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Polyurea-Beschichtungen für zahlreiche Anwendungsfälle

Oberflächen-Beschichtungen spielen in zahlreichen Anwendungen eine besondere Rolle. Dabei werden an die Oberfläche unterschiedliche Anforderungen gestellt. Polyurea-Beschichtungen kommen bei unterschiedlichen Anwendungen zum Tragen.

Was genau ist Polyurea?

Polyurea ist ein Zweikomponenten-Kunststoff. Es handelt sich um einen spritzbaren Kunststoff, welcher ohne Lösungsmittel und Weichmacher auskommt. Verwendung findet Polyurea vor allem als Beschichtung, vor allem aufgrund der besonders guten Eigenschaften bezüglich des Oberflächenschutzes. So findet man Polyurea-Beschichtungen unter anderem auf Industrieböden, Parkdecks, Flachdächern, Brücken, Teichanlagen oder auch in Schwimmbädern. Vor allem im Baubereich werden Polyurea-Beschichtungen häufig genutzt:

Balkonbeschichtung
Beispiel eine Kunstharzbeschichtung der Balkonplatte

Auch in anderen Fällen wird Polyurea häufig als Beschichtung verwendet, beispielsweise in folgenden Bereichen:

Materialeigenschaften

Polyurea ist ein ganz besonderer Kunststoff. Hinter diesem Begriff versteht man ein komplettes System mit Beschichtungs-, Auskleidungs- und Fugendichtungstechnologie, welche bei den unterschiedlichsten Arbeiten Anwendung findet. Besonders häufig werden Polyurea-Beschichtungen auf Beton oder Stahl aufgetragen. Dieser Oberflächenschutz gewährleistet dauerhaften Korrosionsschutz sowie eine besonders hohe Abriebfestigkeit. Gegenüber anderen Materialien haben Polyurea-Beschichtungen zahlreiche Vorteile. Mit Polyurea erstellte Oberflächen weisen im Vergleich zu anderen Oberflächen zahlreiche Vorteile auf. Polyuera-Oberflächen vereinen die Vorteile von Metallen, Keramiken und Hartkunststoffen mit der Flexibilität von gummiartigen Substanzen.
Allgemein kann man die Eigenschaften von Polyuera-Oberflächen wie folgt zusammenfassen:

Aufgrund der Materialeigenschaften ist Polyurea für innen und außen geeignet.

Wie wird Polyurea verarbeitet?

Polyurea-Beschichtungen werden in einem sogenannten Heißsprühverfahren aufgetragen. Bei diesem Verfahren kommen spezielle Sprühgeräte zum Einsatz. Mit hohem Druck werden die beiden Komponenten unabhängig voneinander durch Schläuche geleitet und erhitzt, erst in der Sprühpistole werden beide Komponenten dann gemischt und können aufgetragen werden. Bereits nach einer halben Minute ist die Beschichtung ausgehärtet und kann betreten werden. Nach spätestens 24 Stunden ist eine entsprechende Oberfläche komplett ausgehärtet. Durch die Verarbeitung mittels Heißsprühverfahren können mit Polyurea naht- und fugenlose Beschichtungen erreicht werden. Dies ist auch unter vergleichsweise komplizierten Bedingungen (etwa senkrecht Flächen) möglich.

Vorteile

Im Gegensatz zu anderen Beschichtungen können Polyurea-Beschichtungen in vielen Aspekten punkten. Neben der Beschichtung von Flächen und Böden lassen sich entsprechende Beschichtungen auch auf Werkstücken oder Maschinen aufbringen. Zu den größten Vorteilen gehören sicherlich die Lösungsmittelfreiheit, die hohe Lichtbeständigkeit, den elastischen Eigenschaften sowie der allgemeinen Qualität der Oberflächenveredlung.



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