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Das "Treibhaus" - ein festes GehÃÂuse der HÃÂrigkeit

Erstellt am Freitag 18. Januar 2013

Oppenheimer Werkstatt fÃÂr Wetterkunde - Dr. Wolfgang ThÃÂne

Ich stehe außerhalb des Treibhauses im Freien in der KÃÂlte und wÃÂnsche allen, die sich geistig im „Treibhaus“ wohnlich eingerichtet haben, ein friedliches neues Jahr. Ich mÃÂchte nicht so gehÃÂssig sein und wie Karl Marx resÃÂmieren: „In seinem Sessel, behaglich und dumm, sitzt schweigend das deutsche Publikum.“ Diese Pauschaldiffamierung wÃÂrde insbesondere das BildungsbÃÂrgertum beleidigen. Und dazu gehÃÂrt bei einer Abiturientenquote von gut 50 Prozent ja inzwischen die Mehrheit der Deutschen, so dass alles, was die Mehrheit vorgesetzt bekommt und schweigend akzeptiert, zugleich als demokratisch abgesegnet angesehen werden kann. Eigentlich brÃÂuchten wir kein Parlament mehr, das uns zu noch gehÃÂrigeren Klimagutmenschentum zwingt. Wir sind folgsam, gehorsam und hÃÂrig, wie die antiautoritÃÂre Bewegung es plante!

VorwÃÂrts, wir mÃÂssen zurÃÂck ins Paradies!

Dieser Zustand perfekter Demokratie macht es dem Fortschritt schwer. Auch hier hatte es Karl Marx leichter, indem er den Fortschritt zum Geschichtsgesetz deklarierte. Stillstand gab es bei ihm nicht. Seine Philosophie grÃÂndete auf Optimismus, denn er wollte eine bessere Welt. Die modernen neomarxistischen Weltverbesserer schwelgen in Pessimismus. Ihr Blick ist verfinstert durch Krisen und Katastrophen, mÃÂgen sie real oder auch nur eingebildet sein und auf fiktiven Hochrechnungen oder Trendanalysen beruhen. In ihrer ewigen RÃÂckschau auf der Suche nach der vergangenen vorindustriellen „heilen Welt“ kommen sie einfach nicht von der Stelle. Wer im geheizten warmen Wohnzimmer sitzt und ÃÂber glorreiche Zeiten nachgrÃÂbelt, dem mangelt es an Bewegung. Er wird sowohl kÃÂrperlich als auch geistig ein Opfer des Gesetzes der TrÃÂgheit, des BeharrungsvermÃÂgens. Wir treten im Gleichschritt auf der Stelle auf der Suche nach dem Gleichgewicht und es reicht uns inzwischen, wenn wir den „Blick nach vorne“ richten. Dieser Blick nach vorne, so klingt es aus allen MÃÂndern, wird es schon richten - beim Fußball wie in der Politik.

Doch was sehen wir, wenn wir den Blick nach vorne richten? Wir sehen nur Hoffnungen und WÃÂnsche, aber wir sehen nicht die RealitÃÂt. Die zukÃÂnftige sich aus der Gegenwart entwickelnde Wirklichkeit ist unseren Blicken verschlossen. Dies erfahren wir jeden Tag aufs Neue beim Wetter. Selbst auf 24stÃÂndige Wettervorhersagen ist immer weniger Verlass. Die BauplÃÂne des Wetters sind uns nur bedingt einsehbar. Keine der Wintervorhersagen hat den Wetterablauf auch nur einigermaßen wiedergegeben. Das „Weihnachtstauwetter“ wurde gar als Klimawunder dargestellt. Doch das eigentliche Wunder der Wissenschaft ist, dass Klimaexperten ohne jegliches Wissen um das kÃÂnftige Wetter uns erfolgreich weissagen, wie die „Globaltemperatur“ im Jahre 2100 sein wird. Wir nehmen das ohne Murren zur Kenntnis und sehen zu, wie unsere "FußabdrÃÂcke" stetig verkleinert, wir stetig eingeengt werden, damit wir nicht die Zwei-Grad-Marke ÃÂberschreiten. FÃÂr einen guten Zweck ist LeidensfÃÂhigkeit notwendig. Diese erstreckt sich auch auf das Essen, denn wer Fleisch isst, der versaut das Weltklima!

