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Deutschland auf dem Weg in die selbst gebastelte Treibhausfalle

Erstellt am Samstag 28. Juli 2012

Oppenheimer Werkstatt f├╝r Wetterkunde âÇô Dr. Wolfgang Th├╝ne

M├Âchten Sie freiwillig und ohne Schuld ins Gef├Ąngnis oder gar ins Zuchthaus, um unter staatlicher Aufsicht nach fremdbestimmten Regeln zu leben? Mit Sicherheit nicht! Aber w├╝rden Sie sich nicht doch in diese Obhut begeben, wenn Ihnen damit gedroht wird, dass das Leben drau├čen immer gef├Ąhrlicher, ja t├Âdlich werden wird? Dass Hass, Intrigen und Zwietracht, Mord und Totschlag ├╝berhand nehmen werden und Schutz vom Staat nicht zu erwarten sei? Da b├Âte doch eine beh├╝tete Freiheit von Gleichen unter Gleichen mehr Freiheiten als das Leben im permanenten Dschungelkrieg der Stra├če, zumal das Zuchthaus die gesamte Erde umfasst und damit grenzenlos ist? Haben erst alle Menschen den gleichen "Fu├čabdruck", k├Ânnen sie alle nur die gleichen Spr├╝nge machen. Keiner tanzt aus der Rolle. Kein Neid tr├╝bt das friedliche Miteinander.

Das Leben im Gew├Ąchshaus ist doch auch nicht das Schlechteste f├╝r die Pflanzen. Sie gehen zwar nicht freiwillig ins Gew├Ąchshaus, aber einmal dort ausges├Ąt ihnen geht es doch gut. Sie sind vor den t├Âdlichen Nachtfr├Âsten der "Eisheiligen" gesch├╝tzt, leben in k├╝nstlich klimatisierten R├Ąumen mit stets angenehmen Temperaturen und gen├╝gend Feuchtigkeit. An Frischluft mangelt es ihnen auch nicht. Sie bekommen immer eine ├ťberdosis an CO2-Nahrung und der anfallende Sauerstoff wird sofort entsorgt. Sie m├╝ssen zwar in Reih und Glied wachsen, sind einer st├Ąndigen Kontrolle ausgesetzt, aber sie tragen viele Fr├╝chte und bringen gute Ertr├Ąge. Wenn das kein sch├Ânes nicht nur des G├Ąrtners Herz erfreuendes Dasein ist? Alle Tomaten sind irgendwie gleich rot und keine wird diskriminiert.

Angela Merkel wirbt f├╝r das sichere Leben im Treibhaus mit seinen sch├╝tzenden Leitplanken

Im Videopotcast der Kanzlerin vom 14. Juli 2012 verk├╝ndete Angela Merkel stolz: "Deutschland hat die Vorreiterrolle im Klimaschutz!" Was will sie damit zum Ausdruck bringen, wem den Weg weisen? Ja, was bedeutet ├╝berhaupt "Vorreiter"? Vorreiter waren fr├╝her bei der Kavallerie die Fahnentr├Ąger. Diese reiten zwar nicht, aber marschieren bei der Er├Âffnung der Olympischen Spiele ihren Mannschaften voraus. F├╝hlt sich im Klimaschutz Deutschland als Vorreiter der Welt, als ihr Anf├╝hrer, der Ton, Tempo, Marschrichtung und die Kampfesziele angibt? Wenn solch eine wahnwitzige Selbst├╝bersch├Ątzung dem Gedanken an die Vorreiterrolle zugrunde liegen sollte, dann gute Nacht Deutschland. Soll die Welt am deutschen Wesen genesen?

Dies kann man der Kanzlerin sicher nicht unterstellen, aber einen v├Âlligen irrationalen Gr├Â├čenwahn schon. Die Unvernunft liegt n├Ąmlich in dem Vorhaben Klimaschutz. Hier hat eine Naturwissenschaftlerin den Rubikon der Physik zur Metaphysik ├╝berschritten. Hier bet├Ątigt sich eine Physikerin als politische Heilsbringerin, die eingeredete und eingebildete ├ängste abmildern und das Gef├╝hlsklima der Menschen wieder beruhigen m├Âchte. Sie bet├Ątigt sich als f├╝rsorgliche Treibhaus-Mutter, die verspricht, dass das Leben im Treibhaus unter ihrer Obhut geradezu paradiesisch sein werde.

