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Wie entsteht das Wissen im Bausektor?

Das überwiegende Wissen zum Bauen beruht auf der Basis aus den Erfahrungen der Jahrtausende alten Baukultur in verschiedenen Regionen. Das moderne Baugeschehen versucht die Erfahrungen in Verordnungen, sowie Standards zusammenzufassen und zu vereinheitlichen. Aus wirtschaftlicher Sicht in der Gegenwart kann dies sinnvoll sein. Die normative Nutzungszeit wird kürzer und bei der Errichtung der Gebäude können sowohl bei der Bauzeit, beim Materialeinsatz als auch bei der Sanierung Baukosten und Energie gespart werden. Früher baute man dagegen länger, und langlebigere Gebäude für die Bewohner und für die Umwelt bessere Gebäude, welche auch durch die kommende Generation genutzt werden konnte. Heute ist der Baumeister nur noch Erfüllungsgehilfe der jeweiligen Politik und Ideologien.

Das groe Theater in Ephesos
Das große Theater in Ephesos fasste 25.000 Zuschauer.

Es gibt niemals gesichertes Wissen. Es gibt nur Theorien, welche widerlegt werden, um neue Theorien zu erstellen.
Nicht nur in der Politik ist es leicht die Menschen hinter das Licht zu führen, viel schwerer ist es den Menschen zu erklären, dass sie hinter das Licht geführt wurden bzw. werden. Beispiele sind das Ozonloch, Waldsterben, Erdölreserven, menschengemachte Klimaerwärmung, Dieselverbot und vorallem unsere Geschichte. Kennt der Mensch nicht seine Historie, so lässt er sich viel leichter lenken und manipulieren. Hierzu auch ein interessanten Artikel Megalithen sprechen von Andre Viktorwisch.

Im Moment erleben wir eine profitorientierte und gekaufte Auftragswissenschaft. Es bewegt sich immer mehr in Richtung einer transformativen Wissenschaft (Abschaffung der objektiven-neutralen Wissenschaft) im Prozess der "Großen Transformation", welche eine Ressource-, Mobilitäts-, Ernährungs-, Konsum- und Industriewende beinhaltet.

Die Menschheit benötigt eine neue Form der Wissenschaft. Es wurden zu viele Dogmen geschaffen, sodass keinerlei Chancen für bahnbrechende Entdeckungen mehr vorhanden sind. Seit etwa 200 Jahren wurde nichts mehr prinzipiell Neues erfunden oder entdeckt. Alles was heute als Erfindung deklariert wird, sind nur Weiterentwicklungen von bereits entdecktem oder Erfindungen.

Unsere gesamte Wissenschaft und Gesellschaft ist materiell ausgerichtet. Materie bedingt den Geist. Also wenn es das Gehirn nicht gibt, kann es das Bewusstsein oder den Geist nicht geben. Es ist schwer zu verstehen, dass es umgekehrt ist. Der Geist bedingt die Materie. Durch die materielle Sichtweise können viele Zusammenhänge in unserer Natur nicht erkannt werden. Ein Gebäude ist nicht nur ein statisch berechnetes und gestaltetes Gebilde, sondern bildet mit der Natur eine Harmonie oder in der Mehrheit eben nicht und ist ein lebensfeindlicher Aufbewahrungsort.

Ein Erkenntniszuwachs seitens der Hochschulen und Universitäten ist kaum zu erwarten, da die Mehrheit der Forschungsthemen durch die Wirtschaft gesponsert wird und nur die Ergebnisse veröffentlicht werden, die im Interesse des Geldgebers oder der aktuellen Politik dienen. Die gewünschten Ergebnisse bestimmen dann auch den Inhalt der Lehre. An diese Vorgaben hat sich im Wesentlichen der Lehrstuhlinhaber zu halten, um nicht seine Existenz zu gefährden.

Die Zeiten der wertneutralen Forschungen an den Universitäten und Institute gehören schon lange der Vergangenheit an. Würde zum Beispiel das Potsdamer Institut für Klimafolgeforschung e.V. nicht mithilfe eines simulierten Computerprogramms eine durch den Menschen gemachte katastrophale Klimaveränderung herauf beschwören, so würde der Verein wesentlich weniger Geldmittel erhalten. Die Klimaforscher müssten sich sonst in die Reihe der Arbeitssuchenden bei der Bundesagentur für Arbeit einreihen. Ich habe hierfür volles Verständnis für die Mitarbeiter, die alles dafür tun, damit die Geldquellen nicht versiegen.

