ib-rauch.de
Bauratgeber  ::  Blog   |   Fragen  |    Bauideen  |    Download  |  Impressum

Artikel suchen

Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
facebook.com twitter.com xing.com tumblr.com ok.ru linkedin.com viadeo.com mail.ru livejournal.com


Baulexikon-Begriffe


  
Baustoffkennwerte
Gewünschten Baustoff eingeben
 

Kategorien

1. Allgemein
2. Bauen und Wohnen
3. Energie &Umwelt

Kapitel

 1. Bauphysik
 2. Feuchte Keller
 3. Altbaussanierung
 4. Baustoffe
 5. Bauberatung
 6. Holzkonstruktionen
 7. Immobilientipps
 8. Baukonstruktionen
 9. Raumklima/ Schadstoffe
10. Kalkulation und BWL
11. Tipps Bauen
12. Gartengestaltung

ARTIKEL

Betonkorrosion
Beton
Dachgeschossausbau
Hausschwamm
Lehmbau
Mauerwerksbau
Feuchtes MauerwerkSchimpilze
Bebauungsplan und Flächennutzungsplan online abrufen.

  • Meta


  • Tipps für den Bau eines altersgerechten Badezimmers

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 11. August 2016

    Wer ein Haus baut, plant auch das Badezimmer mit viel Fingerspitzengefühl. Ein Thema dabei ist das altersgerechte Wohnen. Kurz gesagt bedeutet das: ein Badezimmer ohne Hürden, mit Stützgriffen für den sicheren Halt und mit genügend Fläche, um sich zu bewegen.

    Barrierefrei oder altersgerecht?

    Im Sprachgebrauch wird altersgerechtes Wohnen oft mit dem Terminus barrierefrei in Verbindung gebracht. Dabei stehen die Wörter nicht als Synonyme zueinander. Eine altersgerechte Einrichtung kann vielmehr als Teil der Barrierefreiheit verstanden werden. Die Barrierefreiheit wird in der DIN-Norm 18040-2 geregelt und beschäftigt sich mit wohnlichen Lösungen für Menschen mit motorischen oder sensorischen Behinderungen, sodass sie sich Zuhause selbstständig ohne fremde Hilfe bewegen können.

    Barrierefreies Wohnen schließt demnach Teile des altersgerechten ebenso wie behindertengerechten Wohnens mit ein. Die altersgerechte Einrichtung ist im Gegensatz dazu nicht fest definiert, somit frei von strengen Vorgaben und richtet sich eher an individuelle Bedürfnisse.

    Bodenebene Dusche

    Ein wichtiger Bestandteil jedes altersgerechten sowie barrierefreien Badezimmers ist die bodengleiche Dusche. Der Zugang zur Duschzone erfolgt ebenerdig â ohne Stufen oder Hürden. Auch für Personen, die einen Rollstuhl nutzen, ist diese Art der Duschwanne äußerst vorteilhaft, da sie mühelos hineinfahren können.

    Hinzu kommt, dass die ebenerdige Dusche seit Längerem auch hinsichtlich des Designs stark gefragt ist und so in zahlreichen Variationen wie dem eingebauten und befliesten Duschboard oder als superflache Duschtasse angeboten wird. Welche Vorteile die verschiedenen Modelle haben, erfahren Interessierte zum Beispiel bei Calmwaters.

    Bei jeder Dusche ist wichtig, dass der Duschbereich ausreichend groß ist und genügend Platz für die mühelose Drehung um die eigene Körperachse bietet. Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, sollte mindestens 1,50 Meter in Breite sowie Länge einplanen, ansonsten reichen Duschzonen im Bereich von 1,20 Meter gut aus. Um den Duschspaß noch komfortabler zu gestalten, empfiehlt es sich, die Duscharmatur sowie Seifenspender auf Bauchhöhe zu platzieren.

    Erhöhtes WC

    Zu einem altersgerechten Badezimmer gehört auch eine Toilette, die ihre Nutzer gut bedienen können. Oftmals ist es ratsam, das WC etwas höher als üblich zu montieren. So fällt das Hinsetzen und Aufstehen leichter. Typische Maße dafür liegen im Bereich zwischen 46 bis 48 cm Höhe. Ist das WC zusätzlich mit Stützgriffen ausgestattet, zeigt sich der Zugang als noch komfortabler. Damit auch die Reinigung mühelos gelingt, greifen Senioren gerne zu einem WC mit Öffnung an der Vorderseite. Ein solches Modell bietet auch Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein erleichtertes Umsetzen.

    Barrierefreie Lösungen

    Während die oben genannten Maßnahmen häufig zum Gegenstand in altersgerechten Wohnungen werden, gibt es weitere Lösungen, die insbesondere für Menschen im Rollstuhl ein selbstständigeres Leben versprechen.

    Dazu zählt der unterfahrbare Waschtisch: Hierbei handelt es sich um ein flaches Waschbecken inklusive spezieller Ablauftechnik, das ideal von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Sie erreichen den Wasserhahn ohne Mühen aufgrund der angepassten Formgebung des Beckens und sie stoßen sich auch nicht die Knie am Siphon.

    Für die Nutzung der Badewanne eignet sich auf der einen Seite ein spezieller Badewannenlift, auf der anderen Seite sorgt eine Tür in der Wanne für den komfortablen Zugang. Das Gute an beiden Varianten: Sie können auch nachträglich in das Badezimmer integriert werden. Wer schon von Anfang an eine leicht begehbare Wanne wünscht, wählt ein besonders niedrig montiertes Modell. Der Rand hat dann eine Höhe von etwa 25 cm â für viele eine überwindbare Hürde.

    Zusätzlich sollten auch hier Stützgriffe für den sicheren Halt zum Einsatz kommen. Damit sich alle Sanitärobjekte gut bedienen lassen, eignen sich Einhebelmischer am Waschbecken, in der Dusche und der Badewanne. Die eine Hand stellt Wassermenge und -temperatur ein, während die andere zum Stützgriff greifen kann und so für einen sicheren Stand sorgt. Empfehlenswert sind auch Mischbatterien, die durch einen Bewegungssensor aktiviert werden. So stoppt der Wasserhahn nach einigen Sekunden ganz automatisch â versehentlich laufende Armaturen gehören damit der Vergangenheit an.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Der Mittelpunkt einer gesunden Wohnumwelt ist das Schlafzimmer

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 28. Juli 2016

    Eine gesunde Wohnumwelt beginnt in der Wohnung bzw. im Wohnhaus und reicht bis zur näheren Umgebung mit dem Mikroklima. Es wirken hier sehr viele Einflüsse, welche sich positiv aber unter gleichen Bedingungen an einem anderen Ort sich ganz anders auf die Gesundheit der Bewohner auswirken.

    Zwischen dem Stadtklima und dem Land sind klimatische Unterschiede bezogen auf die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Schadstoffbelastung. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Bauhülle und auf das Klima im Inneren des Gebäudes aus.

    Farbanstriche können an einem Standort mit geringerer ständiger relativer Luftfeuchte schadensfrei sein, an einem anderen Standort tritt das Phantombildung Fogging (eine dunkle Staubablagerung an der Wandoberfläche) oder gar eine Schimmelbildung an der Oberfläche auf.