Die B├Âsewichte drau├čen, diese Klimakiller und Treibhauss├╝nder w├╝rden bestraft und zur Kasse gebeten, denn ihr r├╝cksichtsloses und nur an schnellem Gewinn und maximaler Rendite ausgerichtetes Handeln f├╝hre in den klimatischen Weltuntergang, zu Mord und Totschlag durch Klimakriege. Was die Kanzlerin nicht sagt und wahrheitswidrig verschweigt, ist ihre Unf├Ąhigkeit, das Wetter zu lenken und zu leiten. Ohne diese F├Ąhigkeit ist jedoch der Klimaschutz unsinnig und unm├Âglich. Diese Unwahrhaftigkeit zeichnet alle Klimapolitiker wie Klimaexperten aus, die "Lug und Trug" zum "integralen Bestandteil des Forschens" erhoben haben.

Hierzu passt eine Meldung aus der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 27. Juli 2012. Darin wird ├╝ber eine Studie von Forschern der Berkeley-Universit├Ąt von Kalifornien berichtet, die die einfache Frage gestellt hatten: Welche soziale Klasse verh├Ąlt sich eher unmoralisch âÇô die Oberschicht oder die Unterschicht? Das Ergebnis? Angeh├Ârige der Oberschicht l├╝gen und mogeln eher als Mitglieder unterer sozialer Schichten. Sie h├Ątten einfach eine positivere Einstellung zur Gier. Wann rafft sich die Mittelschicht, das klassische B├╝rgertum, auf, um der Oberschicht die Schranken ihrer Machtgier zu weisen?

Connie Hedegaard als EU-Klimakommissarin beansprucht auch die Vorreiterrolle

Die Bem├╝hungen der "Klimag├Âttin" Angela Merkel werden auf EU-Ebene zwar begr├╝├čt, doch auch mit Misstrauen verfolgt, stellt sich doch bei allen T├Ątigkeiten sofort die Frage nach der Hackordnung. Kaum hatte die Kanzlerin auf dem 3. Petersberger Klimadialog mit den Muskeln gespielt, zeigte EU-Klima-Kommissarin Connie Hedegaard ihre Muskeln. Wer ein Amt hat, will herrschen! Sie will den Aussto├č von Kohlenstoffdioxid drastisch verteuern und zwar von jetzt 6 auf 40 Euro je Tonne im Jahr 2020. Sie werde ein "Erm├Ąchtigungsgesetz" hierf├╝r bei dem EU-Parlament wie bei den 27 Mitgliedstaaten erwirken.

Bisher habe man die Emissionsrechte praktisch verschenkt, doch damit m├╝sse endlich Schluss sein, denn die Klimapolitik rechne mit den Einnahmen aus den Emissionsrechten und sei ohne diese wirkungslos. Alle CO2-intensiven Industrien m├╝ssen, wenn sie die Umwelt verschmutzen und das Klima sch├Ądigen, eine empfindliche Bu├če entrichten. Die ernste Frage, ob die Industrie eine De-Karbonisierung ├╝berlebt, ob sie dabei zugrunde geht oder in andere Kontinente fl├╝chtet, stellt sich die Politik nicht. Sie will ein CO2-freies Europa. Mag damit auch die Klimaangst beseitigt sein, ohne Kohlenstoffdioxid stellen sich noch gr├Â├čere ├ängste ein. Dann w├╝rde echte ├ťberlebensangst einsetzen, w├╝rde das Treibhaus tats├Ąchlich zur H├Âlle.

Deswegen ist die Europ├Ąische Union so erpicht darauf, die Weltklimakonferenzen zu bet├Âren und ihren eigenen Weg als den allein selig machenden der internationalen Staatenwelt aufzuschw├Ątzen. Br├╝ssel k├Ânnte sich zum "4. Rom" einer neuen Weltreligion entwickeln, der globalen Klima-Religion. Man erkl├Ąrt den Ist-Zustand des Klimas mit seiner Globaltemperatur von 15 Grad Celsius als "normal".

Jede Abweichung von dieser Norm in welchem Staat der Erde auch immer wird als "anormal" deklariert, als Folge von Klimas├╝nden der Staaten. Diese werden dann vor ein internationalen Klimaschutz-Tribunal gebracht, an den Pranger gestellt, bestraft und ge├Ąchtet. Man kann dann unbegrenzt Schauprozesse f├╝hren und beliebig fiktive Urteile f├Ąllen. ├ändern wird sich zwar am Wetter nirgendwo etwas, aber eine mit derartigen Machtbefugnissen und entsprechenden "religi├Âsen Weihen" ausgestattete Weltregierung k├Ânnte wie zu Zeiten der Inquisition nach Belieben schalten und walten.

