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Die Politik macht krankmachende Häuser und Wohnungen

Holzblockhaus in Bytchiv
Beispiel für ein ökologisch gesundes Wohnhaus,
Holzblockhaus in Velykyi Bychkiv (Zakarpatje Ukraine).

Sie suchen stundenlang in verschiedenen Katalogen und im Internet Informationen zum gesunden Wohnhaus für Ihre Familie. Sie werden auf den deutschen Seiten nur sehr wenig zu bauphysikalisch gesunden Häusern finden. Die Bauingenieure und Architekten, welche den gegenwärtigen irrsinnigen Trend mittragen, werden immer weniger. Die gegenwärtige Baupolitik mit ihrer verschärften Energieeinsparverordnung schreibt genau vor, was der Architekt zu bauen hat. Hält er sich nicht daran, so macht er sich strafbar und kommt in die Haftung.

Dass die Bauweise falsch ist, lässt sich sehr leicht durch die enorme Zunahme an Schimmelwohnungen in den letzten Jahren nachweisen. Der Profit steht eben vor der Gesundheit der Bevölkerung. Die Lobbyisten drücken über das Abgeordnetenhaus ihre Interessen durch. An einer nicht so gesunden Bevölkerung verdient ebenso die pharmazeutische Industrie. Eine sachte und gut überlegte Altbausanierung der Bestandsimmobilien lässt einen ausreichenden Spielraum für den Erhalt bzw. Die Schaffung einer gesunden Wohnung zu.

Die geradezu explosionsartigen Energiepreisanstiege durch die unwirtschaftlichen "erneuerbaren Energien" führen weg vom ökologischen Bauen zur Dämmstoffhülle. Wir wohnen analog wie in einer Thermosflasche. HBCD (Hexabromcyclododecan) das Flammenschutzmittel ist eine besonders besorgniserregend Chemikalie in den Styroporplatten, welche sich ungünstig auf die Fortpflanzung auswirkt. Diese Platten kleben überall an den Fassaden. die Vereinten Nationen haben daher ein globales HBCD-Verbot beschlossen.[6]

Der Dämmwahn der Fassade, der zweimal so viel kostet, wie die Kosteneinsparung beim Heizen bringt.[4] Aber auch in der Ukraine wird bereits mit billigen Krediten für eine Fassadendämmung geworben. Die gegenwärtigen Energiekosten sind ungleich niedriger als in Deutschland. Die Zeit der Amortisation der Investition dürfte 10 oder 20 Jahre größer sein als in Deutschland. Dagegen sind eine Dämmung des Daches, der Kellerdecke, der eventuelle Austausch defekter alter Fenster und der alten Heiztechnik viel sinnvoller und spart mitunter schon eine Menge Geld beim Heizen.
Die damit verbundene EEG-Umverteilung von arm zu reich und die Belastungen durch den zusätzlichen Netzausbau führen zwangsläufig zum Energiesparen im eigenen Haushalt und zur Vermeidung von ausreichender hygenischer Lüftung. Die neue Studie (2015) "Are our homes making people sick?" untersucht die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Bewohner als Folge von Wärmeschutzmaßnahmen.
Probleme, welche die meisten Bürger bisher noch nicht verstanden haben. Ein Glaubenskrieg im Namen von Klimaschutz und Energiewende, der zur Zunahme von Schimmelpilzschäden in den Wohnungen führt und die Gesundheit der Bewohner massiv gefährdet. Baufirmen und Architekten müssen diese gesetzlichen Vorschriften einhalten, sonst machen sie sich strafbar und kommen in die Haftung. Als Bürger haben sie noch die Möglichkeit selbst zu entscheiden.
Die in den Print- und Funkmedien verbreitet gleichgeschaltet und zensierte Behauptung die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung durch den CO2-Ausstoß (98,8 % sind natürlichen Ursprungs) sind schlicht falsch. Das terrestrische Klima lässt sich nicht in einem Computermodell abbilden und erst recht nicht das künftige Geschehen prognostizieren. Es ist ein chaotischer dynamischer nichtlinearer kybernetischer Prozess, welcher durch kosmische Kräfte beeinflusst wird. Kleinste Fehler bei der Eingabe der zugrunde liegenden Parameter führen zu groben Fehlergebnissen und zur Falschaussage der Modelle. Es gab in der Geschichte der Erde schon immer Klimaschwankungen, lange bevor es den Menschen überhaupt gab.
Welche Beweggründe die Politiker haben, müssen sie mit ihrem Gewissen vereinbaren. Es könnten auch nur fachliche Defizite sein, um die Tragweite ihrer Entscheidungen einschätzen zu können. Die finanzielle Existenz der Institute beruht auf Sponsoren. Ohne vermeintliche Gefahren gäbe es kein bzw. nur sehr wenig Zuschuss. An erster Stelle steht der Profit, analog wie bei der Gesundheitsindustrie, welche durch die Pharmaindustrie getragen wird.