    Wobei die Baustoffe und das Nutungsverhalten identisch sein können. Es ist heute sehr schwer, bei den verschiedenen Baustoffen und konstruktiven Ausführungen ein einheitliches Raumklima zu schaffen, welches über all vorliegt. Hinzu kommen aber auch noch die unterschiedlichen Einrichtungsgegenstände mit verschiedenen Stoffeigenschaften. Weiterhin beeinflussen das Nuterverhalten und die Raumnutzung das Raumklima.

    Der wichtigste Raum ist das Schlafzimmer

    Bereits bei der Planung wird oft den Schlafräumen auf Kosten eines sehr großen Wohnzimmers nur eine geringe Fläche zugeordnet. Vergessen wird jedoch, dass wir uns die längste Zeit im Schlafzimmer aufhalten. Je nach Schlafbedarf zwischen 7 bis 9 Std. Im Wohnzimmer sind das bis auf das Wochenende nur einige Stunden. Nicht in jedem Fall kann das Schlafzimmer während der Nachtruhe gelüftet werden. Gründe sind Lärm oder Abgase von der Straße oder Anderes.

    Das Schlafzimmer muss daher ein ausreichend großes Raumvolumen haben, um die während der Nachtruhe abgegeben Feuchtigkeit und mögliche Schadstoffe aus den Baustoffen bzw. Einrichtungsgegenständen aufzunehmen. Daher sollten bei der Einrichtung der Schlafräume so wenig Möbel aufgestellt werden wie möglich und diese sollten schadstoffarm sein. Günstig für das Raumklima sind Möbel aus Holz, welche auch feuchteregulierend wirken. Für einen gesunden Schlaf sollten auch geeignete Betten ausgewählt werden. Unter Matratzen Testsieger finden Sie geeignete Unterlagen zum gesunden Schlaf. Ein tiefer und ausreichender Schlaf ist neben dem bereits genannten gesunden Raumklima und einer gesunden Ernährungsweise ein wichtiger Faktor zur Erhaltung unserer Gesundheit und der Leistungsfähigkeit.

    Das Wohnzimmer

    Das Wohnzimmer dient nicht nur einfach zum Wohnen, sondern sollte auch zur Erholung dienen. Durch eine geschickte Anordnung der Möbel, Gardinen und andere Einrichtungsgegenstände erhält jedes Zimmer seinen individuellen Charakter. Mit der richtigen Farbgebung kann optisch die Raumgeometrie verändert werden.

    Mit dem kleinen Beispiel zur Raumgeometrie können nachträglich Korrekturen vorgenommen werden. Dabei ist zu beachten, dass man durch jede Farbe eine bestimmte psychologische Wirkungen erreicht. Z. B. bei kalten Räumen sollten warme Farben verwendet werden. Das sind gelb- und orangetöne Farbanstriche. Bei der Farbgestaltung der Räume sollten naturnahe Farben verwendet werden. Diese wirken sich positiv auf das Raumklima aus. Diffusionsdichte Farben verhindern den Feuchteausgleich mit der Raumluft.

    Die Küche

    Die Küchen werden in Maßanfertigung und mit sehr teuren Haushaltsgeräten ausgestattet. Dies ist dann sinnvoll, wenn eine große Familie mehrmals am Tag mit einem reichlichen Mahl versorgt werden muss. Aber in der Regel wird gerade noch ein Ei gebraten und ein Fertiggericht in die Mikrowelle geschoben. Ob sich in diesem Fall eine hohe Investition lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

    Das Bad

    Das Bad dient je nach Größe zur täglichen Hygiene aber auch zur Entspannung. Die Ausstattung reicht von der Badewanne, Dusche, Dampfdusche oder bis zur Kombination Dusche und Sauna. Ohne auf die Einzelheiten der optimalen Gestaltung einzugehen, sollten die Wände bei diesem Raum so sparsam wie möglich mit Wandfliesen versehen werden. Die Fliesen nehmen keine Feuchtigkeit aus der Raumluft auf.

    Das müssen die übrigen Wandflächen übernehmen. Wasserdampf wird kurzzeitig von der Oberfläche aufgenommen und später wieder an die Raumluft abgegeben. Damit wird bei korrekter Lüftung eine längere zu hohe relative Luftfeuchte vermieden. Wird zusätzlich eine diffusionsoffene Wandbeschichtung gewählt, so wird einer Schimmelbildung vorgebeugt. Diese entsteht, wenn etwa ständig die hohe Luftfeuchte länger als 2 Stunden vorliegt.

    Auf das gesunde Raumklima wirken die Eigenschaften der Baustoffe, Einrichtungsgegenstände und das Rauchen. Darauf gehe ich an einer anderen Stelle ausführlicher ein.

    Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

    Die Bauherrn müssen auch den Arbeitschutz beachten

    Erstellt von retep11 am Mittwoch 27. Juli 2016

    Der Arbeitsschutz ist ein Teilgebiet der Arbeitswissenschaften und gehört zur Sicherheitswissenschaft. Hierzu gehören aber auch die Bereiche Haus, Freizeit und Verkehr.

    Auch die privaten Bauherren und Hausbesitzer haben bei Baumaßnahmen für den Schutz der Handwerker und für Fußgänger am Grundstück und die Hausbewohner zu sorgen. Deshalb ist vor den Baumaßnahmen eine Bauherrenversicherung abzuschließen. Das gilt sowohl für den Neubau als auch für größere Sanierungsmaßnahmen.

    Laut Baustellenverordnung vom 1. Juli 1998 haben die Bauherren die Verantwortung für das Bauvorhaben und sind für die Umsetzung der baustellenspezifischen Arbeitsschutzmaßnahmen verantwortlich.
    Im Jahr 2006 starben durch Unfälle im Haushalt laut Statistischen Bundesamtes 6455 Menschen. Im Straßenverkehr waren es im gleichen Zeitraum 5174 Menschen. Damit wird die Bedeutung der Schutzmaßnahmen auch bei kleinen Reparaturarbeiten deutlich.

    Baustelle auf Djerba
    Auf der Baustelle hier auf Djerba in Tunesien sind keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden.

    Ziel der Baustellenverordnung ist es, den Schutz aller an dem Bau Beteiligten und der Handwerker zu verbessert. Vergessen wird oft der eigene Schutz. Sicherlich aus der Sicht der Haftungsfrage nicht ganz so wichtig aber es beringt den Bauherrn nichts, wenn er mehrere Monate wegen eines Beinbruches nicht arbeiten kann.

    Verletzt sich ein Familienmitglied bei den Sanierungsarbeiten, so gilt auch die Haftung. Daher sollten unbedingt die Arbeitsschutzvorschriften auch bei kleinen Renovierungsarbeiten beachtet werden, egal ob eine Handwerksfirma bestellt wird oder man diese Arbeiten selbst ausführt.

    Folgende Maßnahmen sind erforderlich:

    Vor der Errichtung der Baustelle ist das Bauvorhaben beim Staatlichen Amt für Arbeitsschutz zu melden. Ebenso sind die Bewohner über den Beginn und mögliche Beeinträchtigung zu informieren. Bei kleinen Reparaturarbeiten ist dies natürlich nicht erforderlich.

