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Schwarzer Kellerwände

Anfrage vom 30.01.2010

Frage:Im Zuge eines Ortstermins fand ich in einem alten Gebäude einen total "schwarzen Keller". Da es sehr feucht war, könnte es sich um eine Moderfäulnis halten. Teilen Sie hier meine Meinung oder sollte eine Untersuchung vorgenommen werden.

Feuchter KellerraumFeuchter Kellerraum

Antwort:Auf dem Bild lassen sich keine Holz zerstörende Pilze erkennen. Was natürlich nicht heißt, dass sie nicht vorhanden sind. Auf jedem Fall liegt eine Schädigung der Deckenbalken durch Holz zerstörende Insekten vor. Wie groß die Schädigung ist, kann ich nicht beurteilen (Einschränkung der Tragfähigkeit.) Da auch die Fenster zu sind, steht die Luft im Keller und kann nicht abgeführt werden. Die Frage der Begutachtung hängt vom Standpunkt ab. Der Verkäufer sollte kein Gutachter beauftragen. Der findet viele Schäden und die Immobilie verliert an Wert. Der Käufer sollte einen Gutachter beauftragen um den Kaufpreis zu drücken.
Generell sollte die Deckenkonstruktion aus Holz auch aus Sicht einer längeren Nutzung entfernt werden. Die Feuchte aus dem Keller entweicht über die Fugen der Dielung in den Wohnraum. Heute liegt aber auf der Dielung ein dicht schließender Belag. Die Feuchte am Holz nimmt zu und damit auch die Schädigung durch Holz zerstörende Insekten und Pilze. (Pilze eher im Auflagebereich auf der Natursteinmauer.) Dauerhafte richtige Lösung ist eine mineralische Decke mit ordentlicher Dämmung.

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Antwort von
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.

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