relevanten Optionen für Wirtschaft und Politik. Dies findet in der Klimadebatte nicht statt."
Der Vorsitzende der ICSC, Professor Tim Patterson von der Carleton University in Ottawa (Kanada) erklärt: "Anstatt Milliarden durch die Restriktion von CO2-Emissionen zu verschwenden, einem lebenswichtigen Gas, von dem alles Leben abhängt, müssen sich die Regierungen darauf konzentrieren, bekannte Umweltprobleme zu lösen, auf die wir einen Einfluss haben - Luft-, Land- und Wasserverschmutzung sind bekannte Beispiele dafür."
International Climate Science Coalition (ICSC) liefert eine Analyse von Klimaforschungs- und politischen Themen, die unabhängig von Lobbys und etablierten politischen Interessen liegt. Sie ist eine Vereinigung von weltweit führenden Klimaforschern, Wirtschaftsexperten, Entscheidungsträgern, Ingenieuren, Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft, Medizinern sowie andere Experten, unterstützt eine rationale, wissenschaftlich begründete, offene Diskussion aller Themen rund um das Klima.
Der vollständige Text der Manhattan-Erklärung zum Klimawandel, die Unterstützerlisten und internationalen Medienkontakte für Expertenkommentare sind zu finden unter www.climatescienceinternational.org/media1.php.
Die wichtigsten Aussagen der Erklärung sind:
- "Es besteht kein überzeugender Beweis dafür, dass die CO2-Emissionen der modernen, industriellen Aktivität in der Vergangenheit, in der Gegenwart, oder in der Zukunft einen katastrophalen Klimawandel verursachen."
- "Versuche von Regierungen, teure Vorschriften über Industrie und den einzelnen Bürger zu verhängen, um die CO2-Reduktion zu fördern, werden die Entwicklung verlangsamen, ohne einen sinnvollen Einfluss auf den künftigen Verlauf des weltweiten Klimawandels zu haben. Solche Strategien werden die künftige Prosperität spürbar verringern und damit die Fähigkeit der Gesellschaften einschränken, sich an die unabänderliche Klimaänderung anzupassen und dadurch das menschliche Leid vergrössern, nicht verringern."

Für weitere Informationen über die "Manhattan-Erklärung" oder die ICSC besuchen Sie http://www.climatescienceinternational.org oder kontaktieren Sie: Tom Harris, B. Eng., M. Eng., Executive Director, International Climate Science Coalition, P.O. Box 23013, Ottawa, Kanada, K1A 4E2, +1-613-728-9200, E-Mail: tom.harris@climatescienceinternational.net; oder Professor Robert M. Carter, Ph.D., Marine Geophysical Laboratory, James Cook University, Townsville, Qld., 4811, AUSTRALIEN, Telefon: +61-7-4781-4397, Priv.: +61-7-4775-1268, Mobil: +61(0)419-701-139, E-Mail: bob.carter@jcu.edu.au; Web: http://members.iinet.net.au/~glrmc/

Zum Emissionsrechtehandel

"Dem Chef des UNO-Klimarats - Dr. Rajendra Pachauri - wird vorgeworfen, dass er ein Vermögen mit seinen Verbindungen zu CO2 Emissionshandels-Firmen macht. Niemand anders als der Vorsitzende des Weltklimarats, Dr. Rajendra Pachauri, übte mehr Einfluß auf die Ereignisse aus, die zum Kopenhagener Klimagipfel führten. Er ist auch die treibende Kraft hinter dem letztem IPCC-Bericht von 2007. Derselbe Pachauri, der schon mal verkündete, man wolle die Öffentlichkeit 'schockieren' und so zum Handeln zwingen ("shock into action")." www.eike-klima-energie.eu
Wegen Betrügereien hat die EU den Emissionsrechtehandel, "das wichtigste Instrument im Kampf gegen den Klimawandel", ausgesetzt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Januar 2011)
Japan hat die Einführung des Emissionsrechtehandels verschoben. Grund: Genauere Erforschung notwendig! (Neue Züricher Zeitung, 29. Dezember 2011)
Bereits 2009 wurde vom Parlament in Australien ein Gesetz zur Einführung des Emissionshandel abgelehnt. Grund Wirtschaftliche Nachteile und kein Effekt (NZZ Online, 2. Dezember 2009)
Kanada hat sich von den Kioto-Zielen verabschiedet, Kanada senkt seine Klimaschutzziele (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Juni 2010)
Wandel in Amerikas Klimapolitik, Neuer Gesetzentwurf mit gelockerten Auflagen in Arbeit / "Emissionshandel ist tot" (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. März 2010)