    Die Bestellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) ist nur bei größeren Baustellen erforderlich. Dies gilt auch für die Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGePlan).
    Gefährdungsbereiche sind zu kennzeichnen und ausreichend mit den entsprechenden Sicherungsmitteln zu sichern und der Baustellenverantwortliche alle erforderlichen Absperrmaßnahmen nachweisen kann. Fußgänger ignorieren z. B. eine Absperrung und laufen mit gebückter Haltung durch eine Leiter an der Hauswand, auf welcher ein Handwerker steht. Man sollte bei der Absicherung von Gefahrenstellen auch unmögliche Situationen einkalkulieren.

    Nicht nur bei der Ausführung von Bauarbeiten sollte auf die richtige Arbeitskleidung und vor allem Schutzausrüstung zu achten. In dem Shop von tragardo.de erhalten Sie die entsprechende Kleidung und Schutzmittel, wie Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken, Bauhelme oder Arbeitsschuhe, für jede Berufsgruppe. Sie schützen nicht nur, sondern sind heute auch modisch. Arbeitskleidung ist aus strapazierbarem Material gefertigt. Sie bietet für die jeweilige Tätigkeit einen gewissen Schutz, was bei normaler Tageskleidung nicht immer der Fall ist.

    Ebenso wichtig für den eigenen Schutz ist die Verwendung des geeigneten Werkzeugs oder das Aufstellen einer standfesten Leitern.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Pelletheizungen – Was soll bei der Inbetriebnahme beachtet werden?

    Erstellt von retep11 am Montag 20. Juni 2016

    Autorin: Kerstin Bruns

    Immer mehr Bauherren ist bei der neuen Heizung wichtig, dass sie umweltfreundlich und sparsam im Betrieb ist. Diese Bestrebungen sind mit dem Erwerb einer Pelletheizung durchaus realisierbar, denn sie wird mit Biomasse beheizt und gewährt die Unabhängigkeit von den steigenden Preisen fossiler Brennstoffe wie Öl oder Gas. Voraussetzung für eine hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit ist eine bedarfsgerechte Dimensionierung der Anlage, der Erwerb des richtigen Zubehörs und die ordnungsgemäße Lagerung des Brennstoffes. In unserem kompakten Überblick erhalten Bauherren und Wohnungseigentümer nützliche Infos für die Inbetriebnahme einer Pelletheizung.

    Aufbau und Funktion eines Pelletkessels

    Eine Pelletzentralheizung kann eine Gas- oder Ölzentralheizung komplett ersetzen. Durch die Zuführung des Brennstoffes in den Kessel und dessen dortiger Verbrennung wird Wärmeenergie freigesetzt. Die Umwälzpumpe transportiert die so erzeugte Wärme durch das Rohrsystem bis zu den Heizkörpern im Wohnraum. Bei einer Pelletzentralheizung befördern Förderschnecken oder Ansaugvorrichtungen die Pellets aus dem Lagerraum in den Brennstoffaum des Kessels. Ein Pelletofen verfügt über einen integrierten Pelletspeicher, der sich händisch befüllen lässt.

    Warum Zubehör wichtig ist

    Für eine effiziente Nutzung einer Pelletheizung empfiehlt es sich gerade bei einem geringen Wärmebedarf einen Pufferspeicher anzuschaffen. Bei einer ständigen Herauf- und Herunterschaltung der Kesselleistung entstehen zunächst hohe Stromkosten, die aus dem Antrieb des Heißluftgebläses resultieren. Hinzu kommen erhebliche Wärmeverluste, wenn der Kessel mehr Leistung erbringt als tatsächlich zur Beheizung der Räume benötigt wird.

    Mit einem Pufferspeicher arbeitet die Pelletheizung auch im Vollbetrieb effizient und reduziert Wärmeverluste zu großen Teilen. So nimmt der Speicher den überschüssig produzierten Teil der Wärme auf um ihn aufzubewahren und zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Das im Speicher vorhandene Heizwasser weist immer ein konstantes Temperaturniveau auf. Bei Bedarf können Bauherren dieses zur Beheizung der eigenen vier Wände nutzen. Pufferspeicher sind allerdings nicht in der Lage die erzeugte Wärme unbegrenzt lang zu speichern. Denn selbst bei einer guten Isolierung des Speichers dringt die Wärme nach einer gewissen Zeit nach außen.

    Was ist beim Brennstoff zu beachten?

    Pellets, die Sie in privaten Haushalten einsetzen, sollten die Normen DINplus und ENplus aufweisen. Sie geben Auskunft über Gewicht, Maße und Länge der kleinen Holzpresslinge. Demnach dürfen sie 5 bis 6 Millimeter Durchmesser haben und 8 bis 30 Millimeter lang sein. Weiteres Qualitätsmerkmal ist die gerine Restfeuchte des Holzes, die bei ca. 10 Prozent liegt und den Heizwert von Pellets positiv beeinflusst. Dieser liegt bei etwa fünf Kilowattstunden pro Kilogramm.

    Der Heizwert gibt an wie hoch die Wärmemenge ausfällt, die bei der Verbrennung der Pellets entsteht. Der Aschegehalt zertifizierter Pellets liegt bei ca. 0,7 Prozent in Bezug auf die Trockensubstanz. Ein niedriger Wert ist dabei von Vorteil. Denn dieser zeigt, dass das Holz besser verbrennt und der Kessel während der Wärmeerzeugung bzw. des Verbrennungsvorgangs weitestgehend sauber bleibt. Mit der enstandenden Asche können Sie zudem Ihren Garten düngen.

    Die Experten von www.kesselheld.de beraten Sie gern rund um das Thema Pelletheizungen.

    Welche Lagervarianten sind möglich?

    Für die Lagerung der Pellets sind verschiedene Möglichkeiten verfügbar. Wichtig ist, dass Sie stets Wert auf trockene Orte legen, denn nasse Pellets quellen auf und sind unbrauchbar. Prüfen Sie immer im Voraus welche Option der Lagerung in der eigenen Immobilie Sinn macht. Der Pelletkessel mit Wochenvorratsbehälter wird händisch mit Sackware befüllt. Diese lässt sich bei einem Pelletshersteller erwerben und problemlos auf Paletten in einem Gartenhaus oder im Kellerraum lagern. Sackware ist allerdings teurer als lose Ware.

    Aufgrund des geringen Wärmebedarfs in Niedrigenergie- und Passivhäusern stellen Pellets in Form von Sackware eine effiziente Lösung dar. Im schlecht gedämmten Altbau hingegen sind sie eher als Ersatz geeignet, auf den Sie im Notfalll zurückgreifen können. Aufgrund des erhöhten Wärmeverlustes und der daraus resultierenden höheren Brennstoffbedarfs ist lose Ware zu bevorzugen, die in einem Tank, in einem Pelletsilo oder in einem dafür vorgesehnen Lagerraum aufbewahrt wird.

    Tipp: Je größer die Menge abgenommener Pellets ist, umso geringer fällt der zu entrichtende Preis aus.

