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So klappt es von A bis Z mit der perfekten Renovierung - die besten Tipps

Selbst ist der Mann oder auch die Frau. Denn kleine und auch große Renovierungen in den eigenen vier Wänden übernehmen immer häufiger Hobbyhandwerker und jene, die es werden wollen. Mit vielen Utensilien für den Heimwerker, der passenden Ausstattung und ein wenig Geschick und Fingerfertigkeit, kann selbst der ungeübte Laie Wunder vollbringen und stolz darauf zurückblicken. Hier sind einmal die wichtigsten Tipps und Tricks für eine gelungene Renovierung.

Finanzierung und Wertsteigerung inklusive

Jede Verbesserung und Ausbesserung steigert unwillkürlich auch den Wert der jeweiligen Immobilie. Denn was grundlegend verbessert und aufgepeppt wurde, lässt zwangsläufig das bisherige, schlechtere Erscheinungsbild und auch die marode Funktionalität unter Umständen einer Immobilie schlussendlich zurück. Der schlechte Eindruck ist Vergangenheit und mit Blick nach vorne gerichtet und frisch renoviert, strahlen Wohnung oder auch Haus im neuen Antlitz. Und wer nach getaner Arbeit die Arme verschränken kann und zufrieden sein Werk begutachten kann, hat alles richtig gemacht. Da lohnt sich jeder Cent an Investment und wer in dieser Zeit nicht auf Erspartes zurückgreifen kann, ist mit einem speziellen Modernisierungskredit gut beraten. Denn die besonderen Konditionen dieser Kreditmodelle unterscheiden sich oftmals stark von herkömmlichen Krediten für Konsumgüter ab. Wichtig ist, dass die monatliche Tilgungshöhe im Rahmen des Möglichen bleibt. Grundsätzlich ist jede Investition zur Aufbesserung des Allgemeinzustandes einer Wohnung oder eines Hauses immer Gold wert und schlägt sich immer wieder beim Verkauf einer Immobilie deutlich in Zahlen nieder. Ob es sich um das Einbauen neuer Iso-Fenster ist, die Hausdämmung außen, oder das Verlegen eines Holzbodens und mehr.

Wände verputzen und ausbessern

Bevor man mit dem Farbeimer und Pinsel bewaffnet an den Wänden mit dem Streichen anfangen möchte, sollte man sich den Zustand der Wände einmal etwas genauer anschauen. Denn sind die uralten meist doppelschichtigen Tapetenreste erst einmal von der Wand, zeigt sich der Istzustand der Wände selbst. Und jeder Nagel, jede Schraube und jeder Riss hinterlässt Spuren im Mörtel und in der Wand selbst. Da muss verputzt werden und mit Spachtel und Mörtelmasse für glatte Flächen gesorgt werden. Wenn man die Mörtelmasse nach Anwendungsvorschrift richtig anmischt und verspachtelt, kann man nichts falsch machen.

Streichen und Co.

Welche Farbe passt ist nur eine Frage, die man sich beim Streichen der jeweiligen Räume stellt. Wichtig ist, dass die Farbe den Geschmack trifft, aber dennoch nicht zu dick aufträgt. Grelle Farben sollten gemieden werden und auch die Mischung der Farbe und ihre Sättigung ist wichtig. Gute Farben kosten dementsprechend auch etwas mehr und das sollte auf jeden Fall mit ins finanzielle Budget einfließen und berücksichtigt werden. Ist der Untergrund trocken und ebenmäßig kann mit gewöhnlichen Farbrollen gearbeitet werden. Für Ecken und Kanten, kleine Ausbesserungen gibt es ebenfalls diverses Spielzeug zum Streichen. Wichtig ist: erst die Wände, dann der Boden!

Kalkfarbe streichen
Das Wandstreichen mit der natürlichen Kalkfarbe ist nicht einfach. Eine Silicatfarbe lässt sich im Wohnbereich dagegen einfacher auftragen.

Boden ausbessern

Viel Böden insbesondere in Gebäuden wie Altbauten, die schon etliche Jahrzehnte auf dem Buckel haben, sind so marode, dass sie entweder komplett neu mit Estrich gegossen werden müssen, oder eben neue Bodenbeläge her müssen. Wer Fliesen will muss einen absolut glatten Untergrund haben und wer Holzböden mit Fußbodenheizung verlegen möchte, ebenso. Das Ausbessern kann je nach Umstand richtig ins Geld gehen. Dann nämlich, wenn plötzlich Feuchtigkeit und Schimmelbildungen zum Vorschein kommen. Am besten mit dem Experten an die Sache ran gehen und klären.

Sanierung von geschädigten Deckenbalkenköpfe im Altbau
Bevor bei einem älteren Wohngebäude ein neuer Fußbodenaufbau erfolgt, sollten die Deckenbalkenköpfe kontrolliert und eventuell saniert werden.

Bodenbeläge wählen

Für jeden Raum sollte man den speziellen Bodenbelag aussuchen. Denn Im Bad sind Fliesen willkommener besser angelegt, als beispielsweise im Schlafzimmer oder Kinderzimmer. Gute Fliesen haben ihren Preis, deshalb auch hier auf das finanzielle Polster im Vorfeld achten. Im Wohnbereich oder in anderen Zimmer sind Holzböden ebenso ideal, wie auch zum Teil Teppich - wobei letzterer immer weniger genutzt wird, was unter anderem auch mit der steigenden Anzahl an Hausstauballergien zu tun hat. Parkettböden oder auch Holzdielenböden in Altbauten sind oftmals zwar schon in ihrer Oberfläche stark abgenutzt. Doch mit dem richtigen Schliff strahlen sie wieder wie neu. Im Eingangsbereich sollte man immer möglichst auf strapazierfähige Steinböden setzen.

Sanitäre Anlagen

Im Bad und WC sollte nur die Profis ran, wenn es um das Installieren von komplizierten Rohren und Verbindungen diesbezüglich geht. Das Anbringen von Waschbecken 00-Schüsseln kann dann schnell schon mal zur großen Challenge werden. Der Fachmann ist zwar in der Regel recht teuer, doch manchmal lässt sich das Hinzuziehen bei Facharbeiten einfach nicht vermeiden. Auch hier sollte man wieder an den finanziellen Aspekt denken und dementsprechend vorsorgen.

Haustüren und Fenster

Normgrößen bei Fenstern und Türen sind recht einfach einzubauen. Doch sobald es sich bei einem Tür- oder Fensterrahmen um Sondergrößen handelt, wird es nicht nur kompliziert, sondern auch teuer. Am besten ich erst einmal tüchtig schlau machen und dann erst handeln, kaufen und einbauen. Wichtig sind im wahrsten Sinne des Wortes die Rahmenbedingungen, denn nur im richtig passenden Umfeld kann auch der Einbau erfolgreich abgeschlossen werden.


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