Das "Treibhaus", ein verglastes Haus der HÃÂrigkeit!

Ist nach Konrad Lorenz die „Verhausschweinung“ des Menschen soweit fortgeschritten, dass selbst das Essen von Fleisch als treibhausschÃÂdlich gebrandmarkt werden kann? Ist uns der Sinn des Lebens abhanden gekommen, dass wir unserem Leben nur noch Sinn durch die gehorsame Unterordnung unter eine AutoritÃÂt geben kÃÂnnen? Dann hÃÂtten wir wahrlich nichts aus der Geschichte gelernt! Die AutoritÃÂt kann auch in Form einer Ideologie auftreten, der wir uns kritiklos verschreiben. Sind wir zu eigener Sinnstiftung nicht mehr fÃÂhig? Hat George Orwell in seinem Roman „1984“ recht, wenn er feststellt: „Unwissenheit ist StÃÂrke!“? In der Genossenschaft der mehrheitlich Unwissenden fÃÂhlte sich ein Musikwissenschaftler der UniversitÃÂt Graz stark, ja so wahnsinnig stark, dass er aus dem Dunkel der Unwissenheit in das Rampenlicht der Ãâffentlichkeit heraustrat, um die Hinrichtung der „Klimaskeptiker“ zu fordern und zur Verbreitung auch noch den ÃÂsterreichischen Rundfunk ORF fand. Auch die Hexenverfolgungen waren „gut“ gemeint. Aber alle BÃÂcherverbrennungen haben den Geist nicht verbrannt. Wer den Zweifel in der Wissenschaft verbieten will, der tÃÂtet die Wissenschaft wie den wissenschaftlichen Fortschritt! Doch der ist wohl nicht mehr gefragt beim RÃÂckschritt in die heile Welt des klimatischen Gleichgewichts. Bleiben wir bei der Feststellung von Aristoteles: „Der Anfang aller Weisheit ist Verwunderung!“ Ohne tÃÂglich neue Neugier weckende Verwunderung kein Wissenschaftsfortschritt!
Bei allem Bildungsstreben scheint auch die Bildung auf dem RÃÂckschritt zu sein. Dies betrifft nicht die absolute quantitative Masse an Wissen, sondern die logische VerknÃÂpfung des Wissens hin zu sinnhaftem Wissen, zum WeltverstÃÂndnis. Was heute fehlt, ist ein Wilhelm von Humboldt, der 1792 eine Abhandlung „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ verfasste. Er schrieb zeitlos: „Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnden Neigungen, sondern welche die ewig unverÃÂnderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die hÃÂchste und proportionierlichste Bildung seiner KrÃÂfte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerlÃÂssliche Bedingung.“

Bildung zum mÃÂndigen freiheitsfÃÂhigen und freiheitswilligen BÃÂrger

Vielen BildungsbÃÂrgern scheint der Sinn fÃÂr Freiheit, die wahre Freiheitsliebe, die sich nicht im Austoben des Bewegungsdrangs erschÃÂpft, abhanden gekommen zu sein. Freiheit beginnt bei der geistigen Freiheit. Was nÃÂtzt das beste Abitur, der beste Hochschulabschluss, wenn man danach nicht zwischen Wetter und Klima unterscheiden kann? Das Wetter ist so komplex und kompliziert, dass es selbst heute noch keine Definition von Wetter gibt! Man begnÃÂgt sich damit festzustellen zu sagen: Wetter ist der augenblickliche Zustand der AtmosphÃÂre! Doch dieser Zustand ÃÂndert sich von Minute zu Minute, von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Kein Mensch kann den Gang des Wetters aufhalten, ihn ÃÂndern. Das Wetter macht, was es will, so dass der Mensch gut beraten ist, sich ihm anzupassen, gleichgÃÂltig wo auf der Erde er sich befindet.
„Adam und Eva“ konnten sich vermehren und die Menschen sich Schritt fÃÂr Schritt ÃÂber die gesamte Erde ausbreiten, weil sie genauestens die Natur beobachteten und daraus die richtigen SchlÃÂsse fÃÂr Kleidung, Nahrung und das Wohnen zogen. In den feuchten Tropen genÃÂgte ihnen ein HolzgerÃÂst mit BlÃÂtterdach, in arktischen Breiten half der Iglu zum Ãœberleben. Die modernen „Klimaexperten“ steckten die ganze Erde in ein glÃÂsernes „Treibhaus“ und gaben ihm eine Einheitstemperatur von 15 Grad, die „Globaltemperatur“. Diese stellten sie unter Schutz, denn in dem „Treibhaus“ darf es zum optimalen Gedeihen weder wÃÂrmer noch kÃÂlter sein. Jede Abweichung wÃÂre ein Schritt in die „Klimakatastrophe“. Das BildungsbÃÂrgertum hÃÂrte dies, staunte, applaudierte und erklÃÂrte sich zum willigen „KlimaschÃÂtzer“, nachdem es sich grundlos hat als „Klimakiller“ beschimpfen lassen.