    Bauliche Voraussetzungen und Pelletkesselarten

    Beim Umrüsten von einer Öl- auf eine Pelletzentralheizung wird Kellerarum für die Lagerung von Pellets frei. Zentralheizungen, dessen Betrieb mit Pellets erfolgt, erfordern somit mehr Platz als ein Pelletofen, der beispielsweise der Einzelraumbezeihung dient. Beachten Sie jedoch, dass Sie für den Betrieb eines Ofens einen entsprechenden Kaminanschluss benötigen. Zudem müssen Kaminöfen die Stufe 1 der Bundesemissionsschutzverordnung einhalten.

    Sie wurde zum 1. Januar 2015 angepasst und regelt die Grenzwerte der Feinstaubbelastung für Kamine sowie für Kamin- und Kachelöfen. Akutell sieht die Verordnung einen Grenzwert von 150 Milligramm vor. Wasserführende Pelletöfen verfügen über eine Wassertasche, die mit Ihrem Heizsystem verbunden ist. So können Sie wie bei der Zentralheizung mehrere Räume mit einem Ofen erwärmen. Es wird also gleichzeitig Wärme für den Aufstellungsraum und und den Heizkreislauf zur Verfügung gestellt. Pelletkessel lassen sich wie Öl- und Gasheizungen auch mit Brennwerttechnik betreiben.

    Bei dieser Technologie wird Wärme genutzt, die im Wasserdampfkondensat enthalten ist und bei der Herunterkühlung der Abgase im Wärmetauscher entsteht. Bei einem herkömmlichen Niedertemperaturkessel hingegen wird diese Abgaswärme ohne Wiederverwertung an die Umwelt abgegeben. Die Brennwerttechnik nutzt also nicht nur die Wärme die vom Kessel bereitgestellt wird, sondern auch die recycelte Wärme bei der Abgaskühlung. Aus diesen Grund erreicht der Pelletkessel gegenüber Niedertemperaturkesseln Wirkungsgrade von über 100 Prozent.

    Weitere Beiträge:

    Energiesparen durch die richtige Auswahl der Heizung und der Reglung

    Schwitzwasser durch richtige Heizung vermeiden

    Energiepreisanstieg und alternative Heizungen

    Abgelegt unter Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

    Raumentfeuchter schafft ein besseres Raumklima?

    Erstellt von retep11 am Dienstag 14. Juni 2016

    Die Bedeutung des Einsatzes von Raumentfeuchter nimmt immer mehr zu. Die veränderten Wohnansprüche und vor allem die gesetzlichen Forderungen an den Wärmeschutz wirken sich auf das Raumklima aus. Die in den Räumen durch das Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen oder die durch unseren Körper abgegebene Feuchtigkeit wird nicht mehr ausreichend schnell an die Außenluft abgegeben.

    Aber auch früher war die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht wesentlich niedriger als heute. Vielleicht war diese sogar höher, da wesentlich mehr Personen auf der gleichen Fläche wohnten.

    Nicht so dichte Fenster, sicherlich wurde auch mehr und länger am Morgen und am Tag gelüftet, sorgten für einen ausreichenden Luftaustausch. Es wurde bei der höheren Luftwechselzahl sowohl Feuchtigkeit als auch Schadstoffe hinaus gelüftet. Die Energiesparverordnungen fordern dichte und gut isolierte Fenster. Kondenswasser, welches sich im Winter an dem Einfachglas ansammelte, konnte weggewischt werden. Es war aber auch ein sicheres Zeichen für eine hohe Luftfeuchtigkeit und es wurde gelüftet.

    Heute nutzt man dies Erkenntnis für Sensoren, welche dem Bewohner anzeigen, dass er lüften sollte. Es werden künstliche Wärmebrücken in die Außenwand eingebaut. Nimmt hier die Feuchtigkeit stark zu, so wird ein Gefahrensignal gesendet. Wurden früher diffusionsoffene Wandkonstruktionen errichtet, wie Ziegel- oder Lehmwände, so werden heute nicht mehr monolithische, sondern mehrschichtige Wandkonstruktionen errichtet.

    Durch den Wechsel der einzelnen Schichten können an den Übergängen sperrende Wirkungen für den Diffusionsstrom entstehen. Hinzu kommt, dass viele kunststoffmodifizierte Baustoffe zur Anwendung kommen. Besonders kritisch sind diese an den Wandoberflächen. Hier wird der Feuchtigkeitsübergang behindert, z. B. Gipsputze oder Dispersionsfarben. Im Gebäudeinnern wird die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung reduziert, die Feuchtigkeitsspitzen werden nicht schnell genug abgebaut. Die Adsorption gegenüber rein mineralischen Putzen bzw. Farben ist kleiner.

    Das Gleiche gilt auch für die Außenwandoberfläche. Hier soll aber die Feuchtigkeit aus der Wandoberfläche gut und schnell entweichen können. Im Winter wird nur ein kleiner Teil an Feuchtigkeit durch die Wand nach außen transportiert. Die wesentlich größeren Feuchtigkeitsmenge gelangt durch das Lüften nach außen. Während der warmen Jahreszeit sieht dies jedoch anders aus. Kann die Wand im Winter nicht ausreichend abtrocknen, so nimmt die Feuchtigkeitsmenge im Wandquerschnitt langsam zu. Die Folge ist eine höhere Wärmeleitfähigkeit.

    Was bedeutet die Feuchtigkeitszunahmen für den Bewohner?

    Die wohnhygienische relative Luftfeuchtigkeit sollte etwa um 50 % liegen. Zu trockene Luft belastet die Schleimhäute. Sehr feuchte Luft begünstigt das Wachstum von Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze. Letzteres ist gerade im Sommer der Fall. Im Winter wird dies vorwiegend an kalten Wandoberflächen durch eine Schimmelbildung deutlich. Besonders gefährdet sind die Schlafzimmer, wenn zu wenig gelüftet wird.

    Sind die Schlafzimmer klein und die Fenster in der Nacht geschlossen, so steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Ein Teil der Feuchtigkeit wird durch die Bauhülle und bedingt durch die Einrichtungsgegenstände aufgenommen. Später, wenn die Luftfeuchtigkeit durch ein ausreichendes Lüften abgesenkt wurde, wird diese gespeicherte Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abgegeben.

    Auch wenn vorbildlich gelüftet wird, kann es vorkommen, dass die ständige Luftfeuchtigkeit hoch bleibt. Das hängt von der produzierten Feuchtigkeitsmenge, der Adsorptionsfähigkeit der Wandoberfläche und der Raumgröße ab. Besonders betroffen sind Wohnungen, wo sich ein Teil der Außenwände unterhalb der Geländeoberfläche befindet oder Gebäude mit Natursteinwänden.

    In diesem Fall hilft, wie bereits zum Anfang genannt, ein Raumentfeuchter.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Die richtige Küchenplanung

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 9. Juni 2016

    Jeder einzelne Raum in einem Haus bzw. in einer Wohnung hat eine bestimmte Funktion. Das Haus selbst hat eine Schutzfunktion vor der Witterung, gesundheitlichen Einflüssen und vor Langfinger. Das Haus muss als so gebaut werden, dass starker Wind und Regen die Bauhülle nicht schädigen.