Das Geschäft mit den Nahrungsmitteln

Die USA verwendet in diesem Jahr 138 Millionen Tonnen Mais nur für die Herstellung von Biotreibstoff. Diese Menge fehle für die Lebensmittelproduktion. Die angestrebte hohe Beimischungspflicht von Biokraftstoffen gefährde Überlebensperspektiven für Millionen von Menschen. Das "International Food Policy Research Institute" in Washington hat festgestellt, wonach bei jedem Prozentpunkt, um den die Nahrungsmittelpreise steigen, zusätzlich 16 Millionen Menschen auf der Welt von Hunger bedroht seien!
(Die Medien von Juni 2009 berichten, dass heute bereits 1 000 000 000 Menschen hungern, weil die Lebensmittel zu knapp und zu teuer sind.)
"Um einen 100-Liter-Tank mit Bioethanol zu füllen, braucht man so viel Getreide, wie ein Mensch lebenslang zur Nahrung benötigt."!! [8, 11]
Für einen Liter Bioethylenkraftstoff aus Mais werden in den USA zwei Liter Wasser verbraucht und die Herstellung benötigt fast so viel Energie, wie der Liter freisetzt.
"Seit im August 2006 für den Biosprit neun Cent pro Liter Energiesteuer verlangt werden, ist der Preisvorteil dahin. Das hat nun verheerende Folgen für die Biosprit-Branche. Laut der Berliner Zeitung mussten in den letzten Monaten die Hälfte der Produktionskapazität heruntergefahren oder sogar stillgelegt werden. Einige Biodieselanlagen wurden schon demontiert und ins Ausland gebracht. Die deutsche Biosprit-Branche steckt in der Krise." Um da heraus zu kommen, denkt man über eine Erhöhung der Zumischungsquoten bei Biodiesel von jetzt 4,4 Prozent auf 7 Prozent nach. Sprich die Mineralölwirtschaft soll mehr Biokraftstoffe abnehmen. [4]
In einer Studie hat die EU-Kommission die indirekten Folgen der Herstellung von Biokraftstoff untersuchen lassen. Einige Biokraftstoffe sind schädlicher für das Klima als herkömmliches Erdöl. www.eike-klima-energie.eu

Treibhauseinfuss durch GaseIn einer Studie zeigt der Nobelpreisträger (Chemie) Paul Crutzen die schwerwiegenden Nachteile von Biosprit bezogen auf die Umweltbilanz auf. Raps für den Diesel und vor allem Mais und Zuckerrohr für Ethanol, nehmen aus der Luft für Ihren Wachstum mehr Kohlendioxid auf als bei der Verbrennung von Biosprit entsteht. Es entsteht aber Distickstofmonoxid N2O (Lachgas). Ein Gramm Lachgas wirkt als Treibhausgas etwa dreihundertmal (!) so stark wie die gleiche Menge an Kohlendioxid. Siehe Grafik.

Verursachte Treibhauseffekt:
- Rapsdiesel bis zu 1.7 Mal so groß wie der von herkömmlichem Diesel.
- aus Mais destillierte Alkohol hat bis zu 50 % mehr als Normalbenzin.
- Ethanol aus Weizen zwischen 30 und 100 % stärker als Benzin.

Nur Sprit aus Zuckerrohr schneidet positiv ab, da beim Zuckerrohranbau in den tropischen Ländern oft wenig gedüngt wird. [6] Des Weiteren entsteht aus Distickstoffmonoxid auch Stickoxide. Sie sind einerseits am bodennahem Smog beteiligt und sollen aber auch die Ozonschicht beienflussen.
Ethanol aus Mais erfordert etwa 1150 mal so viel Land wie Kernkraft, um die gleiche Energiemenge zu erzeugen.

"Die NGOs (Nichtregierungsorganisationen) und die deutsche Politik setzen auf erneuerbare Energie. Diese sind im Wesentlichen Biobrennstoffe, Wind- und Solarenergie. Im Jahre 2007 wurden in Europa 4 Millionen und in den USA etwa 20 Millionen Tonnen Biobrennstoffe vor allem aus Brotgetreide und Zuckerpflanzen hergestellt. Die zunehmende Konkurrenz um verfügbare Anbaufläche hat innerhalb eines Jahres zu einer Verdopplung des Weltmarktpreises von Mais geführt." ... Damit werden aber auch die Preise anderer Produkte wie Fleisch und Milch in die Höhe gezogen. "Die Folgen dieser Politik für die Ernährungssicherheit der Menschheit und der Gesundheit der Umwelt stehen auf einem anderen Blatt." [7]

Biokraftstoffe ist keine klimaneutrale Alternative zu fossilen Brennstoffen, weil beim Verbrennen nur so viel CO2 entweicht. Mit der Verknappung fossiler Brennstoffe wird der Druck zur Nutzung von Energiepflanzen massiv steigen. Zum Ende des Jahrhunderts, so prognostizieren Jerry Melillo vom Marine Biological Laboratory Woods Hole (US-Bundesstaat Massachusetts) prognostiziert, dass zum Ende des Jahrhunderts die Anbaufläche für Biokraftstoffe größer sein wird als für Lebensmittel. Es muss die landwirtschaftliche Fläche für den Anbau der Energiepflanzen berücksichtigt sowie auch die indirekten Folgen - etwa wenn der Lebensmittelanbau auf Flächen verdrängt wird, die eigens dafür abgeholzt werden. Bei der Rodung von Wäldern kommt sehr viel Kohlendioxid in die Erdatmosphäre. Durch diese Verdrängung könne doppelt so viel Kohlenstoff freigesetzt werden wie beim Anbau der Energiepflanzen selbst. Noch größer ist das Problem der zunehmenden Stickstoffdüngung. Das dabei entstehende Treibhausgas Distickstoffoxid (N2O) belastet die Erdatmosphäre stärker als CO2. Mehr als die Hälfte der N2O-Emissionen wird aus dem Anbau von Energiepflanzen stammen. [12]

SolarenergieWirtschaftlich uneffektive Verfahren werden durch Gesetze getragen, wie das Energie-Einspeise-Gesetz, welches zum Beispiel Solarstrom mit rund 50 Cent/kWh fördert, wobei konventioneller Strom an der Leipziger Energiebörse rund 5 Cent/kWh kostet. In unseren Breiten wird dies immer eine Nischentechnologie bleiben. Auch die Nutzung des Windes soll der Umwelt dienen und alles um den Kohlendioxid - Ausstoß in der BRD um 0,24 % zu senken.