Dabei lernt man im Fach Erdkunde schon in der Grundschule, geschweige denn in der Realschule oder dem Gymnasium, dass das „Klima“ eine abgeleitete GrÃÂße ist. Sie wird vom Wetter abgeleitet. GÃÂbe es kein Wetter, dann gÃÂbe es auch kein „Klima“. Aber eine Erde ohne Wetter wÃÂre wie der Mond eine Erde ohne AtmosphÃÂre, eine Erde ohne Menschen. Alle Klimawerte sind von meteorologischen Daten, vom Wetter statistisch abgeleitete Werte. Diese gewinnen durch diesen Rechenvorgang keine eigene Existenz, kein Leben, werden kein Naturvorgang, der physikalischen Gesetzen gehorcht und irgendwie beeinflusst werden kÃÂnnte. „Klima“ gibt es nicht, auch wenn wir stÃÂndig davon reden. „Klima“ kann man daher nicht schÃÂtzen, man kann sich an ihm nicht versÃÂndigen, es umbringen (killen). „Klima“ ist eine Abstraktion und das wird jedem SchÃÂler bewusst, wenn er sich die Klimakarten im Schulatlas genauer, mit Sinn und Verstand anschaut. Azorenhoch wie Islandtief sind statistische Gebilde, Scheingebilde ohne reale Existenz, ohne Leben. Sie bewegen sich nicht! Welchen praktischen Nutzeffekt hat die Bildung, wenn sie dieses Wissen nicht vermittelt?

Man muss nach international gÃÂltiger Definition der Weltorganisation fÃÂr Meteorologie in Genf ÃÂber eine Zeitspanne von 30 Jahren an einem Ort das Wetter beobachten und Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Sonnenschein, Niederschlag etc. messen und aufzeichnen, um das „mittlere Wettergeschehen“, kurz das "Klima" beschreiben zu kÃÂnnen. Die Lufttemperatur allein sagt weder etwas ÃÂber das Wetter noch das „Klima“ aus. Jeder Klimawert gilt nur fÃÂr den Ort, an dem langfristig das Wetter erfasst wurde. Wenn man 1000 oder 2000 ÃÂber die Kontinente verteilte Orte auswÃÂhlt und daraus eine Mitteltemperatur berechnet, ÃÂndert das die Einzeltemperaturen nicht. Die errechnete „Globaltemperatur“ erschafft keinen neuen Naturvorgang namens „Globalklima“, der sich dann vom Menschen beliebig verÃÂndern lÃÂsst.

Die Kritische Theorie brachte den Tod der AufklÃÂrung!

Forderte Immanuel Kant uns auf, den Mut zu haben, den eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus der selbstverschuldeten UnmÃÂndigkeit zu befreien und dadurch erst die Freiheit zu gewinnen, so wurde dieser Fortschritt mehr und mehr durch nachfolgende Ideologien eingeengt. Den Todesstoß versetzte ihm schließlich die Kritische Theorie der „Frankfurter Schule“ unter Max Horkheimer. Deren Ziel war die „Umwertung alles Werte“, die radikale GesellschaftsverÃÂnderung, heute als „Große Transformation“ bezeichnet. Sie wird vor allem vom Potsdam-Institut fÃÂr Klimafolgenforschung unter den Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Physik) und Ottmar Edenhofer (Ãâkonomie) gefordert und ideologisch vorangetrieben.

