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Baustoffkennwerte
Baulexikon


Die Kohäsion - innerer Eigenfestigkeit

Kohäsionskräfte sind Zusammenhangskräfte, die zwischen den Molekülen eines homogenen Körpers bestehen. Besonders beim Zerteilen (Zerreißen) treten diese Erscheinung auf. Bei flüssigen Stoffen sind sie gering, aber so groß, dass Flüssigkeiten ein bestimmtes Volumen und eine bestimmte Oberfläche haben. Bei gasförmigen ist keine Kohäsion vorhanden, da Gasmoleküle sich gegenseitig abstoßen.
Feste Stoffe, wie zum Beispiel Stahl setzen dem Trennen der Teile einen großen Widerstand entgegen.

Kohäsion Beispiel

Die Festigkeit der Baustoffe beruht demnach auf der Kohäsionskraft, welche die Moleküle zusammenhält. Dieser innere Zusammenhalt ist dann gefährdet, wenn Baustoffe erhitzt werden (zum Beispiel Schmelzen von Metall), verwittern, oder was für Festigkeitsberechnungen die Grundlage ist, durch Einwirken äußerer Kräfte (Druck, Zug, Torsion und a.) zerstört werden. Die daraus resultierenden inneren Spannungen im Werkstück schwächen beziehungsweise zerstören die Bindungskraft der Moleküle.

Quelle:
Friedrich Tabellenbuch, Bau- und Holz, Ferd. Dümmler Verlag 1992, 2-4

Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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