Ganz früher hatte man Priester um das Volk zu besänftigen, das Rom spendete Getreide und veranstalte blutige Unterhaltungen im Colosseum, dann kam die Astrologien, Hofzauberer und Alchemisten. Die Massenkultur mit den modernen Gladiatoren (Sportlern), Hexen, Zauberlehrlinge, Mythen, parallele Welten und so weiter ist eine hervorragende psychologische Einflussnahme auf die Volksmassen. Nach dem der kalte Krieg zu Ende ist, brauchte man ein neues interessantes Feindbild. Der neue Feind ist der normale Bürger, wenn er sich nicht freiwillig an den modernen Ablasshandel beteiligt, wird er automatisch als ein Klimafeind und besonders Hartnäckige werden als Skeptiker (ein moderner Begriff für Ketzer) bezeichnet und öffentlich gemaßregelt.

Statt wirkliche innovative Lösungen für eine langfristige Energiebereitstellung unter ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu fördern, werden Ängste und Verunsicherung verbreitet. Der "freie" Bundesbürger zur Kasse gebeten sowie gesundheitlicher Gefahren ausgesetzt1). Ökologisches Bauen, effiziente Energie- und Rohstoffnutzung, Schaffung von geschlossenen Stoffkreisläufen erfordert Wissen, Erfahrungen und Vernunft aber keine Zwangsverordnungen und Verblendung mithilfe der Massenkultur. Auch wenn es einigen Herrn und Damen weh tut, ohne den Weg über die Kernenergie wird es künftige keine Kernfussion geben.

Das Märchen vom guten Strom!

von PHILIP PLICKERT
"Es war einmal ein Volk, das wollte die Umwelt und das Klima schützen. Voller Eifer machte es sich daran, Solarzellen auf Dächer und Felder zu montieren. Und auf jeden Hügel setzte es ein Windrad. Die Regierung versprach, der so produzierte Strom werde zu einem garantierten hohen Preis abgenommen. Bald gab es eine Million Solaranlagen. Mehr als die Hälfte der Weltkapazität an Solaranlagen stand in dem eher sonnenarmen Land. Zwar kostete die Einspeisevergütung viel Geld, jedes Jahr 1,5 Milliarden Euro für Solar und 3,5 Milliarden für Windkraft. Doch die Deutschen zahlten gerne für den "guten" Strom. Schließlich helfe der, das Klima zu schützen, weil bei der Erzeugung kein Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen werde.Allerdings gab es in dem fleißigen Volk von Umweltschützern auch einige Nörgler, sogenannte Ökonomen, die ihnen eine unangenehme Wahrheit zu erklären versuchten: Keine einzige Tonne, nicht einmal ein Gramm CO2 wird durch all die Solaranlagen oder Windräder eingespart! Auch das EU-Verbot der Glühbirne entlastet das Klima nicht um ein Gramm Treibhausgas!...." Weiter www.eike-klima-energie.eu

Der Schwindel mit den "grünen Arbeitsplätzen"

Die Studie (März 2009) der König Joan-Carlos-Universität in Madrid gelangt zu dem Schluss: Man müsse davon ausgehen, dass für jeweils vier "grüne" Arbeitsplätze, die auf diese Weise geschaffen wurden, neun andere Arbeitsplätze verloren gingen. Zu ähnlichen Schlussfolgerungen kam im September 2009 die Denkfabrik CEPOS (Center for Politiske Studier) Dänemark in einem Bericht über Windenergie. Die Subventionen pro Arbeitsplatz belaufen sich auf 175-250% des Gehaltes der Beschäftigen. Der erzeugte Mehrwert pro Beschäftigten liegt bei 36% unter dem Durchschnitt der Industrie.

Es sind plötzlich merkwürdige neue "Wissenschaften"

entstanden, wie Umweltphysik, Umweltbiologie, Umweltchemie, Umweltmeteorologie, Umweltpolitik, ..., denen das aussagelose Wort "Umwelt" die "gesellschaftliche Relevanz" verliehen hat. Die früher nützlichen Kernforschungszentren wurden zu überflüssigen, wissenschaftlich wertlosen Umweltinstituten. Deshalb möchte ich den Lesern dieses Buches empfehlen, sich in dem Text von Wolfgang Thüne vor jedem Wort "Wissenschaft" oder "Wissenschaftler" das Attribut "gesellschaftlich relevant" eingefügt zu denken und dabei aber nicht zu vergessen, daß es früher einmal wertfreie, freie, nicht korrupte, ehrliche Wissenschaften in Deutschland gegeben hat. Aus Vorwort zu Wolfgang Thünes Buch "Freispruch"

Windanlage

Forschungsinstitut und Universitäten benötigen Geld für ihre Existenz. Sie stehen in einer wirtschaftlichen Abhängigkeit zum Geldgeber, egal ob ein privates Unternehmen oder ein staatliches Organ. Die Lehre und die Forschungsergebnisse müssen den Meinungen bzw. Vorgaben des Auftraggebers entsprechen. Nur in Einzelfällen kann man von einer werteneutralen Information ausgehen. Zum Beispiel die Information auf Pflanzenforschung.de. Diese Informationsplattform wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Vom Naturschützer zum Handlanger

"Ein haarsträubendes Beispiel von Verrat des NABU an seinem eigentlichen Auftrag: 'Schutz der Natur' mußten Mitglieder im Bundesland Rheinland-Pfalz erleben. Auch dort hindern die Einflüsterungen der Berliner Klimakatastropheure Naturschutzverbände an der Verfolgung ihrer originären Aufgabe. Namentlich der NABU sorgte durch Untätigkeit - trotz lauter Alarmrufe von der Basis - dafür, daß in einem anfangs defacto, später erklärten Vogelschutzgebiet widerrechtlich zahllose Windkraftanlagen errichtet werden konnten." Ein interessanter Beitrag zum NABU naturschutzparadox.de.