Die fachlich gut geschulten Lobbyisten stehen hilfreich den Volksabgeordneten zur Seite und so werden geschickt unternehmerische Interessen politisch umgesetzt. Es wäre sehr verwunderlich, wenn die Vertreter aus der Wirtschaft in den Normenausschüssen nicht ihre Firmen bezogene Interessen in die Normen einarbeiten.

Warum hört man nur sehr wenige kritische Stimmen aus dem Forschungs- und Wissenschaftskreis. Äußert sich ein Hochschullehrer entgegen der Meinung der offiziellen Medienpolitik, so wird sein künftiger beruflicher Weg nicht nur steinig, sondern er wird auch geächtet. Er gefährdet seine Karriere oder riskiert gar den Rauswurf.
Die ethisch saubere Wissenschaft wird immer mehr durch die autoritäre Wissenschaft abgelöst.
Ergänzend hierzu ausgewählte Zitate:
Prof. Claus Turtur: "Wissenschaftler stehen in dem Ruf wissend zu sein, um ihren guten Ruf nicht zu gefährden, befasse sie sich mit Dingen, die sie wissen, und vermeiden Dinge, von denen sie nichts wissen. Deshalb beschränkt sich die Wissenschaft auf bekannte Fakten und verhindert neues unbekanntes Wissen."
Dr. Sabine Hossenfelder: "Die derzeitige Organisation akademischer Forschung belohnt Wissenschaftler, wenn sie an Themen arbeiten, die produktiv und beliebt sind.
Sorgfältige Methoden und vorsichtige Schlussfolgerungen sind weder produktiv noch beliebt." Vortrag an der Universität Stuttgart
"Was läuft falsch in der gegenwärtigen Physik?" von 14.5.2019

Professor Dr. Meyl geht in seinem "Wissenschaft nicht frei, sondern vom Geld regiert. ebenso auf die gegenwärtige Problematik ein.

Auch in der Bauphysik werden Korrekturfaktoren erfunden, um rechnerisch die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Warum sollte ein Lehrstuhlinhaber auch vorsätzlich seinen gut honorierten Job riskieren?

Besonders der grüne Zeitgeist hinterlässt tiefe Spuren in der Verunstaltung unserer Heimat, Schädigung der natürlichen Umwelt und trägt zur Vernichtung unseres Wirtschaftsstandortes bei. Zum Beispiel unwirtschaftliche Windmühlen auf jedem Hügel oder die Vernichtung der deutschen Baukultur durch Styropor-Fassaden.
Energiesparen ist richtig, aber nicht auf Kosten unserer wertvollen Umwelt und der Gesundheit der Bewohner. Nur durch die sichere Bereitstellung von preiswerter Energie können ökologisch gesunde Wohnungen geschaffen und erhalten werden. Nebenbei wird aber auch der Volkswohlstand gesichert.

Hausbau in Aserbaidschan

Hier ein Beispiel, wie in Aserbaidschan aus Steinen, Stöcken und Mist in nur drei Tagen ein Wohnhaus für 100 Jahre gebaut werden kann. (Bild aus Artikel von Andre Senuschkin)

Deutschland hat durch die Energiewende einer der teuersten Energien der Welt. Die Preise der Ölsorte WTI (West Texas Intermediate) sind gegenüber dem Sommer 2014 halbiert und lagen am 13.1.2015 bei 46,83 USD für das Barrel. Die deutsche Wirtschaft ist vorwiegend auf den Export ausgerichtet. Wie lange die Industrie dem internationalen Wettbewerb bei diesem Preisunterschied standhalten kann, ist nur noch eine Frage der Zeit. Ein Teil der energieintensiven Industrien sind ja schon weg, siehe Folgen der Energiewende.

1. Der gegenwärtige Bautrend wird vom Öko industriellen Komplex bestimmt.
2. Energiesparen und die Altbausanierung von Wohngebäuden.
3. Was ist ein Energiesparhaus?
4. Die Politik sorgt für krankmachende Häuser und Wohnungen
5. Welches ist das richtige Wohnhaus?
6. Ökologisch und ökonomisch ein Haus bauen.
7. Die Baukultur und die Baukonstruktion
8. Wenn Sie ein Eigenheim bauen, dann sind die Baugesetze einzuhalten!
9. Ein Eigenheim für den Schutz unserer Familie und unserer Gesundheit oder nur eine Kapitalanlage?
10. In dem Dschungel der Bauinformationen die richtigen Informationen finden.
11. Sie als Bauherr müssen alle Baumaßnahmen und Auflagen finanzieren!
12. Der falsche Wohnungsbau und die Wohnungsnot
13. Wie entsteht das Wissen im Bausektor?



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