Theoretisch ist das globale Treibhaus bezugsfertig, nur die Architekten wollen nicht einziehen

Lange bevor in Deutschland 1986 die drohende Klimakatastrophe ausgerufen wurde, war von den beiden Superm├Ąchten USA und UDSSR insgeheim in den 50er Jahren das "Treibhaus" konstruktiv entworfen und das "├Âkologische Gleichgewicht" zum idealen Naturzustand erhoben worden. ├ťber die Vereinten Nationen und deren Unterorganisationen wurde diese Botschaft in alle Welt hinausgetragen. Bei der ersten Weltklimakonferenz 1979 in Genf, veranstaltet durch die Weltorganisation f├╝r Meteorologie, wurde in ihren Grundz├╝gen die neue "Weltherrschaftsreligion" in die internationale Politik einflie├čen lassen. Sie war und ist rein kapitalistisch-materialistisch ausgerichtet und ganz Diesseitsbezogen. Man will das "Klimaparadies" auf Erden.

Bei dem Modell "Treibhaus" stand das Gew├Ąchshaus (green house) Pate. Es passt theoretisch alles zusammen, der eine Mensch, die eine Welt, das eine Treibhaus. Nur da lasse sich das alte sozialistisch-demokratische Ziel des "gr├Â├čten Gl├╝cks f├╝r die gr├Â├čte Zahl" verwirklichen. M├Âgen auch einige Egoisten ungl├╝cklich dar├╝ber sein, aber unterm Strich entscheidet die Mehrheit. Diese l├Ąsst sich zur Not auch das Gl├╝ck einreden, wenn nur der Neidtrieb geschickt befriedigt und die Illusion von Gleichheit erzeugt wird.

Die in Reih und Glied in einem Gew├Ąchshaus gez├╝chteten roten Tomaten oder roten Rosen, sind die etwa ungl├╝cklich? Sie sehen alle gleich lukrativ aus und lassen sich gut vermarkten. Auch Ameisenstaaten funktionieren doch bestens unter einer "K├Ânigin". Die Menschen kennen die Idealvorstellung vom "guten Hirten", der seine Herde zu den besten Weidepl├Ątzen f├╝hrt und die vor dem "b├Âsen Wolf" besch├╝tzt. Auch viele vom Aussterben bedrohte Tiere haben in zoologischen G├Ąrten ein nachhaltiges Leben. Sie werden vor Feinden gesch├╝tzt, gehegt und gepflegt. Dies war ja auch der Auftrag des Sch├Âpfers an den Menschen, den "Garten Eden" zu hegen und zu pflegen, wenn auch im Schwei├če seines Angesichts.
Die moderne Welt mit ihren gigantischen Kommunikationsm├Âglichkeiten hat f├╝r manche Hirten und Propheten den Gar-Zustand erreicht, um die Welt und die V├Âlker dieser Erde zu vereinen und in dem gemeinsamen Treibhaus alle Unterschiede von Geschlecht, Rasse, Religion nieder zu rei├čen, um f├╝r "Frieden auf Erden" zu sorgen. Niemand m├Âge sich mehr ├Ąngstigen und was soll daran so schlimm sein, unter einem gemeinsamen Treibhausdach, das einen ├Ąhnlichen Charakter wie das gl├Ąserne Himmelszelt habe, zu leben? Die minimalen Freiheitseinschr├Ąnkungen seien kein Verlust angesichts der enormen Zugewinne an Lebensqualit├Ąt und Sicherheit. Und einen gewissen Preis m├╝sse man schon zahlen f├╝r die Abwendung des nahen klimatischen Weltuntergangs. Einen globalen Klimakollaps k├Ânnte kein Mensch ├╝berleben. Also alle Argumente sprechen f├╝r das globale Treibhaus, das Leben in einem "geschlossenen ├ľkosystem", unter einem gemeinsamen Klimahimmel, der allen Menschen "globale Klimagerechtigkeit" garantiert.

Auch die Religions- oder Weltanschauungskriege h├Ątten ein Ende, wenn alle Menschen der Klimareligion huldigen. Welch sch├Âne, neue Welt! Der Mensch sein eigener Sch├Âpfer, der Mensch als guter Hirte ├╝ber das globale und damit grenzenlose Treibhaus! Eine auf ein gemeinsames Klimaniveau herab gezoomte Welt kennt keinen Ressourcenverbrauch mehr und hat keine "Schurkenstaaten". Sie lebt die unendliche Nachhaltigkeit! Hierf├╝r wirbt ja auch der WBGU, der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltver├Ąnderungen, der ja unter dem Vorsitz vom dem PIK-Direktor Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber die "Gro├če Transformation" fordert.