"Spätestens seit dem Erstarken der Grünenbewegung im Zuge des sogenannten Waldsterbens in den achtziger Jahren verkam die Umweltbewegung zunehmend zu einer Farce.
Wiederholt hatte harter Witterungsstreß die deutschen Wälder gegen Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre getroffen. Zur Jahreswende 1978/79 sackte in Süddeutschland das Thermometer innerhalb weniger Stunden um fast 30 Grad. Forstleute wußten, Frostschäden im Wald waren unausweichlich. Zur gleichen Zeit zeigten verschiedene Baumarten andere Schadsymptome, die auf Nährstoffmangel hindeuteten. Zunehmend wurde darüber berichtet, und manche begannen, an eine gemeinsame, böse Ursache zu glauben. Eine passende Erklärung lieferte 1979 der Göttinger Bodenforscher Bernhard Ulrich. Er diagnostizierte Luftverunreinigungen, insbesondere Schwefeldioxid und den sauren Regen, als wahrscheinliche Ursache von Waldschäden und stellte 1981 die extreme Prognose, daß 'die ersten Wälder schon in fünf Jahren sterben' würden. Sie seien nicht mehr zu retten. Seither galten die Luftschadstoffe als Hauptverdächtige. ...
März 2001 erklärte Landwirtschafts-Staatssekretär Berninger im Parlament, 'daß wir zusätzliche Strategien gegen das Waldsterben entwickeln'. Und im Januar 2002 forderten die Fraktionen der SPD und der Grünen, die Anstrengungen zur Reduktion und Beseitigung der 'neuartigen Waldschäden' zu verstärken. Dann kam die Überraschung: Im Sommer 2003 erklärte Ministerin Renate Künast das Waldsterben für beendet." [10]

Ökologischer Hausbau und ökologische Energiepolitik

Das Ökologische Haus

Was versteht man unter einem Ökohaus? So hat man früher gebaut und sollte eigentlich auch für das biologische Wesen, den Menschen, bauen. Sicherlich ein Rückbesinnen an sinnvollere Bauweise. Früher hatte man mit den vorhandenen Mitteln und Möglichkeiten versucht, vernünftig zu bauen. Da durfte der Baumeister das Gebäude erstellen und alle fachlichen Erfahrungen einfließen lassen. Heute bestimmt die Bank den Bauablauf.Vom Aussterben bedroht! Eine Verordnungs- und Normenschwemme (DIN) bestimmen das Aussehen und die Funktion, wobei es sich meist um "Vereinbarungen" handelt, aber keineswegs um Erkenntnisse, die ja die Grundlage von Wissenschaft sein sollte. Die Bauherren, entzückt und belesen von der umfangreichen Informationsflut der verkaufenden Baustoffindustrie, versuchen verzweifelt den ohnehin unter Preisdruck geratenen komplizierten Bauablauf durch Eigenstudium angeeignetes Fachwissen zu beeinflussen. Aber ein kaputt saniertes Haus schafft neue Arbeitsplätze.

Viele der sogenannten Ökohäuser müssen mit Biozide (Fungizide und Insektizide) versehen werden, sonst verschwinden sie wieder vorzeitig in den normalen Stoffkreislauf, aufgefressen durch Insekten, Mikroorganismen und Pilze. Richtige Naturhäuser, wie das Schneehaus der Eskimos und die Laubhütten brasilianischen Ureinwohner, lassen sich nicht in unseren klimatischen Breiten aufstellen. Hier sind Wärme speichernde und dämmende Baustoffe erforderlich, die gute raumklimatische Bedingungen zu lassen, wie Holz oder gebrannter Lehmsteine mit Mikroporen, Baustoffe, die seit Tausenden Jahren hergestellt werden. ( Die Eigenschaften zu Baustoffen erfahren Sie hier.)

Naturprodukte sind ein Zwischenprodukt im natürlichen Stoffkreislauf. Um sie für eine Nutzung haltbar zu machen, müssen sie durch Konservierungsmittel geschützt oder können nur für ausgewählte Gebiete (Konstruktionen) eingesetzt werden. Selbst Preise lassen keinen Aufschluss über die Qualität und die Inhaltsstoffe zu. Der Versuch Inhaltsstoffe zu bewerten muss spätestens dann scheitern, wenn ganzer Stoffgemische bewertet werden müssen.

Man sollte sich mit dem Produkt vertraut machen, weniger den Werbeslogan blindlings vertrauen, vielmehr den Inhalt und die Gebrauchseigenschaft prüfen, eventuell Bekannte oder unabhängige Fachleute befragen und bei Zweifel lieber Abstand davon nehmen.