    Neben den wichtigen bauphysikalischen Eigenschaften, wie Schallschutz oder Wärmeschutz, sind die Eigenschaften der Baustoffe und Einrichtungsgegenstände von Bedeutung. Sie müssen beständig sein und dürfen keine Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Lange Zeit wurden Möbel und Bauteile aus Spanplatten erstellt, welche Formaldehyd an die Raumluft abgeben.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kommt nach Auswertung neuer Studien zum Ergebnis, dass Formaldehyd eindeutig Krebs erzeugen kann. Sollten Sie noch älter Möbel aus Spanplatten in der Wohnung haben, so ist eine Raumluftanalyse sinnvoll. Vor allem sollten die Räume schadstofffrei sein, welche lange Zeit benutzt werden, wie zum Beispiel das Schlafzimmer oder das Kinderzimmer. Bei einem Flur oder einer Abstellkammer ist ein Austausch nicht so dringend.

    Die Planung der Küche hängt von der Nutzung ab

    Die Dauer der Benutzung einer Küche hängt von deren Nutzung ab. Werden lediglich die Frühstücksbrote gemacht oder gelegentlich nur kleine Gerichte in der Mikrowelle erwärmt, so werden an die Küchenmöbel nur geringe Anforderungen gestellt. Nicht an die Qualität, sondern an die Ausstattung, welche dann auch den Preis bestimmt. In vielen Haushalten gibt es hochwertige und teure Küchen. Aller paar Wochen wird lediglich ein Ei gebraten. Über den Sinn lässt sich streiten.

    Dagegen werden ganz andere Anforderungen an die Küchenmöbel gestellt, wenn täglich für eine große Familie gekocht werden muss. Die Küchenarbeit wird durch eine Vielzahl an moderne Haushaltsgeräte erleichtert, welche sinnvoll in die Küchenmöbel integriert sind.

    Gegenwärtig ist der Trend zu den amerikanischen Küchen. Ist das Wohnzimmer ausreichend groß, so nimmt die Küche eine Ecke des Raums als selbstständige funktionelle Einheit ein. Optisch und funktional sind es zwei Räume, welche nicht durch eine Trennwand abgegrenzt sind.Bevor eine neue Küche eingerichtet wird, sollte eine professionelle Küchenplanung, wie es zum Beispiel der
    Küchenplaner in Hamburg anbietet, genutzt werden, um eine optimale Funktionalität zu erhalten.

    Die Wohnküche

    Aus meiner Kindheit kenne ich es noch. Das tägliche Familienleben fand in der Küche statt. Auch später in 90iger in den Bauerhäusern hielten sich die Bewohner vorwiegend in der Küche auf. Im Elsass war dies ebenfalls der Fall. Modern eingerichtete Küche mit Fernseher und bequemer Eckbank. Das Gleiche findet man auch heute noch in den ukrainischen Karpaten. Direkt vom Eingang kommt man in die Wohnküche.

    Die Sommerküche

    Die Sommerküche ist meistens etwas einfacher eingerichtet, da sie als Zweitküche dient. Diese ist einem separaten kleineren Haus untergebracht. Von ihr kann man direkt in den Garten oder auf die Terrasse. Die Sommerküchen gibt es in Bulgarien, in Transkarpatien und vereinzelt auch in Deutschland. Der praktische Nutzen besteht sicherlich darin, dass nicht soviel Schmutz in das Haus getragen wird. Durch die Bereitung der Speisen verschmutzen auch die Wände und Möbel relativ schnell, sodass aller 2 bis 3 Jahre eine Renovierung erforderlich ist.

    Eine Küche sollte nicht nur praktisch sein, sondern sich auch optisch in die Wohnung einfügen.

    Essen mit viele Vitaminen

    Wir wünschen Ihnen eine guten Appetit mit gesunder Ernährung.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Was der Stahlbau im Wohnungsbau alles ermöglicht!

    Erstellt von retep11 am Freitag 3. Juni 2016

    Historisch wurden die Gebäude vorwiegend aus Baustoffen errichtet, welche in der Natur vorkommen, wie Holz, Steine, Lehm oder Stroh. Im Verlauf der Zeit wurden die Baustoffe verarbeitet, wie die Herstellung von Ziegel oder Bindemittel. Besonders gute Eigenschaften haben die Ziegel in Ägypten oder der Römische Beton, welcher teilweise bereits 2000 Jahre hält.

    Die Holzkonstruktion wurden mit unterschiedlichen Zimmermannverbindungen, wie Abplattung, Zapfen oder Holznägel verbunden. Die Verarbeitung dieser Baustoffe ist arbeitsintensiv und lässt nur eine begrenzte Gestaltung zu. Große Gebäude bestehen aus dickem Mauerwerk und auch die Spannweiten der Decken oder Brücken müssen entsprechend massiv ausgeführt werden.

    Die massive Ausführung hat natürlich auch Vorteile. Das ist die lange Haltbarkeit, gute Schalldämmung, teileweise gute Dämmeigenschaften. Dem gegenüber stehen aber die sehr hohen Kosten bei der Herstellung und bei den laufenden Kosten für die Nutzung und Instandhaltung.

    Moderne Baustoffe

    Moderne Baustoffe bieten preisgünstigere Konstruktionsmöglichkeiten. Aus welchen Gründen immer, werden schlanke Mauerwerke aus Kalksandsteinen errichtet und mit dicken Styroporplatten beklebt. Statt gut dämmendes Ziegelmauerwerk herzustellen. Beton, besonders Stahlbeton lässt sich nicht mittelbar als ökologischen Baustoff einordnen, aber die lange Haltbarkeit und die hervorragenden Eigenschaften sind in vielen Anwendungsgebieten des Bauwesens den der natürlichen Baustoff weit überlegen.

    Das sind zum Beispiel die großen Bauhöhen, schlanke Konstruktion, hohe Zug- und Druckfestigkeit (Stahlbeton) und die hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit. Der Einsatz von Beton ist auch dort sinnvoll, wo die Haltbarkeit von natürlichen Baustoffen aufgrund der Witterung und Bodenfeuchtigkeit zeitlich begrenzt ist.

    Weiterer Baustoffe sind Metalle, welche heute im Bauwesen nicht mehr wegzudenken sind. Das sind Fensterrahmen oder Fassadenverkleidung aus Aluminium, Blechabdeckungen am Dach, Fensterbänke, Dachentwässerung usw. aus Kupfer- oder Zinkblech. Ebenso in der gesamten Sanitär-, Heiz- und Lüftungstechnik finden verschiedene Metalle aber auch Edelmetalle Anwendung.

    Stahl hat aufgrund seiner hohen Festigkeit ein sehr breites Anwendungsfeld. Das Bewährungseisen im Beton verleiht dem Stahlbeton die hohe Zugfestigkeit. Beton allein nimmt nur Druckfestigkeit auf. Der Anwendungsbereich wäre so nur auf wenige Bereiche begrenzt. Spezialbeton besteht aus Stahlfasern, Glasfasern, Textilfaser oder anderen hochwertigen Fasern. Die Vorteile bestehen in der dünnwandigen aber auch hochfesten Eigenschaft dieses Baustoffs.