Sie nutzen vor allem die Bildungsmisere der „Intelligenz“ aus und ihre ideologische HÃÂrigkeit. Ihr Hebel fÃÂr die GesellschaftsverÃÂnderung ist der „Schutz des Globalklimas“, der Einhalt des „Klimawandels“. Sie benutzen ein einfaches Modell, das an PrimitivitÃÂt, SimplizitÃÂt wie Dummheit nicht zu ÃÂberbieten ist. AnlÃÂsslich des gescheiterten Weltklimagipfels 2009 in Kopenhagen hatte Schellnhuber ÃÂffentlich erklÃÂrt, dass es einen extrem einfachen, quasi linearen Zusammenhang gibt zwischen der globalen Mitteltemperatur und der Gesamtmenge an CO2, die in den nÃÂchsten Jahren in die Luft geblasen wird. Diesen Zusammenhang gibt es nicht, denn wenn es ihn gÃÂbe, mÃÂsste man ihn beobachten und messen kÃÂnnen, und zwar beim Wetter. Hat sich die „Intelligenz“ schon einmal gefragt, warum es keinerlei Einfluss des CO2 auf das Wetter, speziell die Lufttemperatur gibt, wohl aber einen gefÃÂhrlichen Einfluss auf das vom Wetter abgeleitete „Klima“?

Offenbar wirkt hier eine Denkblockade, die uns eingetrichtert wurde durch die stÃÂndige Parole "Think global". Dieses aufgezwungene "globale Denken" hat den Blick fÃÂr die Wirklichkeit getrÃÂbt und diese irgendwann ganz aus dem Blickfeld verbannt. Was wÃÂre es fÃÂr uns Meteorologen ein gewaltige Erleichterung bei der Formulierung von Wetterprognosen, wenn wir bei der Temperatur nur auf den CO2-Gehalt schauen mÃÂssten. Doch gerade der Vergleich beider Werte zeigt, dass es zwischen Ihnen weder eine Korrelation noch eine Kausalbeziehung gibt. Beide GrÃÂßen gehen eigene und vÃÂllig verschiedene Wege, haben nichts miteinander zu tun. Dies ist zwar seit „Urzeiten“ bekannt, alle Wetterdienste der Welt wissen dies, aber unter der Drohung vor der globalen Klimakatastrophe, ausgesprochen von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. im Jahre 1986, wurde der Verstand unserer „geistigen Elite“ angesichts der dadurch erzeugten ExistenzÃÂngste außer Funktion gesetzt. Einer "globalen Gefahr" kann man nur global begegnen und da stÃÂrt die wissenschaftliche Exaktheit, zumal unter dem enormen Zeitdruck, der inszeniert wurde angesichts der SPIEGEL-Titelseite mit dem in der Nordsee versinkenden KÃÂlner Dom.

Reisen bildet und befreit von gefÃÂlschten Bildern!

Die Deutschen sind ein reiselustiges Volk, doch in der Regel wird uns die Welt fertig prÃÂsentiert und politisch korrekt interpretiert "frei" ins Haus geliefert. Im Grund erkennen wir die Welt nur mit fremden Augen vom HÃÂrensagen. Wer aber dennoch beim Reisen die Augen und Ohren weit offen hÃÂlt und sich ein eigenes Bild macht, der bemerkt hÃÂufig die ganz enorme Diskrepanz zwischen dem Geschilderten und selbst Erlebten.

Hier ein Beispiel, wie jeder ÃÂberprÃÂfen kann, was den konkreten Zusammenhang zwischen der Lufttemperatur und dem CO2-Gehalt der Luft betrifft. Da soll ja nach Mehrheitsmeinung der IPCC-Klimaexperten ein direkter Zusammenhang bestehen. Da nach Meinung der "Klimaexperten" der CO2-Gehalt ÃÂberall gleich ist, mÃÂsste nach deren Theorie die Schlussfolgerung richtig sein, dass auch die Temperaturen zwar nicht ÃÂberall exakt gleich, doch einigermaßen ÃÂhnlich sein mÃÂssten. Doch weit gefehlt. Da gibt es offensichtlich nicht die geringste Verbindung.