Die Ökologische Energiepolitik

"Der konsequent sparsamen Umgang mit fossilen Energieträgern ist richtig und erforderlich: wegen der Versorgungssicherheit für den Fortbestand von Zivilisation und Wohlstand sowie für die zu verbessernde Situation der heute noch unterentwickelten Länder. Aber es fehlen jegliche Konzepte für eine Zukunft mit Energie. Und: Als sicher geltende Kernkraftwerke sollen abgeschaltet werden. Auch für den Ersatz der benötigten rund 50 Millionen Tonnen erdölbasierter Kraftstoffe oder der 25 Millionen Tonnen leichten Heizöls fehlt jedes Konzept. Stattdessen nimmt der Anbau von Raps zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion weiter zu. Da die heimische Rapsölmenge zu gering ist, werden zunehmend Soja- und Palmöl importiert und auf einem Schiff mit durch Erdölkraftstoff angetriebenen Dieselmotoren transportiert, um den vorgeschriebenen Anteil an Biokraftstoffen für die Zumischung zu Benzin und Diesel erreichen zu können. Diese "nachhaltige" Politik sorgt also dafür, dass die Regenwälder abgeholzt werden, um Ölpalmen anzupflanzen. Aber auch Mais wird knapp, weil die Landwirte beim Verkauf zur Herstellung von Alkoholkraftstoff mehr verdienen, als er für die Futtermittelherstellung einbringt. Am perfidesten aber ist der Ersatz von Heizöl durch das Verbrennen von Weizen, weil am Verkauf von Weizen als Nahrungsmittel erheblich weniger verdient wird. Diese Entwicklung ist bereits so weit gediehen, dass der Bauernverband die sofortige Streichung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fordert." [1]
Für die Herstellung von 1 Liter Treibstoff aus Pflanzen sind 4.500 Liter Wasser notwendig. (Zeit 4.4.07) Schon heute müssten rund 1 Mrd. Menschen ohne sauberes Trinkwasser auskommen. Der Wasserverbrauch wachse doppelt so schnell wie die Weltbevölkerung.

In einer Befragung (10.112) in Deutschland lehnten 93% die Einführung des E10 ( 10% Bioethanol) ab. Etwa 10% aller in Deutschland 41 Millionen fahrenden Autos und 3,8 Millionen Motorräder "vertragen" den Sprit nicht, der ab Februar 2011 flächendeckend angeboten wird. Benzin wird so 3 bis 5 Cent ansteigen. Bioethanol hat nur 2/3 des Energiegehaltes von herkömmlichen Benzin, sodass ein höherer Benzinverbrauch entsteht. Man schätzt, dass dieser Mehrverbrauch allein durch die Mineralölsteuer täglich bis 1,7 Millionen Euro dem Finanzministerium Mehreinnahmen bringt.

"Dieser Zustand, der sich von Jahr zu Jahr verschlimmert, ist das Ergebnis einer chaotischen Umwelt- und Förderpolitik. Hier wird ohne jegliches Fachwissen sinnlos drauflosgewirtschaftet. Was nur "Öko" vor sich herträgt, bedarf keiner Erklärung, während jeder Warner verdächtigt wird, von der Industrie gekauft zu sein. Jedes vernünftige Konzept wie etwa das Choren-Verfahren wird in zahllosen Veranstaltungen, in Gremien und Kommissionen buchstäblich zu Tode geredet. Die "regenerativen Energien" sind nicht in der Lage, innerhalb kurzer Zeit die fossilen Energieträger einschließlich des Urans und der Kohle zu ersetzen." [1] Siehe hier auch die Beiträge zur Energie.

So warnen Forscher in einer Studie: Forcierung von Biomasseenergie erhöht Druck auf die Ökosysteme und gefährdet Nachhaltigkeit. Menschen reklamieren 24% der möglichen Biomasseproduktion aller Ökosysteme der Erde für sich. "Menschliche Eingriffe in die Biosphäre, wie der Anbau und die Ernte von Pflanzen und die Rodung von Wäldern, verändern die Nettoprimärproduktion der globalen Ökosysteme erheblich ... Die Forscher warnen davor, den so errechneten hohen Druck auf die Ökosysteme durch überzogene Pläne zum Ersatz von Fossilenergie durch Biomasseenergie noch zu verstärken und hoffen, dass diese Überlegungen in die Entwicklung von Strategien für nachhaltige Entwicklung mit einbezogen werden."[2]

Etwa Mitte dieses Jahrhunderts wird ein Energiebedarf von zirka 30 Trillionen Kilowatt an elektrischer Energie geschätzt. Würde diese zu 1/3 aus Biobrennstoff, Solarenergie und Windkraft erzeugt, so ist für den Anbau von Biokraftstoff eine Fläche von zirka 30 Millionen km2 und für Windräder und Solarpanelle etwa 1 Million km2 erforderlich. Das entspricht etwa der Fläche von Südamerika, China und Indien zusammen. [7]

Die Öko-Steuer

Es klinkt der Taler!Für das Löcherstopfen des Staatssäckels wurde die öko-Steuer erfunden. Wenn das vereinnahmte Geld wenigstens in Umweltprojekte fließen würde. Wenn zum Beispiel der Arbeitsplatz 50 oder 100 km näher währe, so viel Kraftstoff kann selbst ein "1 Liter Auto" nicht einsparen. Strukturen einer längst veralterten Industriegesellschaft hemmen die Entwicklung einer modernen Informationsgesellschaft. Längst könnte der Telearbeitsplatz oder die "Bürogemeinschaften" am heimischen Wohnort die Normalität sein. Damit würden sich lange Arbeitswege einsparen, Bürogebäude könnten kleiner sein (Nutzung eines Schreibtischs durch mehre Mitarbeiter) und damit sinkt auch der Energieverbrauch. (Es wird zur gleichen Zeit das Büro und die Wohnung beheizt! Aber nur eins genutzt.)

Unter Berufung auf eine Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey berichtet die Tageszeitung "Die Welt" von Gesamtkosten zwischen 800 Milliarden und 1,1 Billionen Euro bis zum Jahr 2020. Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten am 9. März beschlossen, den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren. www.wiwo.de Das Umweltbundesamt hat voriges Jahr (2005) mitgeteilt, dass nur 1,2 Prozent des in Deutschland produzierten Kohlendioxids aus technischen Quellen stammt. Der Rest ist biologischen Ursprungs, beispielsweise von Bodenbakterien. Eine Reduzierung des technisch entstandenen Kohlendioxids um 20% entspricht 0,24%!