    Das Anwendungsgebiet von Stahl, ob Stahlbleche oder Stahlprofile im Wohnungsbau ist nahezu unbegrenzt. Hierzu zählen Geländer, Treppen, Stahlträger, Verkleidungen, Profile im Trockenbau und vieles mehr.

    Stahlgeländer bei einem Balkon

    Stahl braucht einen Korrosionschutz

    Das Problem von Eisen ist seine geringe Korrosionsbeständigkeit. Daher sind Beschichtungen erforderlich, welche den Stahl vor der jeweiligen klimatischen Beanspruchung schützen. Die bekanntesten Schutzmaßnamen sind spezielle Farben oder Feuerverzinkung. Bei besonderen Anforderungen kommt Edelstahl zur Anwendung. Letzter ist natürlich von den Anschaffungskosten höher. Ist jedoch ein ständiger Korrosionsschutz erforderlich, so können langfristig höhere Kosten auftreten als bei der Verwendung von Edelstahl. Besonders bei Konstruktion im Außenbereich ist auf einen konstruktiven Korrosionsschutz zu achten. Das ist die Vermeidung von Ecken, wo sich Staub und Wasser ablagern können.

    Wo findet Stahl im Bauwesen Anwendung?

    Der Metallbau, wie zum Beispiel die Firma H&H Eisen Müller GmbH & Co. KG ermöglicht vielfältige spezielle Konstruktionen aus Metall. Das können Balkons, Geländer für Balkons, Treppen, Treppengeländer, Metallzäune, Tore oder Türen sein. Das sind Bauteile, welche nur in wenigen Fällen als standardisierte Bauteile angeboten werden. Sie sollen ja auch in die vorhandene Bausubstanz passen und auch gleichzeitig diese optisch verschönern. Es kommt nicht nur auf eine korrekte Verarbeitung der Metallteile an, sondern die Größe und Form muss zum Baustil des Gebäudes passen und so den Wert des Gebäudes erhöhen. Es kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten, wenn die Metalltreppe „stümperhaft“ zusammengebaut und eine unpassende Form gewählt wurde.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Mithilfe der Fenster oder Entfeuchtungsgeräte die Luftfeuchte reduzieren

    Erstellt von retep11 am Montag 25. April 2016

    Eine der gegenwärtigen sehr verbreiteten Probleme ist die höhere Luftfeuchtigkeit in den Wohnungen. Mit den immer strengeren Anforderungen an den Wärmeschutz werden die Gebäude immer dichter.

    Wenn das Lüften über die Fenster nicht mehr ausreicht!

    Ein gut funktionierendes Gebäude muss immer ausreichend Feuchtigkeit abgeben können. Der überwiegende Feuchtigkeitsaustausch erfolgt über das Lüften, also über das Fenster, oder mithilfe einer Lüftungsanlage. Die neuen Fenster mit den Lippendichtungen sind so dicht, dass nur sehr wenig Luft unkontrolliert entweicht. Ältere Fenster waren nicht so dicht und so erfolgte auch bei geschlossenem Fenster fast immer ein ausreichender Luftaustausch mit entsprechender Reduzierung der Luftfeuchtigkeit in den Räumen.

    Heute müssen die Fenster mehrere Male am Tag kurze Zeit geöffnet werden. Nur so kann die relative Luftfeuchte in den Räumen auf einem Niveau gehalten werden, ohne dass Feuchteschäden mit Schimmelpilzbildung entstehen. Bei den neuen Fenstern gibt hier einen kleinen Trick, um die Fugendichtheit zu reduzieren und so einen etwas höheren Luftaustausch zu erreichen. Der Fenstergriff wird beim Schließen nicht ganz nach unten gedrückt, sondern bleibt etwas schräg. Dadurch wird die Lippendichtung nicht so angepresst und ist etwas weniger dicht.

    Unabhängig davon gibt es aber Räume, wo die Luftfeuchtigkeit trotz gutem Lüftungsverhalten der Bewohner relativ hoch bleibt. Das können zum Beispiel innen liegende Bäder ohne Fenster sein oder zu kleine Schlafzimmer. Die Praxis hat immer wieder gezeigt, dass man mit Luftentfeuchtungsgeräte die Luftfeuchtigkeit in den Räumen verringern kann.

    Der Einsatz von Luftentfeuchtungsgeräten ist nicht überall sinnvoll

    Grundsätzlich sind diese Geräte nicht geeignet, feuchte Keller trockenzulegen. In diesem Fall sind erst einmal die Ursachen der hohen Feuchtigkeit im Mauerwerk zu ermitteln. Tritt die Feuchtigkeit von außen ein, so ist ein geeignetes vertikales oder und horizontales Abdichtungsverfahren auszuwählen und anzuwenden. Erst nach dem keine Feuchtigkeit mehr eindringt, kann mit einem Trocknungsgerät die Restfeuchte beseitigt werden.
    Ist die Ursache eine Kondenswasserbildung, warme Luft kondensiert an der kühleren Kellerwandoberfläche, so ist der Einsatz eines Trocknungsgerätes für einzelne Räume machbar. Es beseitigt nicht die Ursache, reduziert jedoch die Luftfeuchte. Es ist auch preiswerter als eine sensorgesteuerte Lüftung. Die Anwendung einer sensorgesteuerten Lüftung ist zum Beispiel für die Trocknung eines größeren Kellerkomplex, Archive oder Gebäude mit massivem Mauerwerk (Schlossanlagen) sinnvoll. Für die Trocknung werden energiesparend die Enthalpieunterschiede der Innen- und Außenluft genutzt.

    Beispiel aus der Praxis für die Anwendung von Entfeuchtungsgeräte

    Bei einer Bekannten traten bei einer Wohnung immer wieder Schimmelschäden auf. Nach den ein Luftentfeuchtungsgerät in dem betreffenden Raum aufgestellt wurde, konnte das Problem gelöst werden. Ein anderes Beispiel sind die Wohnwagen von Dauercamper. Im Winter werden diese in der Regel nicht benutzt und sind verschlossen. Über den Winter treten zwar keine sehr großen Schimmelprobleme wegen fehlender Lüftung auf, aber es riecht muffig und kleine Schimmelflecke sind vorhanden. Wird im Herbst ein kleiner Luftentfeuchter mit Granulat aufgestellt, so ist im Frühjahr alles trocken und in Ordnung.

    Auf dem Markt werden für die Raumtrocknung elektrische Entfeuchtungsgeräte aber auch Raumluftentfeuchter mit Granulat angeboten. Welches Gerät optimal für den jeweiligen Raum geeignet ist, können Sie im Luftentfeuchter Test erfahren.