Gesundes Wohnen ohne Schadstoffe, Schimmelpilze und feuchte Wände

Die Arbeitswissenschaft befasst sich mit der Funktionalität und den Klimabedingungen in den Arbeitsräumen (Arbeitsstätten-Richtlinie). Die Mitarbeiter sollen gesund und leistungsfähig bleiben. Vergleichbare Vorschriften oder Studien für Wohnhäuser gibt es leider nicht. Die Baubiologie hat mehr oder weniger nur eine Empfehlung, welche sich den gesetzlichen Vorschriften beugen muss. Bedingt helfen Wohnkonzepte, wie zum Beispiel nach Feng-Shui. Diese Konzepte können aber im nach hinein keine bauphysikalischen Planungsfehler oder eine falsche Baustoffauswahl beseitigen.
Historisch gewachsene Bauausführung, bewährte Baukonstruktionen, Regeln der Baukunst und Erfahrungen kommen immer mehr in Vergessenheit oder werden wirtschaftlichen Interessen geopfert.
Stattdessen macht man mit den Mietern und Hausbesitzern großflächige Feldversuche, in dem krankmachende Wohnungen errichtet bzw. zu solchen saniert werden müssen. Bert Brecht einmal sagte: "Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, ..., einen in eine schlechte Wohnung stecken, ..."
Immer mehr DIN-Normen, Richtlinien und Vorschriften unterstützen diese Aktivitäten.

Die Wohnungen haben in erster Linie die Aufgabe der Schutzfunktion vor Wetter, Tieren und nicht erwünschten Besuchern. Man sollte sich darin auch wohlfühlen und nicht durch chronische Hustenanfälle und Asthma erkranken. Die geforderten Bauzeiten werden immer kürzer. Alle Bindemittel, wie Gips, Kalk und Zement aber auch die Lehmwand benötigen Wasser. Dieses Wasser wird chemisch gebunden und der Rest muss an die Außenluft abgeführt werden. Früher hatte man das neue Haus "ausgewintert". In dieser Zeit konnte die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen. Heute zieht man in ein Haus, welches noch feuchte Wände hat. Durch intensives Lüften und erhöhte Heizwärme kann der Trockenprozess verkürzt werden. Um eine üppige Vermehrung der Schimmelpilze zu vermeiden, sollte man in den ersten ein bis zwei Jahren auf Raufasertapete und Dispersionsfarbe an den Wänden verzichten. Besser sind für diese Zeit Kalkfarben oder Silikatfarben.

Teil 1 Die richtige Altbausanierung, um Feuchtigkeit im Mauerwerk und Schimmelpilz in den Wohnungen zu vermeiden
Teil 2 Energiesparen und die Altbausanierung von Wohngebäuden.
Teil 3 Wie sieht ein Energiesparhaus aus?
Gesundes Wohnen ohne Schadstoffe, Schimmelpilze und feuchte Wände
Teil 5 Welches ist das richtige Wohnhaus
Der Unterschied zwischen einer Altbausanierung und dem Bau eines neuen Haus.


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