Zum Schutz der Umwelt mit Top-Rendite können Sparer mit ihren Geldanlage beitragen. Auch die "schwarze Schafe", umhüllt mit einem grünen Mäntelchen, konnten bereits überproportional vor allem grüne Unternehmensbeteiligungen in Form von Inhaberschuldverschreibungen mit Investitionen in Windkraft und Solartechnik locken. Viele wollen ethisch korrekt, umweltfreundlich und sozialverträglich investieren. 10.000 Anleger sind von der Pleite betroffen. [9] Ein grünes Prospekt zum Geldverdienen muss keine Gütegarantie abgeben.

Umweltschonende Energiegewinnung und Energieeinsparung

Verfaulende Pflanzenreste in Stauseen von Wasserkraftwerken geben ungeahnte Mengen an Schadstoffe an die Atmosphäre ab. So könnten noch zahlreiche andere Beispiele genannt werden. Einige Tatsachen werden übertrieben hoch gespielt und andere bewusst verschwiegen. Zu den Windmühlen äußern sich genügend andere Webseiten, zum Beispiel sturmlauf.de und Strom aus Windkraft ist umstritten oder der Beitrag "Der Effizienz-Schwindel mit thermischen Solaranlagen" Eine Übersicht zur Energiepolitik.

Mit den Begriffen "Atmosphärischer Treibhauseffekt", "Klimakatastrophe" und ähnlichen klangvollen Schreckensnachrichten lässt sich jeder Unsinn, wie die unwirtschaftliche übertriebene Wärmedämmung verkaufen. Bewährte und sinnvolle Bautechniken werden auf den Kopf gestellt und stehen so der wirtschaftlichen Vernunft entgegen. Lüftungs- und Nutzungsverhalten stellen heute einen wesentlich höheren Einflussfaktor dar als eine Superdämmung. Das Verhältnis sieht dann so aus, dass 20 % durch Transmissionswärmeverluste und 80 % durch die hygienisch notwendige Lüftung "verloren" gehen. (Verloren geht nichts. Es erfolgt nur ein Energieaustausch zwischen zwei Systemen.) Eine wirtschaftlich sinnvolle Dämmung einer Außenwand liegt bei einem (k)u-Wert von 0,5 bis 0,4. Das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen wird in einer Hyperbel darstellt. Wenn vom u-Wert =0,4 25% eingespart werden, so ergibt dies einen u-Wert =0,3. Das heißt, bei einer Temperaturdifferenz von innen zu außen von 20 K erzielt man in einer Stunde eine Einsparung von 2 W oder anders bei einem Einfamilienhaus mit 250 m² Außenfläche sind das 500 W. Diese Wärmemenge wird allein bei der Anwesenheit von 6 Personen produziert. Wenn dann noch das Licht, den Kühlschrank und andere Haushaltgeräte dazuzählt, dann braucht man die Personen nicht. Dieses Beispiel zeigt nichts anderes als die verschärften Anforderungen der EnEV gegenüber der WschVO 95, wo im volkswirtschaftlichen Maßstab nur noch eine Einsparung im Promillebereich erzielt wird (3,4 bis 4,2 PJ). Anders war es bei der WSchVO 82 zu 95, wo wenigstens noch eine Einsparung von 14 PJ der jährlichen Heizenergie von 2000 PJ eingespart werden sollten. Für die gegenwärtige Argumentation ist die Einsparung von 4 PJ gegenüber einem Verbrauch von 2000 PJ eine etwas sehr kleine Zahl. Daher verwendet man lieber eine andere Bezugsgröße. Wir sparen noch einmal von der Einsparung und da sind 4 PJ gegenüber den 14 PJ schon eine ganz andere Größe und können mit 25-30 % ausgewiesen werden. Aber richtig benannt sind dies 0,2 %.
Für die Begründung eines lukrativen Dämmstoffumsatzes kam die Schreckensnachricht zur Klimakatastrophe recht. Wie versucht man den Treibhauseffekt zu begründen. Man steckt das offene Ökosystem Erde in ein abgeschlossenen Hohlraum und versucht es so energetisch zu bewerten. Dabei wünscht man sich, dass vom energieärmeren System (Schicht in 6 km Höhe) die Wärme in das energiereichere System (Erdoberfläche) übergeht. Die frühere Atmosphäre der Erde bestand aus einem hohen Anteil aus CO2 dem sogenannten Treibhausgas. Wodurch konnte sie aber abkühlen? Im infraroten Bereich hat die Atmosphäre zwischen 7 und 13 Mikrometer ein "offenes Fenster" wodurch von der Erdoberfläche unentwegt Energie und damit Wärme in den Weltraum entschwindet. Das Absorptionsband von Kohlendioxid liegt bei 15 Mikrometer und lässt daher die Wärmestrahlung ungehindert passieren. Nur ein kleiner Teil könnte einen Einfluss haben (siehe Beitrag Kohlendioxid). Das IPCC führte im Dezember 2007 auf der indonesischen Ferieninsel Bali für 10000 bis 15000 Teilnehmer zu Thema Klimawandel eine Veranstaltung durch. Für die Reise und das angenehme Leben im Fünf-Sterne-Hotel auf Bali wurden zirka 4 Tonnen CO2 pro Person aus fossilen Energieträgern frei. Etwa doppelt so viel, wie Frau Dr. Merkel aus Gründen des Klimaschutzes jedem Erdenbürger an jährlichen CO2-Ausstoß zugestehen will. [7] (Der Lebensstandard gilt eben nicht für alle. Erdenbürger.)
Bei einer höheren CO2-Konzentration könnte es eher Atembeschwerden geben, da sich CO2 viel schneller mit den roten Blutkörperchen verbindet als der Luftsauerstoff. Nun soll hier das Problem des Klimas nicht herabgestuft werden, aber der Anteil den der Mensch am gesamten Energiekreislauf der Erde hat, liegt bei 0,006%. Wir können so verantwortungsvoll mit der Umwelt umgehen, wie wir wollen, es wird sich kaum etwas ändern. In ca. 100 Tausend Jahren heizt die Sonne ohnehin die Erde so auf, dass sich die Menschheit einen kühleren Planeten suchen muss.