    Hohe relative Luftfeuchte durch unzureichende Temperierung

    Eine weitere Ursache der hohen Luftfeuchte ist eine unzureichende Temperierung der Räume. Die Raumlufttemperatur sollte immer höher als die der Außenlufttemperatur sein. Je niedriger die Lufttemperatur ist, so weniger Feuchtigkeit nimmt die Luft auf. Je größer die Differenz der absoluten Luftfeuchte ist, so schneller erfolgt ein Luftwechsel und damit auch eine Reduzierung der Luftfeuchte in den Räumen. Zu beachten ist: Im Sommer kann man bei schwülwarmen Tagen Feuchtigkeit in die Räume hineinlüften.

    Durch die in den letzten Jahren stark angestiegenen Energiepreise wird auch weniger geheizt. Die Temperatur der Raumluft ist somit geringer. Wie bereits gesagt, nimmt diese weniger Feuchtigkeit auf und die relative Luftfeuchte steigt an. Kommt diese „feuchtere“ Luft dann noch mit einer kühleren Wandoberfläche in Berührung, so taut unter ungünstigen Bedingungen das Wasser aus. An dieser Stelle wird die Wand feucht und es bildet sich Schimmel.
    Bei feuchten Räumen ist auch das Heizverhalten als mögliche Ursache zu erkunden. Eine Kombination mit einer veränderten Heizung, z. B. Randleistenheizung oder Fußbodenheizung kann das Feuchteproblem langfristig gelöst werden. Ein Trocknungsgerät unterstützt den Vorgang.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Mehr Sicherheit durch Bodentresore

    Erstellt von retep11 am Samstag 19. März 2016

    Die Voraussetzung vor Verlust von Dokumenten, Datenträger und Wertgegenstände ist eine sichere Aufbewahrung. Das gilt nicht nur für das Büro, sondern auch für Zuhause. Für jede Art der sicheren Aufbewahrung gibt es einen bestimmten Schrank, eine Kassette oder für besonders wertvolle Stücke ein Tresor. Es geht hier natürlich nicht nur um Sicherheit, sondern auch um eine ordnungsgemäße Aufbewahrung um einen Verlust vorzubeugen.

    Aktenschränke für die sichere Aufbewahrung von Dokumenten

    So erfüllt der normale Aktenschrank das ordentliche Aufbewahren von Dokumenten, welche gewöhnlich in Akten abgeheftet sind. Bei richtiger Zuordnung kann so das gewünschte Dokument schnell gefunden werden.

    Aktenschränke lassen sich mit einem einfachen Schloss verschließen. Höhe Anforderungen erfüllen dagegen die Stahlbüroschränke mit besseren Schrankschlössern. Gegenüber den einfachen Büroschränken bieten diese Schränke einen höheren Schutz vor äußeren Einflüssen, wie Wasser, z.ÂB. bei einem Leitungswasserschaden, oder einen geringen Schutz bei einem Brand. Einen besseren Schutz für wertvolle Dokumente bieten dann die Brandschutzschränke.

    Geldkassete
    Quelle: privlekai.com

    Ebenso sinnvoll ist die Aufbewahrung der Dokumente oder Datenträger in unterschiedlichen Bereichen. Sollte die Dokumente unbrauchbar waren, so ist wenigsten noch ein Duplikat vorhanden. Das ist auch für den gewöhnlichen Haushalt wichtig. Wichtige Unterlagen, wie Versicherungsverträge, Grundbuchauszüge, persönliche Unterlagen, wie Geburtsurkunde, Reisepass, Heiratsurkunde sollten so aufbewahrt werden, dass diese nicht durch Wasser oder Feuer vernichtet bzw. unbrauchbar werden. In der Regel lassen sich viele diese Dokumente wieder beschaffen, aber hierfür braucht man viel Zeit und es kostet auch einiges Geld.

    Man weiß zwar, dass man eine Hausratversicherung, Lebensversicherung oder Unfallversicherung hat, aber bei welcher Gesellschaft hat man den Vertrag abgeschlossen und die Versicherungsnummer kennt man auch nicht. Manchmal ist es auch sinnvoll, einfach die wichtigsten Daten dieser Dokumente auf einer Liste aufzuschreiben und getrennt von den Originaldokumenten aufzubewahren.

    Ebenso sinnvoll ist es, die Originalsoftware für seinen Computer sicher aufzubewahren. Es geht hierbei nicht unbedingt darum, dass jemand diese brauchen könnte, sondern wenn einzelne Programme neu aufgespielt werden müssen, weiß man, wo diese unversehrt liegen. Es ist auch eine Hilfe für die Ordnung im Haushalt, damit alle Familienmitglieder ohne lange suchen die entsprechenden Dokumente finden.

    Unterschiedliche Tressore

    Es gibt noch viel mehr nützliche Dinge, wie Möbeltresore oder Schlüsselkassetten. Diese bieten einen bedingten Schutz vor Langfinger, da diese leicht zu transportieren bzw. auszubauen sind. Hier sollten wirklich nur weniger wertvolle Dinge aufbewahrt werden, wie zum Beispiel nur kleinere Geldmengen oder normale Schlüssel. Für den Familienschmuck oder größere Geldbeträge sollten schon Tresore verwendet werden.

    Die Vor- und Nachteil von Bodentressore

    Nicht überall ist das Mauerwerk ausreichen stark aber bietet eine gute Voraussetzung für den Einbau eines Wandtresors. Verfügt man im eigenen Haus über einen massiven Fußboden, so bieten Bodentresore eine Alternative. Diese sind recht sicher, da sie optisch recht gut versteckt werden können. Der Einbau ist gegenüber dem Einbau in eine Zimmerwand auch besser, da in der Regel die Innenwände schmal sind und nicht die ausreichende Tiefe bieten. Die Bodentresore sind im Boden eingelassen. Hier liegt auch bei einem Brandfall die niedrigste Temperatur vor. Schmuck und andere Edelmetalle sind so gut geschützt. Probleme könnte es geben, wenn Löschwasser eindringt. Papierdokumente könnten so geschädigt werden.

    Die Tresore sind nicht vollständig luftdicht. Im unteren Bereich eines Zimmers liegt die höchste Luftfeuchtigkeit vor. Der Einbau sollte daher nur erfolgen, wenn der Raum, in der Regel im Keller, wirklich trocken ist. Beim nachträglichen Einbau ist darauf zu achten, dass die in der Bodenplatte befindlichen Feuchtesperren nicht beschädigt werden. Das gilt nicht nur für das Loch für den Tresor, sondern auch für die Befestigung, mit welchen der Tresor mit der Bodenplatte verbunden wird. Anhand der Baubeschreibung bzw. der Bauzeichnungen lässt sich die Lage der Sperrschichten ermitteln. Auf diese Besonderheit soll darauf verwiesen werden, da bei neuen Gebäuden sich im Keller ein schwimmender Estrich auf einer Dämmplatte befindet. In dieser Schicht (Dämmplatte) kann sich Feuchtigkeit befinden.

    Die Ursachen können vielfältig sein, wie ein nicht erkannter kleiner Leitungswasserschaden oder das Wasser kommt von außen über eine mangelhafte Fugenabdichtung, wenn die Bodenplatte nicht als eine Fläche ausgeführt wurde. Aber auch an der Stelle, wo der Bodentresor eingebaut werden soll, kann sich eine Abwasserleitung befinden. Die gleiche Prüfung gilt auch beim Einbau eines Wandtresors. Hier können sich in der Wand auch Wasserleitungen oder Stromleitungen befinden. Ganz wichtig ist auch zu wissen, was befindet sich auf der Rückseite der Wand.

