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Alte Holzverbindungen aus dem Tischlerhandwerk, die Holzlängsverbindung

Holzverbindungen, zum Beispiel bei Möbeln, Regalen, Fenstern, sind erforderlich, wenn mehrere Holzteile zusammengefügt werden müssen. Die Wahl der Verbindungsart hängt von der erforderlichen Festigkeit und dem Aussehen ab. Längsverbindungen (in Faserrichtung) im Tischlerhandwerk kommen seltener vor, zum Beispiel bei Rahmenhölzern von Fenstern. Größere Anwendung dagegen findet man bei Zimmermannkonstruktionen, wie zum Beispiel das Abplatten bei Pfetten. Dagegen findet man häufiger die Verbindungen quer zur Faserrichtung. Auf neuere Verbindungstechnologien, wie Winkel, Nagelbleche u. Ä. soll hier nicht weiter eingegangen werden. Historische sowie gegenwärtige zimmermannsmäßige Verbindungen werden sehr ausführlich in Willi Mönck, "Schäden an Holzkonstruktionen", und folgenden Veröffentlichungen erläutert. Eine sehr empfehlenswerte Literatur.
In der nachfolgenden kleinen Übersicht werden einige Verbindungen dargestellt.

  1. Holzlängsverbindung
  2. Holzbreitenverbindung
  3. Rahmenverbindung
  4. Flächeneckverbindung

Holzlängsverbindung

Holzlängsverbindung

Diese Holzlängsverbindungen werden als Schwalbenschwanzzinken (A) und einseitig verdeckter Schwalbenschwanzzinken (B) bezeichnet.

Verstärkung mitmilfe angeschraubter Leisten
Verstärkung mithilfe angeschraubter Leisten

Verstärkung mit Hilfe eingegrateter Leisten
Verstärkung mithilfe eingegrateter Leisten

Verstärkung mit Hilfe von Stirnleisten
Verstärkung mithilfe von Stirnleisten


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Ingenieurbüro für Arbeitsgestaltung und Baubiologie Peter Rauch