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Wissenswertes rund um die Thematik Immobilien in Hamburg - wie gestaltet sich hier der Immobilienmarkt?

Ganz im Norden Deutschlands stellt die Hansestadt Hamburg immer noch eine der beliebtesten Großstädte des Landes dar. Jedes Jahr strömen daher mehrere zehntausend Touristen in die Metropole an der Elbe. Die aktuell rund 1,75 Millionen Einwohnern nimmt darüber hinaus jedes Jahr mehrere tausend neue Bewohner auf. Im Städteranking kursiert Hamburg aktuell auf Platz 14 der beliebtesten Städte der Welt. Der großen Nachfrage an Wohnimmobilien kann der Immobilienmarkt in Hamburg zeitweise nicht mithalten. Aktuell stehen von den rund 1.000.000 Wohneinheiten in der Hansestadt nur rund 2.500 Wohnungen frei - und damit nur rund 0,25 Prozent! Das Hamburger Wirtschaftsministerium plant daher bis 2030 den Bau von rund 100.000 weiterer Wohneinheiten, die die Lage auf dem Hamburger Immobilienmarkt entspannen sollen. Derzeit entstehen so etwa 3.000 bis 6.000 neue Wohneinheiten pro Jahr - allein der neue Stadtteil HafenCity soll demnach etwa 2.000 Personen eine neue Heimat bieten. Wichtige Informationen zum Immobilienmarkt finden Sie bei dem Unternehmen Schulze & Filges Immobilien Hamburg. Im nun folgenden Artikel sollen die Gegebenheiten und Eigenheiten des Hamburger Immobilienmarkts daher einmal kurz und bündig zusammengefasst werden.

Hansestadt Danzig
Sicherlich gibt es in Hamburg auch noch solche schön restaurierte Gebäude aus der Hansezeit, wie hier im Beispiel in der Hansestadt Gdanzk (Danzig)

Eimsbüttel, St. Pauli und Bergedorf als beliebteste Stadtteile Hamburgs

Zu den beliebtesten Stadtteilen im Stadtgebiet der Hansestadt Hamburg zählen bisweilen das hippe Eimsbüttel, das quirlige St. Pauli sowie das eher ruhigere Bergedorf. Hamburg-Eimsbüttel bietet eine unmittelbare Nähe zur Innenstadt und weist etliche Bars und Cafés auf, die es zu besuchen lohnt. In Hamburg-St. Pauli kommen vor allem Szenegänger auf ihre Kosten - der multikulturell geprägte Stadtteil überzeugt durch die Reeperbahn sowie begehrte Mietwohnungen. In Hamburg-Bergedorf fühlen sich hingegen vor allem Familien wohl - dieser Stadtteil weist viele Einfamilienhäuser und Grünanlagen auf und bietet viele Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Prinzipiell ist der Hamburger Norden auch wesentlicher dichter besiedelt, als der südlich des Hamburger Hafens liegende Hamburger Süden.

Preise für Immobilien in Hamburg - Ist-Zustand & Perspektive

Sowohl die hohe Zuzugsrate der Stadt sowie der kaum vorhandene Leerstand sorgen im Zusammenspiel für stetig steigende Immobilienpreise in Hamburg. Warmmieten für eine 90-Quadratmeter-Wohnung kosten im beliebten Stadtteil Hamburg-Eimsbüttel aktuell um die 1.600 Euro - im eher abseits gelegenen Hamburg-Volksdorf sind gleiche Wohnungen im Schnitt rund 300 Euro billiger. Im teuren Hamburg-Wandsbek kosten sanierte Einfamilienhäuser aktuell rund 700.000 Euro bei 150 Quadratmeter Wohnfläche - ältere Reihenhäuser können hingegen schon ab 350.000 Euro erworben werden. Der aktuelle Mietspiegel der Stadt liegt bei 11,42 Euro pro Quadratmeter - perspektivisch gesehen könnte dieser in den kommenden Jahren auf 13,00 Euro pro Quadratmeter ansteigen. Gleiches gilt auch für die Grundstückspreise in Hamburg. Diese liegen derzeit bei rund 750 Euro pro Quadratmeter und sollen gemäß der Meinung von Experten in den kommenden Jahren bei rund 1.000 Euro pro Quadratmeter liegen.

Die Immobilienstruktur von Hamburg einmal kurz erklärt

Trotz seiner nur rund 755 Quadratkilometer kleinen Grundfläche ist die Struktur der Bausubstanz im Hamburger Stadtgebiet alles andere als homogen. Auf die rund 104 verschiedenen Stadtteile verteilen sich daher eine Vielzahl unterschiedlicher Architekturstile. Trendige Apartments und schicke Einzimmerwohnungen sind vor allem in Hamburg-Eimsbüttel aufzufinden. In Hamburg-Winterhude Süd hingegen findet der Betrachter vor allem prachtvolle Villen und großzügige Einfamilienhäuser entlang des beliebten Alsterufers vor. Das Zentrum Hamburgs ist jedoch besonders attraktionsreich: hier können Sie unzählige Shopping-Centers, Boutiquen sowie Schwimmbäder im Stil der 50er- und 60er-Jahre vorfinden. Besonders idyllisch ist es im Kontrast dazu im Hamburger Stadtteil Groß Flottbek - die verkehrsberuhigte Lage lockt mit zahlreichen Parks und dem Botanischen Garten der Stadt Hamburg und ist auch sonst ein absoluter Blickfang.

Diese Immobilien sind typisch hamburgisch

Da große Teile des Hamburger Immobilienbestands im Zuge des Zweiten Weltkriegs nahezu vollständig zerstört worden sind, empfangen des Besucher von Hamburg vor allem moderne Baustile. Einzig und allein die Hamburger Stadtteile Eppendorf und das Grindelviertel bieten noch die typisch hamburgischen Gründerzeitbaustile - und zwar in Form von prunkvollen Villen aus dem späten 19. Jahrhundert. Ein Großteil der Hamburger Bausubstanz ist zudem - wie auch für das sonstige Norddeutschland typisch - aus den Baumaterialien Ziegel- und Backstein gebaut. Ein weiterer, beliebter Baustil der Stadt ist der barocke Baustil - auch Neubauten wie zum Beispiel die berühmte Elbphilharmonie besitzen barocke Dachformen, die sich mit modernen Materialien wie zum Beispiel Glas oder Stahl verbinden und damit ein perfekte Kombination aus Neu und Alt bilden.


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