    Neben der Auswahl des geeigneten Standortes zum Einbau eines Tresors ist die Frage zu klären, was soll eigentlich darin aufbewahrt werden. Das, was darin aufbewahrt wird, bestimmt die Größe und den Sicherheitsgrad des Tresors.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Welche Vor und Nachteile hat eine Lüftungsanlage?

    Erstellt von retep11 am Samstag 5. März 2016

    Für ein gesundes Haus sind verschiedene Kriterien zu beachten. Das ist einmal der Standort, die richtige Auswahl geeigneter Baustoffe und die Nutzung der Wohnung selbst.

    Solange ausreichend geeignetes Bauland vorhanden ist, kann man sich den Standort für die Errichtung eines Hauses auswählen. Voraussetzung, im Flächennutzungsplan ist das Grundstück als Bauland freigegeben. Dann sind aber auch bestimmte Auflagen von der Gemeinde zu beachten, wie zum Beispiele die Größe, die Ausrichtung des Firstes und das neue Gebäude sollte sich in die örtliche Bebauung einfügen.

    In der Regel sind die Auswahlmöglichkeiten für den Wunschstandort heute sehr eingeschränkt. Waren bisher nur die in der Nähe befindlichen stark befahrenen Straßen wegen des Lärms störend, so kommen heute auch die Windmühlen hinzu. Zwar sind gesetzliche Abstände einzuhalten, aber trotzdem wirken sich diese durch ihren Infraschall ungünstig aus.

    Weiterhin ist die mögliche Gefahr eines möglichen Hochwassers zu beachten. Das betrifft Grundstücke am Flusslauf oder in möglichen Überschwemmungsgebieten.

    Durch die Forderungen der EnEV sind bestimmte Vorgaben zu erfüllen.

    Durch die EnEV sind die konstruktiven Vorgaben eines Neubaus in einem bestimmten Rahmen vorgegeben. Wird das neue Gebäude aus echten natürlichen Baustoffen errichtet, so wird es in diesem Fall sehr teuer. Daher erfolgt heute eine Mischbauweise aus mineralischen Baustoffen, wie Kalksandstein, Beton oder Ziegelsteine, und künstlichen Baustoffen, wie Mineralwolle, Polystyrol, Holzwollplatten, Schafwolle o. ä.

    Letztere Baustoffe sind zwar natürlichen Ursprungs, aber zur Erhöhung ihrer Widerstandsfähigkeit werden Flammenschutzmittel, Fungizide, Insektizide oder andere Chemikalien zugegeben. Diese gelangen aber auch direkt oder indirekt durch das Lüften in die Räume.

    Ein weiteres Problem dieser Konstruktionen mit mehren Schichten sind die Sperrschichten.
    Es liegen oft nur Erfahrungen zu ihrem materialtechnischen und physikalischen Verhalten über wenige Jahre vor. Sperrschichten verhindern einen kontinuierlichen Feuchtigkeitstransport und letztlich auch die feuchtigkeitsregulierende Wirkung zwischen Konstruktion und der Raumluft und auch mit der Außenluft.

    Die Rolle der Lüftung bei der EnEV

    Die EnEV legt fest, welchen U-Wert die Summe aller Bauteile eines Haus haben darf. Der optimale Bereich liegt bei 0,5 bis 0.4 W/qmK. Wird dieser weiter abgesenkt, so ist eine Verbesserung nur noch über einen hohen technischen Aufwand zu erreichen. Bei diesem niedrigen U-Wert spielt die Lüftung bei der gesamten Bilanz des Wärmebedarfes bzw. -verbrauchs eine sehr große Rolle. Aus dem Mollier-h-x-Diagramm kann entnommen werden, dass ein Feuchtigkeitsluftgemisch eine bestimmte Energie beinhaltet.

    Wird zum Beispiel die Raumluft durch die Nutzung feuchter, so nimmt auch der Energiegehalt der Raumluft zu. Wird diese Feuchtigkeit in der Luft über ein Fenster gegen trocknere Luft ausgetauscht, was bei einer Lüftung während der kalten Jahreszeit der Fall ist, so geht Energie „verloren“. Diese muss wieder durch Wärmeenergie ersetzt werden, um die gewünschte Raumtemperatur zu erhalten.

    Welche Bedeutung haben Lüftungsanlagen

    Die inVENTER Lüftungsanlage tauscht nicht nur die verbrauchte Luft aus, sondern durch die inegrierten Wärmetauscher kann auch ein großer Teil der Wärmeenergie eingespart werden. Im Winter wird die kühlere Außenluft bereits vorgewärmt. Das hat auch noch einen anderen positiven Effekt. Ist die Temperaturdifferenz zwischen der Raumluft und der einströmenden Luft nicht so groß, so wird die Luftbewegung im Raum verringert. Das wirkt sich günstig auf das Raumklima und die Behaglichkeit aus.

    Der Luftaustausch muss natürlich so groß sein, dass die Konzentration der Schadstoffe in der Raumluft, wie Ausgasungen aus Einrichtungsgegenstände, Baustoffe und von Haushaltschemikalien möglichst klein ist. Besonders kritisch sind Schadstoffgemische, da die Bestandteile und ihre Konzentration in jedem Raum anders sein kann. Einzelne Bestandteile konnen verstärkend wirken.

    Eine konzeptionell vorgegeben Lüftungsanlage sollte immer in seinem Leistungsbereich arbeiten. Ein Abschalten während der Abwesenheit ist aus den geannten hygienischen Gründen nicht sinnvoll. Daneben kann sich auch unkontrolliert die Luftfeuchtigkeit der Raumluft erhöhen und in kritischen Bereiche kommt es in der kühleren Jahreszeit zur Tauwasserbildung, wie es an kalten Tagen an der Fensterscheibe zu beobachten ist. Im besonderen Fall kann es dann auch zur Schimmelbildung kommen.

    Was aber viele nicht wissen, im Sommer und bei höherer Raumlufttemperatur und entsprechender Luftfeuchtigkeit nimmt die Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft zu. Die Sporen oder Myzelteilchen sieht man nicht, atmet aber diese ein. Im ungünstigen Fall können die Bewohner an verschiedene Erkrankungen leiden, welche durch die Pilze verursacht werden bzw. das Immunsystem wird geschwächt, z.B. allergische bronchopulmonale Aspergillose. Die Lüftungsanlage muss also auch während der warmen Jahreszeit korrekt arbeiten. Sehr unangenehm ist eine Pollenallergie. Durch entsprechende Filter können die Pollen herausgefiltert werden. Und der Betroffene findet so wenigsten zuhaus etwas Ruhe.

    Grundsätzlich sind die vom Hersteller der Lüftungsanlagen vorgegebenen Wartungszyklen einzuhalten, damit keine Verschmutzung der Anlage mit Keime erfolgt. Im ungünstigen Fall gelangen diese in die Raumluft, wo sie nicht hin sollen.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »