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Gesundes Wohnen und ökologisches Bauen - bauökologische Grundsätze

Ökonomie, Ökologie, Soziokulturelles und technische Leistungsfähigkeit sind Faktoren, die dem Wohngebäude das Prädikat "nachhaltig" verleihen. Damit wird deutlich, dass zu den bauökologischen Grundsätzen nicht nur die stofflichen Kriterien (siehe auch Beitrag ökologisches Bauen) und Engegiekreisläufe gehören. Ebenso wichtig sind auch die Einstellung und die Lebensweise der Bewohner und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die eine Voraussetzung für ein gesundes, glückliches und aktives Leben in Gegenwart und Zukunft garantieren. Eine wichtige Voraussetzung sind die energetischen Einflüsse der Baustoffe auf den Menschen.

Zur gesunden Lebensweise gehören die richtige Nahrung, Bewegung und die Einstellung und Integration in die nähere Umwelt (Umgebung, Nachbarn, Freundeskreis, Kollegen usw.). Das beste Biohaus ist nutzlos, wenn man sich falsch ernährt, sich nur von Stuhl zu Stuhl hangelt und sich ein unharmonisches Familienleben organisiert. Hinzu kommen auch der Einflüsse der Umweltfaktoren, wie Lärm, Licht, Staub usw., die zum körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefinden der Menschen beitragen.

Unter dem Begriff Bauökologie gibt es keine einheitliche Definition, dieser wird je durch das Ökologieverständnis geprägt.
In der nachfolgenden Ausführung werden die Einzelkriterien benannt und kurz erläutert. Inhaltlich kann ich mich mehrheitlich den Zusammenstellungen der KÖB [Koordinierungsgruppe Ökologisch Bauen] von Frau Jutta Schwarz anschließen, welche auszugsweise nachfolgend vorgestellt werden.

Eine ökologisch orientierte Planung hat zum Ziel, die mit jedem Bauprozess zwangsläufig verbundenen Umweltbelastungen zu minimieren und Schäden an der Umwelt zu vermeiden. Das setzt eine umfassende Betrachtungsweise auf allen Arbeitsstufen voraus. Die ökologische Frage ist dabei immer, wie sich die verursachten Umweltstörungen durch vernünftige Konstruktionen und Materialien sowie durch schonende Bauverfahren verringern lassen. Im Vordergrund jeder Baumaßnahme sollte der Erhalt der alten Bausubstanz gegenüber einem Neubau vorgezogen werden. Im Vordergrund der Überlegung steht die Prüfung zum Erhalt der vorhandenen Gebäude, bevor ein neues Gebäude gebaut wird.

Bei dieser Entscheidung stehen immer die Überlegungen zu dessen Kosten und Nutzen. Die Ökonomie eines Gebäudes beschreibt dessen Wirtschaftlichkeit im Hinblick auf die Kosten im gesamten Lebenszyklus in Relation gesetzt zur Lebensdauer und Nutzbarkeit des Gebäudes. Neben den Kosten für die Erstellung des Gebäudes spielen auch die Folgekosten eine Rolle. Diese müssen berücksichtigt werden, um die tatsächliche Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes bewerten zu können. Hierzu zählen die Betriebskosten, Nutzungskosten, Erhaltungsaufwendungen für Renovierungen und eventuelle Umbauten für neue Nutzungsansprüche und die Entsorgung bzw. Wiederverwendbarkeit der Baustoffe."

Ein der wichtigen gegenwärtigen Fragen ist "Welche Wohnhäuser werden in der Zukunft noch benötigt?" Wenn dies klar ist, dann kann dies in die oben genannten Überlegungen einfließen. Wir leben in einer Welt mit zwei unterschiedlichen Technologien. Mit der Offenlegungen der sogenannten "Geheimtechnologien" werden sich auch viele Bereiche beim Bauen und vor allem an die Wohnansprüche ändern. Ein Beispiel sind die Lichtkristallhäuser.

Nachfolgen zwei Beispiel für ökologisches Bauen.

In allen Regionen auf der Erde wurden und werden auch heute noch die Baustoffe zum Hausbau verwendet, die örtlich zur Verfügung standen bzw. stehen. In waldreichenden Gegenden wurde Holz verwendet, wie in Nord- und Osteuropa und in Südeuropa Steinhäuser. Holz hat gute wärmespeichernde und wärmeisolierende Eigenschaften, was in kältere Regionen von Vorteil ist. Durch den großen Wärmeeindringkoeffizienten ist es bei hoher Außentemperatur angenehm kühler. Es gibt die Kombination aus den örtlichen Baustoffen Holz und Lehm, Holz und Steine wie in Mitteldeutschland. Hier ein Haus aus Stampflehmwänden in einem Dorf nördlich von Leipzig. Die Wände und die Deckenfüllung bestehen aus Lehm und die horizontalen Flächen (Decken) und das Dach aus Holz.

Lehmhaus bei Leipzig
Lehmhaus in Lissa bei Leipzig

In dem anderen Bild sind Reste der Steinhäuser eines Dorfes der Berber in Tunesien zu sehen. In dem Wüstengebiet wachsen nur sehr wenige Bäume. Die horizontalen Flächen (Dächer) wurden notgedrungen als Tonnengewölbe oder als Kuppel ausgeführt. Statisch muss nur die Windlast aber keine Schneelast beachtet werden. Erst, wenn man verschiedene andere Gebäude aus dieser Zeit genauer betrachtet, dann fällt die interessante Bauweise des Mauerwerkbaus auf. In der Mitte haben die Mauern zwischen den Steinen Hohlräume und die Wärmeleitung wird verringert. Die Kuppel bzw. das Tonnengewölbe hat ein besseres Wärmeverhalten (Strahlungsaustausch) als ein horizontales Dach.


Historische Steinhäuser in Tunesien
"Historische Steinhäuser in Tunesien

Steinhaus auf Derba
Neues Wohnhaus, die Wände bestehen außen aus Stein innen aus Langlochziegel Steinhaus in Lissa
Ein Steinhaus in Lissa in Sachsen, sicherlich ist es eine Fassade aus Natursteine

Fassade mit Steine verkleidet
Diese Fassade wurde mit Natursteinen verkleidet (Halle)

Über folgende Grundsätze besteht heute unter Bauherrschaften mit ökologischem Engagement ein weit gehender Konsens.

Energie-, Rohstoff-, Wasserressourcen

Energieaufwand optimieren

Bauten sind so zu konstruieren, dass energetisch ein optimaler Gebäudebetrieb gewährleistet ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Wärmehaushalt eines Gebäudes nicht allein von einer hohen Wärmedämmung bestimmt wird, sondern vielmehr auch von einer günstigen Wärmespeicherung. (Siehe hierzu die Messung der Solareinwirkung auf eine massive Wand 2001 und 2002) Bei der Optimierung geht es um das Zusammenwirken von Dämmung und Speicherung mit Energiegewinnen aus der Umwelt und von inneren Wärmequellen (Beleuchtung, Geräte, EDV, Personen) aber auch der Standort ist von Bedeutung, zum Beispiel Überschattung, Kälteseen usw.

Hier soll ein Beispiel aufgeführt werden. Für das 100 % Solarhaus in Oberburg/Schweiz (1989) wurde für die 130 m2 Wohnfläche ein Heiz-Energiebedarf von 5900 kWh/a berechnet. Der gemessene Energiebedarf liegt bei 3000 kW. Es wurden 43 m2 Solarzellen mit 48 kWh Batteriespeicher sowie 84 m2 Sonnenkollektoren und 118000 Liter Wasserspeicher installiert. Die Kosten für die Heizungstechnik liegen bei circa 163000 Euro. Der Aufwand an Herstellungsenergie (Wasserspeicher, Kollektoren, baulichen Anlagen) liegt bei 178.000 kWh. Dem gegenüber steht eine Energieeinsparung von 6.900 kWh/a. Die energetische Rückzahldauer liegt bei 25,7 Jahren. Die Solaranlage müsste 172 Jahre in Betrieb sein, um die Schadstoffbelastung der Luft über eingesparte fossile Energie gegen zurechnen. Die Wasserrückzahldauer liegt bei 1332 Jahren und die Abfallrückzahldauer bei zirka 31.000 Jahren.[1]

Für die Herstellung reines Silizium aus Quarz für die Module der Solaranlagen auf den Dächern (Fotovoltaik) braucht man Kohlenstoff und erzeugt Kohlendioxid.
SiO2 + C --> Si + CO2

Für die Herstellung der Module wird eine große Menge an Energie verbraucht. Ob während ihrer gesamten "Lebenszeit" auch so viel Energie produziert wird, kann hier nicht beantwortet werden. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Da aber hier 5 Jahre Amortisationszeit in einer Desinformationskampagne schöngerechnet werden, die real bei circa 20 Jahren liegen dürfte, kann man auch nicht von korrekten Zahlen bei den Veröffentlichungen ausgehen. Da die Unwirtschaftlichkeit von den Stromkunden bezahlt wird, erfolgt eine Abkopplung von den Marktmechanismen.

Baumaterialien aus erneuerbaren einheimischen Rohstoffen bevorzugen

Unter Beachtung einer nachhaltigen Nutzung werden durch die Verwendung von erneuerbaren Rohstoffen (zum Beispiel Holz, Pflanzenfasern (Flachs, Hanf), Wolle, natürlichen Ölen, bestimmten Farbpigmenten) keine Umweltgüter zerstört oder Ressourcenvorräte ausgebeutet. Um Umweltbelastungen durch lange Transportwege zu vermeiden, sollte örtliches Baumaterial verwendetet werden, wie zum Beispiel der Projekt "Bambonite Housing-System Hausbautechnologie"

Der Umgang mit dem Wasser

Wasser ist die Grundlage des Lebens schlechthin. Durch den ständig wachsenden Trinkwasserverbrauch und die zunehmende Verschlechterung der Wasserqualität infolge von Umwelteinflüssen sind die Wasservorräte auch Mitteleuropa gefährdet. Im Rahmen der Projektarbeit sollten konzeptionelle bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Einsparung von Trinkwasser und zur Entlastung der Kläranlagen erarbeitet werden. Hierzu gehören aber auch Konstruktionen, die zu einer möglichen Belastung des Grundwassers führen können. Als Beispiel sollte hier eine unzweckmäßige Holzkonstruktion genannt werden, die übermäßig mit Holzschutzmittel getränkt werden muss.

Baukonstruktionen

Die bautechnischen und -physikalischen Eigenschaften

Diese Eigenschaften eines Gebäudes leiten sich aus der Leistungsfähigkeit aller seiner Einzelteile und deren Zusammensetzung ab. Wichtige Kriterien bilden die mechanische Widerstandsfähigkeit und bauphysikalische Eigenschaften, wie Wärme, Lärm und Feuchtigkeit. Von Bedeutung für die Nachhaltigkeit eines Hauses ist aber auch der Grad seiner Flexibilität, wie die Rückbaufähigkeit und Umnutzbarkeit.

Lange Gebrauchsdauer anstreben

Ein Bauwerk möglichst lange im gebrauchsfähigen Zustand zu erhalten, ist eine grundlegende ökologische Forderung. Bedingung dafür ist die klare konstruktive Trennung zwischen Bauteilen mit unterschiedlicher Nutzungsdauer. Tragende Bauteile haben in der Regel eine längere Nutzungsdauer als Innenbauteile oder die Innenausstattung. Die Dauerhaftigkeit ist beeinflussbar durch Verwendung von Baumaterialien, die möglich lange funktionstüchtig und ansehnlich bleiben. Bei exponierten Bauteilen hat der konstruktive Witterungs- und Feuchtigkeitsschutz Vorrang vor Schutzanstriche.

Verbundkonstruktionen vermeiden

Schwer trennbare Verbundkonstruktionen sind zu vermeiden, da solche Materialien in der Regel nicht verwertbar und bei der Entsorgung meistens problematisch sind. Für Befestigungen von Materialien sollten anstelle von Klebeverbindungen lösbare Schraub- oder Steckverbindungen vorgesehen werden.

Unterhalts- und reparaturfreundliche Bauten erstellen

Exponierte und unterhaltsintensive Bauteile sowie haustechnische Installationen sollten für Kontroll-, Unterhalts- und Reparaturarbeiten leicht zugänglich sein. Mit regelmäßigen Kontrollen und gezielten Unterhalt und Renovationskonzepten kann die Gebrauchsdauer eines Bauteils wesentlich verlängert werden.

Baumaterialien

Sich frühzeitig mit Materialfragen befassen

Die Festlegung der Materialien für den Rohbau (Tragkonstruktion, Fassaden, Dach, Decken, Wärmedämmung) sowie der großflächig zu verwendenden Materialien für den Innenausbau muss frühzeitig erfolgen, damit die Umweltverträglichkeit überprüft werden kann. Dadurch lassen sich konzeptionelle und architektonische Entscheide, die mitunter von großer Tragweite sind, noch ökologisch beeinflussen. Spätestens in der Ausführungsplanung und bei der Erstellung der Leistungsverzeichnisse sind diese Festlegungen zu präzisieren.

Umweltverträgliche Materialien wählen

Kein Baumaterial ist von der Herstellung bis zur Entsorgung frei von Umweltbelastungen. Es gibt aber Materialien, die im Vergleich besser abschneiden und nach heutigem Erkenntnisstand als umweltverträglich gelten. Grundsätzlich sollte für die Wahl der Baumaterialien das Prinzip der Schadstoffminimierung gelten. Es sollten Materialien verwendet werden, die möglichst wenig Schadstoffe emittieren und bei deren Herstellung und Beseitigung möglichst wenig umweltgefährdende Stoffe in die Umwelt gelangen.

Materialmengen berücksichtigen

Kommt ein Baumaterial in großen Mengen zum Einsatz, wird auch ein geringer Schadstoffgehalt infolge des gesamten Belastungspotenzials umweltrelevant. Ein erster Schritt zur Begrenzung der Umweltrisiken durch freigesetzte Schadstoffe kann darin bestehen, dass schon bei der Materialwahl die benötigte Materialmenge in Relation zum geschätzten oder berechneten Schadstoffgehalt verschiedener Materialvarianten gesetzt wird. Bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts kamen vorwiegend natürliche Baustoffe zur Anwendung. Je größer der Anteil an künstlichen Bauteilen ist, so größer ist auch der Schadstoffgehalt, welcher während der Nutzung oder bei der Beseitigung an die Umgebung abgegeben wird. Bei vielen modernen Baustoffen ist das Langzeitverhalten nicht bekannt.

Verwertung und Entsorgung von Bauabfällen

Auf schwierig zu entsorgende Baumaterialien von vorn herein verzichten

Um künftige Entsorgungsprobleme zu vermeiden, sollten möglichst keine Baumaterialien oder Materialkombinationen verwendet werden, die schwierig und mit großem Aufwand zu entsorgen sind. Das betrifft vor allem Materialien, die nach der Nutzung zu Sonderabfall werden, wie z. B. die Wärmeverbundsysteme mit Polystyrol oder die Rotorblätter der Windkraftmaschinen, ferner Stoffe, die sich nicht unschädlich vernichten (verbrennen) lassen sowie Verbundmaterialien und Verbundkonstruktionen, die schwer trennbar und deshalb nicht verwertbar sind. Zu nennen sind zum Beispiel Asbest, PCP haltige Hölzer oder Styroporplatten mit dem Flammenschutzmittel HBCD (Hexabromcyclododecan).

Verwertung von Altbauteilen prüfen

Bei einem geordneten Rückbau besteht die Möglichkeit, dass einzelne Bauteile (zum Beispiel Türen, Balken, Verkleidungsmaterialien, Bodenbeläge) erhalten und wieder in einen Neu- oder Umbau eingebaut werden. Ein solches Bauteilrecycling ist ökologisch sehr effizient, lässt sich zurzeit aber erst für einen kleinen Teil Bauabfälle anwenden.
Dies wurde früher genutzt, vor allem wurden gut erhaltene Balken und viele andere Bauteile aus Holz sowie Mauersteine wieder verwendet.

Recyclingmaterialien vermehrt nutzen

Jede stoffliche Verwertung, mit der Energie und Rohstoffressourcen eingespart werden, ist ökologisch sinnvoll, sofern mit dem Verbleib der Recyclingmaterialien im Kreislauf keine zusätzlichen Umweltbelastungen verbunden sind. Um die Baustoffkreisläufe zu schließen, sollte in Zukunft der größte Teil der Bauabfälle über eine Aufbereitung verwertet und der Einsatz von emissionsfreien Recyclingmaterialien am Bau gefördert werden. Hierzu gibt es spezialisierte Baustoffhändler für historische Baustoffe.

Ideologische und materielle Kriterien

Bei der ganzen Betrachtung wird ein wichtiger Grundsatz vergessen. Ein einzelnstehendes Haus ist aus der Sicht des erforderlichen Materialbedarfes und des ständigen Energiebedarfes gegenüber einem Mehrfamilienhaus ökologisch und ökonomisch sinnlos.
Gegenwärtig liegt das Stadthaus im Trend. Das Grundstück ist gerade so groß, dass man noch ein Liegestuhl aufstellen kann. Für einen Stellplatz des Autos reicht es oft gar nicht. Kreditfinanziert wird es den Bürgern als "notwendige" Sacheinlage für die Altersvorsorge verkauft. Ein Haus hat dann Sinn, wenn ein genügend großes Grundstück für den Anbau von natürlichen Lebensmitteln genutzt werden kann. Ebenso ist es wichtig, dass die Familie energetisch weit genug vom Nachbarn entfernt wohnt. Siehe hier den Artikel zum Haus in der Zukunft.
Die bisher konzipierten Wohnkomplex, sind trotz einer Tiefgarage, großen Balkons bzw. Terrassen und kleine Parkanlagen mit Spielplatz direkt im Wohnumfeld es sind energetisch tote Häuser.
Beispiel, die neuen Wohnhäuser in Kiew werden entsprechend den dortigen Wohnansprüchen errichtet.

neu Wohnhäuser in Kiew
Neu Wohnhäuser in Kiew

Die entwickelte Technologie der multidimensionalen Ebene hat sich von synthetischen zu organischen gewandelt. Es erfolgt eine organische Veränderung der Technologien. Diesen interessanten Entwicklungsprozess sollte man auch auf das Wohngebäude beziehen. Wie lebende Wohngebäude mit Bewusstsein aussehen werden, kann nicht beantwortet werden. Aber es soll auf Überlieferung verwiesen werden. In verschiedenen Märchen wird von Pilzhäusern oder Bäume berichtet. Die Baustoffe Holz, Stroh, Flachs usw. sind organisch und wurden in der Vergangenheit und auch heute noch verwendet. Sie hatten während ihres Wachstums ein Biofeld. Wie weit dieses eingeschränkt über eine gewisse Zeit weiter existiert, müsste untersucht werden.

Pilzhäuschen

Die Fassadenbegrünung wird nicht nur physikalische ein Bestandteil des Gebäudes (natürliche Klimaregulierung). Die Pflanzen bieten nicht nur für viele Tiere ein Zuhause, ihr Biofeld dringt in das Gebäude ein. Im kleineren Umfang wirken auch die Biofelder der Topfpflanzen im Gebäude.

Fassadenbegrünung
Eigentlich sollte nur die linke Wandfläche begrünt werden, da ständig die Fläche mit Graffiti besprüht wurde. Es kam aber zu einem positiven Nebeneffekt. Die Wurzel der Pflanze entzogen dem Fundament der Lehmstampfwand Feuchtigkeit. Fassaden und Dachbegrünung
Eine Fassade und Dachbegrünung bei Halle Zusammengestellt aus verschiedenen Konsenspapieren der KOB (Koordinationsgruppe Ökologisch Bauen im Netzwerk Schweiz)."

Quelle: Schwarz, Jutta; Ökologie im Bau, Entscheidungshilfen zur Beurteilung und Auswahl von Baumaterialien, 4. Aufl., S. 15-17 Verlag Paul Haupt Bern - Stuttgart - Wien 1998
[1] Parsiegla, Henryk; Aspekte zur energetisch-ölokogischen Optimierung von Wohngebäuden, 2002, Dipl.-Arbeit, Hochschule Mageburg-Stendal, Fachbereich Bauwesen, S. 92
Die Faktoren nachhaltigen Bauens, Online-Angebote - Newsletter - Baudienst, Verlag Dashöfer vom 22.10.2009 (Quelle: Institut Bauen und Umwelt e.V.)


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