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Terrasse als erweiterter Wohnraum - für ein lebendiges Zuhause

Der Wohnraum erstreckt sich nicht alleine auf die Fläche im Inneren eines Hauses. Auch ein Freisitz wie Balkon oder Terrasse gehört dazu. Oft werden Terrassenflächen aus den günstigsten Betonsteinen gepflastert und wirken nicht einladend. Eine detaillierte Planung ist empfehlenswert, um aus der Fläche vor der Terrassentür einen nutzbaren, gemütlichen und schönen Freisitz zu gestalten. Dieser Ratgeber erklärt, was eine wohnliche Terrasse ausmacht.

Terrasse mit Holzverkleidung
Holzterrasse unter einem Dachvorsprung in Südlage.

1. Lage prüfen: Die Himmelsrichtung bestimmt das Kleinklima auf der Terrasse

Liegt eine Terrasse an der kühlen Nordostseite des Hauses, zum Beispiel vor einem Schlafzimmer? Oder handelt es sich um die Hauptterrasse vor dem Wohnzimmer in sonniger Südwestausrichtung? Die Himmelsrichtung bestimmt das Kleinklima auf der Terrasse. Wer es sich aussuchen kann, sollte die Terrasse auf einen sonnigen Standort legen:

Liegt eine Terrasse im Norden, bedeutet das einen kühlen und oft auch feuchten Standort. Dann sind bestimmte Bodenbeläge ungeeignet, so zum Beispiel Holzdielen oder geschliffene Steinplatten. Zu groß ist das Risiko, dass sich aufgrund der Feuchtigkeit Algen bilden und ein gefährlicher Schmierfilm entsteht. Der Beitrag "Terrasse, Carport und Garage" liefert Tipps zur Vorbeugung vorzeitiger Alterung von Holzterrassen. Eine Terrasse in Südlage bedeutet einige Stunden direkte Sonneneinstrahlung und somit eröffnet sich die Option, jeden beliebigen Bodenbelag auszuwählen.

2. Bodenbelag auswählen

Der ideale Bodenbelag im Sinne nachhaltiger Terrassengestaltung ist wasserdurchlässig. Eine komplette Versiegelung findet nicht statt. Der Vorteil einer durchlässigen Oberfläche besteht darin, dass keine extra Entwässerung eingebaut werden muss. Das spart enorm viel Geld und ist technisch weniger aufwändig. Zu den durchlässigen Bodenbelägen für Terrassen zählen diese:

Für Terrassen, die sonnenabgewandt liegen, sind durchlässige Bodenbeläge generell eine gute Wahl. Nur Holzterrassen, die eine sehr glatte Oberfläche bilden können, sowie Natur- oder Betonsteine mit geschliffenen Oberflächen kommen aus Sicherheitsgründen nicht infrage.

Sommerküche
Eine Sommerküche in einer offenen, überdachten Ecke der Terasse.

3. Details berücksichtigen

Eine Terrasse gewinnt enorm durch eine saubere Verarbeitung und deshalb ist es ratsam, bei den Details besonders genau hinzusehen. Eine Terrasse wirkt sehr gepflegt, wenn die Ränder mit Sorgfalt angefertigt werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel eine Kiesfläche mit einer edlen Natursteinkante begrenzt wird. Handelt es sich bei dem Material um feinen, hellen Rheinkies, entsteht ein besonders hochwertiger Eindruck.

Die meisten Terrassen liegen direkt am Haus. Befinden sich Lichtschächte zu Kellerfenstern in der zu befestigen Fläche, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Eine hochwertige und attraktive Lösung ist die Abdeckung des Lichtschachts mit einem feinmaschigen Schutz. Der Fachhändler Finecover bietet ansprechend gestaltete Abdeckungen aus Aluminium an, die zusätzlich mit einem Netz gegen das Eindringen vor Mäusen und anderen Kleintieren gesichert werden. Die angenehme Optik dieses Details wertet den Gesamteindruck der Terrasse sofort auf.

4. Weniger ist mehr: Plan erstellen und Entwurf umsetzen

So mancher Hausbesitzer verzettelt sich bei der Planung der Terrasse. Es handelt sich in der Regel um eine recht kleine Fläche, die aber in den Sommermonaten stark genutzt wird. Deshalb ist die Funktionalität das A und O. Bei der Planung kommt es darauf an, dass alle essenziellen Anforderungen erfüllt werden, damit der Freisitz seine Funktionen optimal erfüllen kann.

Falls zum Zeitpunkt der Planung noch nicht genügend Geld für alle Details verfügbar ist, so macht das nichts. Ein Dach und ein Windschutz können später immer noch nachgerüstet werden. Außerdem gibt es temporäre Lösungen für den Wind-, Regen- und Sonnenschutz, der schon für kleines Geld zu haben ist. Ein Online-Rechner, bei dem u. a. die Kosten einer Markise als Sonnenschutz berechnet werden können, ist hier zu finden.

Bildquelle:
https://pixabay.com/de/users/Counselling-440107/
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