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Videoüberwachung in Haus und Garten

Immer mehr Privatpersonen überwachen ihre Häuser und Grundstücke mit Überwachungskameras. Moderne IP-Kameras haben eine umfangreiche und professionelle Videoüberwachung für jedermann ermöglicht, günstige Geräte gibt es bereits ab etwa 50 Euro. Dennoch gilt es einige Aspekte zu beachten, wenn man sein Haus und Hof unter elektronische Beobachtung stellt. Dazu gehören technische Aspekte ebenso wie rechtliche Aspekte. Keineswegs darf jeder mit seiner Kamera so verfahren, wie er es für richtig empfindet.

Zaun um das Grundstück
Der wichtigste Schutz ist der Zaun um das Grundstück.

Zunehmende Vereinfachung der Technik

In den vergangenen Jahren wurde es Privatanwendern zunehmend vereinfacht, Überwachungssysteme in ihre eigenen 4 Wände zu integrieren. Noch vor 20 Jahren waren Überwachungssysteme für Privatpersonen teure und vor allem komplexe Systeme, welche von Experten installiert und gewartet werden mussten, oft Teil einer umfangreichen Alarmanlage. Entsprechend wurden solche Systeme auch nur dann verbaut, wenn es sich um ein Objekt handelte, welches besonderen Schutz benötigt.

Gesetzliche Vorschriften beachten

Alleine in Deutschland gibt es schätzungsweise eine Million Überwachungskameras, für deren Betrieb bestimmte Regelungen gelten. Diese sind im Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Zunächst einmal hat selbstverständlich jeder das Recht, sein Eigentum per Videoüberwachung zu schützen. Dabei ist jedoch strengstens darauf zu achten, dass ausschließlich innerhalb der eigenen Grundstücksgrenzen überwacht wird, das Aufzeichnen von Nachbargrundstücken oder anliegenden öffentlichen Plätzen / Straßen ist verboten.

Überwachungskamera
Quelle: pixabay.com

Kurz zusammengefasst, sollten daher folgende Punkte Berücksichtigung finden:

Die Daten müssen zudem vor unberechtigtem Zugriff Dritter geschützt werden. Sonst erhalten Kriminelle im schlimmsten Fall selbst Zugriff auf die Kameras und können die Wohnung / das Haus so von innen erkunden, ohne überhaupt einen Schritt hineingemacht zu haben. Diesen Schutz kann man mit einer entsprechend sicheren Verschlüsselung erreichen.

Wo und wie bringt man die Kameras intelligent an?

Je nachdem, für welche Kamera man sich entscheidet, kommen unterschiedliche Arten der Anbringung infrage. Zunächst sollte man sich an der Anleitung und den darin enthaltenen Anweisungen halten. Am besten eignet sich für die Montage eine Stelle, an der keine toten Winkel eingefangen werden. Es muss beachtet werden, dass je nach Kameramodell Strom und andere Verkabelungen durchgeführt werden müssen. Im Außenbereich dürfen nur geeignete, das bedeutet wetterfeste Kameras eingesetzt werden. Auf schwenkbare Kameras sollte man zumindest im Außenbereich wenn möglich verzichten, da somit rein theoretisch auch die Möglichkeit gegeben wäre, benachbarte Grundstücke einzusehen. Dies kann im Zweifel unangenehme Konsequenzen haben und sollte daher vermieden werden, wenn man auf der rechtlich sicheren Seite stehen will.
Bei kam die Person aus Richtung des Gartens und nicht von der Straße. Die Kamera war nicht hoch genug angebracht und die Person konnte mit einer Stange die Kamera abschlagen.

Fazit

Letzten Endes ist es heute einfacher als je zuvor, seine privaten Räumlichkeiten mit Videokameras zu schützen. Solange man die gesetzlichen Regelungen befolgt ist dies auch legitim. Im besten Fall informiert man sich umfassend, bevor man sich für das eine oder andere Kamerasystem entscheidet. Folgender Link führt zu weiteren interessanten Tipps und umfangreichen Informationen rund um das Thema Videoüberwachung: https://www.topsicherheit.de/


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