Um die Umwelt zu schützen, müssen die deutschen Wohnhäuser alle den verschärften Anforderungen der EnEV 2014 entsprechen. Dazu sind die Fassaden zu dämmen. Preiswert ist das Wärmedämmverbundsystem mit Styroporplatten. Aber diese Platten beinhalten das Flammenschutzmittel HBCD (Hexabromcyclododecan). Diese Chemikalie reichert sich im Organismus und in der Natur an und wirkt sich ungünstig auf die Fortpflanzung aus. Daher haben die Vereinten Nationen ein globales HBCD-Verbot beschlossen. Diese Dämmplatten aus Styropor dürfen nicht einfach auf der Deponie landen, sondern müssen kostenaufwendig entsorgt werden. [14]

Baustoffe: Formaldehyd, Blauer Engel und vieles Andere

Formaldehyd, welches zum Beispiel in Spanplatten vorkam, wurden als gesundheitsbedenklich eingeordnet und durch vollkommen andere Klebstoffe ersetzt, deren Wirkung auf lange Zeit unbekannt sind. Es gibt Stimmen die besagen, dass diese für die Gesundheit noch schädlicher sein könnte.

Farberzeugnisse mit weniger Lösungsmittel erhalten den Blauen Engel. Zweitrangig dabei ist die schlechtere Verarbeitbarkeit, die zusätzlich einen höheren Verbrauch durch dickere Farbschichten verursacht.

Was sind biologische Holzschutzmittel? Die Frage kann nur der Hersteller beantworten. Wenn das Holz vor Holz zerstörende Insekten oder Pilze wirkungsvoll geschützt werden soll, ist ein Gift notwendig. Alle anderen ungiftigen Mittel sind Holzbeschichtungen und haben mit einem Schutzmittel nichts zu tun. In den Innenraum gehören Holzschutzmittel generell nicht.

Schimmelpilze, Insekten,..

Schimmelpilze sind grundsätzlich als bedenklich einzuordnen. Egal ob hoch toxische oder weniger gefährliche Arten. Entscheidend ist die Konzentration. Die Ursache ihrer Entstehung ist zu beseitigen. So werden biologische Elixiere zur Schimmelpilzbeseitigung angeboten. Ein Gift wird durch ein anderes ausgetauscht. In der Werbung werden sterilisierte Wohnungen als das Ziel jeder modernen Hausfrau vorgespielt. Jede noch so harmlose Mikrobe wird gewaltsam mit einer chemischen Keule bearbeitet. Die oft unnötigen chemischen Mittelchen tragen den Aufdruck "Bio-". Durch die chemische Belastung werden Allergien nur gefördert. Hier muss noch ergänzt werden, die Mehrzahl der Mikroorganismen sind gesundheitlich unbedenklich. Werden auch diese vernichtet, so besteht die erhöht die Gefahr, dass gerade diese Nische dann der zu bekämpfende Mikroorganismus einnimmt.

Die "Lieblingsspeise" einer Kleidermotte ist Wolle. Damit der Wollteppich nicht nach kurzer Zeit mit einer Gardine zu verwechseln ist, werden Pyrethroide, die neurotoxische Effekte auslösen können, als Mottenschutz beigegeben. Selbst die Teppiche mit Umweltprüfzeichen können diese Stoffe beinhalten.

Die Bioprodukte - Lebensmittel

Ein Bio-Ei bleibt trotzdem nur ein Ei. Wenn sich ein Huhn wohlfühlt, dann legt es auch Eier. In der übertechnisierten Welt, die voller Hektik abläuft und in der man langsam vergessen hat, dass man ein Bestandteil der Natur ist, sind gerade diese Begriffe wirksam und vermitteln ein fiktives Umweltbewusstsein.Mutterkorn Unter dieser Tarnung können alle möglichen Produkte mit verschiedensten Inhaltsstoffen vermarktet werden, bis sich herausstellt, dass trotzdem gesundheitliche Probleme auftreten können. Durch die Stiftung Warentest (Mitteilung über Rundfunk 27.9.2007) wurden die Bio-Produkte mit konventionell erzeugten Produkten verglichen. Bio-Produkte schmecken nicht besser und leiden unter Qualitätsschwankungen. Fleischwaren verderben schneller, da Konservierungsstoffe fehlen. Bio-Produkte beinhalten dafür keine Chemie. Werden zum Beispiel gezielt Pestizide in der richtigen Dosierung bei der Feldbestellung eingesetzt, so kann der Befall durch wesentlich gesundheitsgefährdende Pilze vermieden werden. (Eine kleine Einführung zur Lebensweise von Schimmelpilzen.)
Teurer, aber nicht besser Die Stiftung Warentest hat aus der Prüfungen der letzten fünf Jahre festgestellt, dass Lebensmittel mit dem Biosiegel konventionellen Produkten nicht überlegen sind. Sie sind teurer, aber nicht besser. [5]

