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Zukünftige Stromkostentreiber GIL und Super-Grid: 50Ct./kWh

Erstellt am Dienstag 8. März 2011

GIL = Erdkabel oder (gas-isolierter-leiter – mehr im nächsten NL). Das ist die Wunderwaffe, mit der die Bundes- und Landesbehörden den Bau der für den Abtransport des Windstromes nötigen 400 kV-Leitungen gegen die Interessen und Einwände der Bürger durchsetzen wollen.
Ein KM GIL kostet 7x soviel wie ein KM Überlandleitung. Die Kostenbelastung je kWh dürfte bei den angenommen 4 zusätzlichen Nord-Südstrecken bei mindestens 4 Ct./kWh liegen, also einer Zunahme von 50% bei den Übertragungskosten.
Super-Grid ist ein Konzept eines Leistungsgeeigneten (d.h. Transfer von Strom, nicht nur Spannungs- und Frequenz-Ausgleich) Europaweiten
Strom-Verbundnetzes von Nordafrika bis UK und Skandinavien. In ersten
Berechnungen der EU wird von einer Kostenbelastung von 2-5 Ct./kWh bezogen auf Deutschland ausgegangen. Wenn Herr Oettinger hier den Maximalwert von 3 angibt, kennt er entweder die EU-Unterlagen nicht oder er verschweigt die Inhalte.
Wir erwarten wie üblich das Anladen bei der oberen Bandbreite.
Damit haben wir aus diesen beiden Effekten einen Anstieg von 9 Cent von heute 24 auf dann 33 Cent zu erwarten.
Wenn man nun die derzeitige jährliche EEG-Kostensteigerung von ca. 2 Cent linear fortschreibt (durchaus realistisch) hat man das Delta zu 50 Cent in 8,5 Jahren aufgezehrt, d.h. wir werden noch vor dem Jahr 2020 den absurden Strompreis 50 Cent/kWh erreicht haben.

Quelle: Aktuelle Information zu Strom- und Windkraft-Informationen 2010 von naeb (nationale anti-EEG Bewegung) mit WEB-Seite http://www.naeb.info Ausgabe 2011 – 02

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