Im Berliner Tagesspiegel vom 17. Juni zum RIO+20-Gipfel brachte es Jorgen Randers, Professor f├╝r Klimastrategie an der norwegischen Schule f├╝r Management und Verfasser der Studie "2052" des Club of Rome, auf den Punkt: "Ein guter Diktator. Das ist der Gipfel!" Er verweist dabei auf Rom vor 2000 Jahren, als Rom einen ├Ąu├čeren Feind hatte und es f├╝r besser hielt, schnelle Entscheidungen ohne lange Diskussionen zu treffen. Daf├╝r wurde ein Diktator gew├Ąhlt. Wer f├╝r solch einen "wohlmeinenden Diktator" pl├Ądiert, spielt nicht nur mit dem Feuer, er muss sich auch daran erinnern, dass auch die Diktatoren den Untergang Roms nicht verhindern konnten. Nachdenklicher stimmt noch: "Interessant ist auch das Beispiel China. Die Kommunistische Partei dort hat eine Vielzahl langfristiger Entscheidungen getroffen, die k├╝nftigen Generationen nutzen werden. Sie befindet sich au├čerhalb demokratischer Kontrolle. Die Kommunistische Partei Chinas ist nach Einsch├Ątzung von Randers ein "wohlmeinender Diktator", der das Richtige tut. Daher sei es nicht schlimm, wenn diese Partei sich die Macht nimmt, wenn sich auch viele Menschen daran st├Âren. Weht daher der frische Wind im globalen Treibhaus, der die Klimakatastrophe abwenden soll?

Das Klima l├Ąsst sich genauso wenig sch├╝tzen wie das Wetter

Zu dieser ebenso bahnbrechenden wie selbstverst├Ąndlichen Erkenntnis kam der EU-Abgeordnete Robert Goebbels von der Sozialistischen Arbeiterpartei Luxemburgs LSAP. Im Tageblatt vom 5. Juli 2012 fasste er seine Eindr├╝cke vom RIO+20-Gipfel zusammen: 1. Schluss mit der Gipfelst├╝rmerei. "Es w├Ąre der Menschheit sehr gedient, wenn die internationale Gemeinschaft dem Wanderzirkus der internationalen "Klima-Gipfel" ein Ende bereiten w├╝rde." 2. Der Globus hat keinen Thermostat. "Das offizielle Klimaziel der EU, die CO2-Emissionen weltweit so zu stabilisieren, dass es blo├č zu einer 2-Grad-Erw├Ąrmung kommen sollte, ist eine totale Illusion". Weiter: "Als ob das Weltklima sich gewisserma├čen per Thermostat-Einstellung regeln lassen w├╝rde." Ohnehin ist mit Mittelwerten nicht viel anzufangen auf einem Erdball, wo die Temperatur je nach Jahreszeiten und Breitengraden zwischen -50 ° bis +50 ° schwankt." Und sein Fazit?: "Die Europ├Ąer sind dabei, aus purem Dogmatismus ihre industrielle Basis zu zerst├Âren." China wird jubeln!

Und die EU-Klimakommissarin Hedegaard best├Ątigt diese Annahme! Mit der Illusion einer "CO2-freien Gesellschaft" verabschiedet sich die EU aus dem Kreis der Industrienationen und b├╝├čt damit f├╝r die Schuld, die von der Erfindung der Dampfmaschine in England ausging und zum "Aufheizen" des Treibhauses f├╝hrte. Davon unber├╝hrt geht das Wetter unbeirrt seinen Weg, wie er durch den Gang der Gestirne und der Jahreszeiten vorgegeben ist. Und wie das Verhalten des Wetters sich der Frage des "warum" entzieht, so bleibt auch der Gang des Klimas ein R├Ątsel.

Dass es mit dem Aufheizen des Treibhauses so nicht stimmt, brachten jetzt Wissenschaftler der Justus-Universit├Ąt Gie├čen ans Tageslicht. Zusammen mit einem internationalen Forscherteam haben sie Wachstumsringe von Kiefern aus dem finnischen Lappland bis in die Zeit 138 v. Chr. untersucht. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass R├Âmerzeit und Mittelalter w├Ąrmer waren als bisher angenommen. Prof. Dr. J├╝rg Luterbacher in einer Pressemitteilung des "Informationsdienst Wissenschaft" vom 9. Juli 2012: "Wir konnten zeigen, dass die historischen Temperaturen zur R├Âmerzeit und im Mittelalter als zu k├╝hl eingesch├Ątzt wurden."
Wenn es vor 2000 Jahren zur R├Âmerzeit und vor 1000 Jahren im Mittelalter w├Ąrmer war als heute, dann kann etwas an der Treibhaushypothese, die l├Ąngst zum quasireligi├Âsen Glaubensdogma hochstilisiert wurde, nicht stimmen. Und was alle Klima-Ge├Ąngstigten noch nachdenklicher stimmen sollte: Diese beiden historischen Warmzeiten waren nachgewiesenerma├čen f├╝r Europa optimale Zeiten.

Oppenheim, den 27.7.2012

Dipl.-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Th├╝ne

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