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Die Verwendung und Eigenschaften von Zementschlämme und Zementfarbanstrichen

Die Qualitätsspanne dieser preisgünstigen, einfach auszuführenden Anstriche reicht vom Schlämmanstrich zum Weißfärben, Glätten und Abdichten von Beton sowie zu kalk- und zementgebundenem Putz über hellgetönte Decken- und Wandanstriche von antiseptischer Wirkung in Feuchträumen bis zum Fassadenanstrich an ländlichen und historischen Gebäuden. Die Anwendungsgebiete sind ähnlich wie bei Kalkfarbanstriche. Als Untergrund sind geeignet Beton, kalk- und zementgebundene Putze, alte kalk- und zementgebundene Anstriche in festem und sauberem Zustand. Ungünstig sind alkalisch reagierende und feuchte Untergründe. Zur Abtönung sind nur alkalienbeständige Pigmente oder Zusatzbindemittel, wie alkalienbeständige Leime und Dispersionsbindemittel verwendbar.
Wegen der Reaktion des Kalkhydrats Ca(OH)2 zu Kalziumkarbonat Ca(CO)2 als auch die Umsetzung des Zements zu Kalziumsilikat ist die Anwesenheit von Feuchtigkeit erforderlich. Daher ist ein zu schnelles Trocknen der Anstriche zu verhindern.

Verarbeitung: Vornässen und zügig ins Nasse streichen oder spritzen. Im Schatten streichen oder spritzen, evtl. vornässen sowie stetig zügig nass - in - nass und beim Streichen große Flächen ohne Unterbrechung Hand - in Hand auftragen. Die Herstellung der Kalk- und Zementfarben erfolgt dickflüssig, zum Beispiel Zement und Löschkalk zu Wasser = 50:50%, eventuell Schwemmsand zusetzen.

Quelle:
Scholz, Wilhelm; Hiese, Wolfram; Baustoffkenntnis, 13. Aufl., Werner Verlag GmbH Düsseldorf 1995, S.548
Kurt, Schönburg; Bauschäden sind vermeidbar, Wissensspeicher für den richtigen Baustoffeinsatz, 2. Aufl. 1978 , S. 115


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