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Winterliche Wohlfühlzeit - Wärme aus dem Kamin

Kalt und ungemütlich war gestern. Die eigenen vier Wände sollen hell erstrahlen, wärmen und kuschelig zum Erholen einladen. Viele Menschen sehen sich nach einem Kaminofen, der ebendiese Wärme spendet. Doch oftmals ist in modernen Häusern kein Kamin mehr erbaut, der Einbau ist aufwendig oder Sie leben in einer Mietwohnung. Hier ist das bauliche Verändern generell untersagt. Um eine Genehmigung vom Vermieter zu bekommen, bedarf es meist sehr viel Glück und monatelanger Verhandlung. Zudem sorgen sich die Eigentümer der Häuser oftmals über die Rauchentwicklung sowie den anfallenden Schmutz aus dem Kamin.

Kamine sorgen für Wärme, stören jedoch das Raumklima

Ein knisterndes, loderndes Feuer verbinden wir mit Romantik, Wärme und Geborgenheit. Besonders im Winter nutzen viele Menschen gerne einen Kamin. Er bringt schließlich Wärme, die uns von innen her belebt. Aber nicht über all ist die die Nachrüstung eines Schornsteins möglich. Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Kamine ist sicherlich die Arbeit, welche mit ihm verbunden ist. So muss das Brennholz erworben, gelagert und gehackt werden, stetig nachgelegt und befeuert werden. Zudem gilt es den Kamin regelmäßig zu reinigen. Denn während der Verbrennung entstehen Ruß und Staub, die das Kaminfenster verschmutzen. Auch erfolgt im Zimmer eine höhere Staubbelastung, was öfter eine Renovierung erforderlich macht.

Dies ist für viele Menschen störend. Ebenso ist die Rauchentwicklung, die sich durch die gesamte Wohnung zieht nicht gut für das Wohnklima. Eine echte Alternative ist daher der Elektrokamin. Er bringt alle Vorteile eines Kamins mit sich und merzt gleichzeitig die Nachteile aus. Stauende Blicke sind die Folge.

Wer sich für einen Elektrokamin interessiert, sollte bei der Suche unbedingt auf einige Aspekte achten. Eines vor weg: Einen Elektrokamin müssen Sie nicht in die eigenen vier Wände einbauen. Es gibt freistehende Modelle, welche sich daher auch für eine Mietwohnung eignen.

Was ist ein Elektrokamin?

Ein Elektrokamin ähnelt dem echten Kamin stark. Sichtbar sind Flammen, spürbar ist die Wärme. Doch das Arbeitsprinzip die beiden Modelle unterschiedet sich stark. So benötigt ein herkömmlicher Kamin die Energie aus Feuer und Holz, um Wärme zu schaffen. Hingegen kann der Elektrokamin einfach an die nächste Steckdose angeschlossen werden. Die lodernden Flammen erzeugt er durch die Kombination aus Lichteffekten sowie entstehendem Wasserdampf. Dieser bricht die Lichtstrahlen, sodass ein realitätsnahes Flackern sowie Lodern entstehen.

Die Besonderheit des Elektrokamins: Während des Heizens entstehen keinerlei Emissionen. Schließlich wird kein Holz verbrannt, dass dann zu Kohlendioxid vergast und in die Umwelt getragen wird. Eine umweltbewusstere Alternative zum herkömmlichen Kamin entsteht. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass auch der Strom mit CO2 Emissionen einhergeht, die jedoch deutlich geringer sind, als bei einem Verbrennungsvorgang.

Keine Brandgefahr?

Oftmals geht aus der Werbung hervor, dass durch den Elektrokamin die Brandgefahr aus Ihrem Haus gebannt ist. Sicherlich leicht nachzuvollziehen: Denn ohne die lodernden Flammen sowie das offene Feuer, kann kein Brand entstehen. Doch wenn Sie einen Elektrokamin erwerben, gilt es auf die Überhitzungssicherung zu achten. Eine solche sichert dem Kamin vor einer Überhitzung, die dazu führt, dass die Kabel durchbrennen. Sollte eine solche Sicherung nicht im Kamin verbaut sein, kann auch der Elektrokamin zu einer echten Brandgefahr werden. Hier gilt es besser Vorsicht, als Nachsicht walten zu lassen.

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