Hier ein Beispiel: Ich bin Anfang Dezember aus dem deutschen Herbst in den brasilianischen FrÃÂhling entflohen. Oppenheim liegt auf etwa 50 Grad nÃÂrdlicher, Brasilia auf etwa 15 Grad sÃÂdlicher Breite. Am 21. Dezember begann dort der Sommer, hier der Winter. Gut, der Wechsel der Jahreszeiten ist mit der Schiefe der Ekliptik von 23,5 Grad zu erklÃÂren. Aber was erklÃÂrt die unterschiedlichen Temperaturen? Der CO2-Gehalt kann es nicht sein! Was bleibt? Die Sonne und die mit dem Sonnenstand wechselnde TageslÃÂnge und damit Einstrahlungszeit. Brasilia liegt ÃÂber 1000 m hoch und hat eine Jahresmitteltemperatur von 20,7 °C, wobei das mittlere Maximum bei 26,6 und das mittlere Minimum bei 16,1 °C liegt. Die Mittgastemperaturen mit Werten zwischen 30 und 35 °C sind einzig und allein auf die am Himmel fast senkrecht stehende Sonne zurÃÂckzufÃÂhren und sonst auf nichts anderes. Der Gang der Sonne wie die IntensitÃÂt ihrer Strahlung spiegeln sich in der Klimazonierung der Erde wider.

Die Rotation der Erde um die eigene Achse wie die Umlaufbahn der Erde um die Sonne, bestimmen den Wechsel der Jahreszeiten, bestimmen die Lage der Tropenzone, die Grenzen zum arktischen Klima und lokalisieren die mittleren Breiten zwischen 23 und 66 Grad nÃÂrdlicher wie sÃÂdlicher Breite, die wir "Westwindzone" nennen, obgleich keineswegs die Westwinde ÃÂberwiegen. Noch in dieser Zone in 63 Grad Nord liegt ein Ort Oimjakon in Jakutien (RUS), der als KÃÂltepol der Erde gilt. Seine tiefste nachgewiesene Temperatur betrÃÂgt -68 °C, seine hÃÂchste +34,6 °C, gemessen am 28. Juli 2010. Unter dem winterlichen Sibirischen Hoch wurde mit 1083,8 hPa am 31. Dezember 1968 der hÃÂchste Luftdruck der Erde registriert. Die Temperataur schwankt um gut 100 Kelvin, doch was macht der CO2-Gehalt? Er variiert um maximal 10 ppm und ist im Winter hÃÂher als im Sommer ob der winterlichen Vegetationsruhe! Ist Oimjakom der KÃÂltepol, so El Azizia (Libyen) der Hitzepol auf 32 Grad Nord mit +58,0 Deg;C. Die Differenz zwischen beiden betrÃÂgt mehr als 125 Kelvin. Die tiefste Temperatur wurde mitten im Winter am 21. Juli 1983 mit -89,2 °C an der Station Vostok (Antarktis) erfasst, allerdings in 3420 Meter HÃÂhe.

Fazit: Die Aussage, dass der CO2-Gehalt, ob natÃÂrlich oder menschengemacht, die Lufttemperatur nahezu ausschließlich bestimmt, ist ein phantasievolles WissenschaftsmÃÂrchen. Klimavorhersagen sind SpÃÂkenkiekerei! Unser Leben bestimmt das Wetter mitsamt der WÃÂrme der Sonne. Sie lenkt das Pflanzenwachstum ebenso wie die Wanderungsbewegungen der ZugvÃÂgel. Auch wenn wir ÃÂberwiegend uns in klimatisierten RÃÂumen aufhalten und uns als wetterunabhÃÂngig dÃÂnken, doch steigen wir ins Auto, dann sind wir bei Glatteis oder Nebel dem Wetter ausgeliefert. Dann wÃÂnschen wir uns genauere Wettervorhersagen! Exakt diese wÃÂnsche ich Ihnen fÃÂr 2013!
Wann sprengt unsere Intelligenz die Mauern des „Treibhauses“ und wagen wir den „Ausbruch aus dem stahlharten GehÃÂuse der HÃÂrigkeit!? Dies war der Titel eines Vortrages des PIK-Kodirektors Ottmar Edenhofer am 13. Dezember 2012. Er wurde inzwischen zum Direktor des neuen „Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change“ (MCC) ernannt. Derlei Institute schießen klimaunabhÃÂngig wie Pilze aus dem Boden. Wer muss das bezahlen?

Oppenheim, den 16. Januar 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThÃÂne

Erstellt am Freitag 18. Januar 2013 um 11:28 und abgelegt unter Energie- und Umweltpolitik.

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