Wie öko ist "Öko-Test" eigentlich? www.sonnenseite.com

Umstrittene Ballaststoffe

Vollkorn-Müsli, Weizenkleie, Körnerbrot - gesünder geht's nicht. So haben wir es jedenfalls gelernt. Doch neue Laborversuche haben jetzt die viel gerühmten Ballaststoffe ins Gerede gebracht. Sind sie sogar schädlich? Vor allem Weizenkörner enthalten drei Stoffe (Lektine, Enzyminhibitoren und Phytinsäure), die gar nicht oder nur schwer verdaulich sind und u. a. im Tierversuch bei Ratten zu Darmschäden führten. Das Problem:

  1. In den umstrittenen Studien wurden diese Stoffe in einer Konzentration eingesetzt, wie sie bei normaler Ernährung nicht vorkommen.
  2. Klinische Studien am Menschen, die die Ergebnisse erhärten könnten, fehlen bisher.

Vollkornbrot - gesund oder nicht? Lassen Sie Ihren Bauch entscheiden.
Soll ich jetzt lieber Weißbrot essen?
Wenn Sie Vollkornprodukte bisher gut vertragen haben, können Sie ruhig dabei bleiben. Wer dagegen mit Blähungen, Verdauungsproblemen oder gar Reizdarm-Symptomen auf die schwere, naturbelassene Körnerkost reagiert, sollte lieber auf seinen Bauch hören und sich nicht zum Vollkornverzehr zwingen. Der Biss in die weiße Frühstückssemmel oder ein gekochter Haferbrei sind dann allemal gesünder. [3]

Nahrungsergänzung

Nahrungsergänzungsmittel sind derzeit die besten Kassenschlager. Die synthetischen Pillen, Säfte und Zäpfchen sind sicherlich dann wichtig, wo durch den Abbau der Körperfunktionen oder bei Krankheiten Defizite auftreten. (Informationen zur Zusammensetzung und Wirkung der Mineralien.) Bei normalen Lebens- und Essgewohnheiten wird es kaum Probleme geben. Noch nie war die Lebenserwartung so hoch wie heute. Dies ist sicherlich kein alleiniger Verdienst der Nahrungsergänzung, der Lebensmittel aus dem Bioladen oder des ökologischen Landbaus.

Ökologische Landwirtschaft

Mit der ökologischen Landwirtschaft könnte man hier fortfahren. Im fernen Osten hat man ständig auf einen ökologischen Kreislauf geachtet. Hier im Westen wurde sich nur auf die Erzeugnisproduktion orientiert.
Die Schwachstellen der EU-Agrarpolitik wurden mit der BSE-Krise nur etwas deutlicher. Mit der bestehenden Marktordnung werden die Steuerzahler gleich mehrfach belastet. Sie müssen die Gelder für die Agrar-Subventionen aufbringen, als Verbraucher die künstlich hoch gehaltenen Preise und schließlich mit den Kosten für die Vernichtung fehlproduzierter Agrarprodukte belastet. Dazu kommt auch die bereits oben genannte Herstellung von Bio-Kraftstoff.

Weitere Information und Links:

Die Menschen sind ein Bestandteil der Natur und haben daher verantwortungsvoll mit ihr umzugehen. Wir sind ein Ergebnis von rein zufälligen Ereignissen, die wir mit der Evolution begründen. Wir haben diesen Prozess weder bewusst gewollt, noch können wir ihn verhindern. Da wir nun zufällig da sind, sollten wir es uns auch angenehm und schön machen und vernünftig den gegebenen Augenblick in der Unendlichkeit nutzen ohne uns selbst auszurotten.

1)Durch die ständige Preiserhöhung der Energie wird weniger gelüftet. Der Schadstoffanteil in der Wohnung steigt an. Dichte Fenster verursachen eine höhere Luftfeuchte und in Einzelfällen eine Schimmelpilzbildung an der Wandoberfläche.

Quelle: [1] Frankfurter Allgemeine Zeitung 27.03.2007, Nr. 73 / Seite T5
[2] Maier, Barbara; Wieviel Erde braucht die Menschheit? Weniger Energie aus Biomasse! Informationsdienst Wissenschaft 04.07.2007 http://idw-online.de/pages/de/news217293
[3] Krank durch gesundes Essen, Super TV 12.3.2001, S. 10 [4] Rettung für die Biosprit-Branche?, Marktanzeiger News / Ausgabe Nr. 265 / Hamburg, den 05.10.2007
[5] Focus online, 29.09.2007:, aus INFOFAX AgPU 1.10.07
[6] Crutzen, Paul; Online-Ausgabe der Zeitschrift "Atmospheric Chemistry and Physics (Bd. 7, S. 11191
[7] Glatzle, Albrecht; Klimawandel ist unvermeidlich, Leserbrief in Menno Aktuell, eine deutschsprachige Zeitschrift in Paraguay, 18.1.2008, S. 24f
[8] Ulli Kulke, Welt (13.4.2008)
[9] Thorsten Wiese, 12.06.08 http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1213170509313&openMenu=101317594188
[10] Poll: most Britons doubt cause of climate change, The Observer, June 22; paper version, pp. 1 & 7)
[11] From Silent Spring to Global Warming - eine kleine Geschichte des Ökologismus Monatszeitung Trotz alle dem
[12] Walter Willems; Biosprit-Boom bedroht Erdklima, Studie: Indirekte Folgen des Energiepflanzen-Anbaus ignoriert, Neues Deutschland, 2. November 2009
[13] Brandenberg; Nahrungvademecum.brandenberger.eu
[14] Sondermüll an der Fassade, Süddeutsche Zeitung, 28.10.2014

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