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Badmodernisierung - Tipps zur Auswahl von Dusche und Wanne

Die Badsanierung und -modernisierung gehört zu den am häufigsten getätigten Investitionen deutscher Immobilienbesitzer. Mehr Platz, mehr Luft, mehr Licht, das sind die Wünsche, die mit den Modernisierungsmaßnahmen einhergehen. Wie das mit der richtigen Auswahl von Dusche und Wanne für das neue Bad gelingt, ist Thema dieses Beitrags.

Altes Bad Neues Bad
Enge und ungünstig geschnittene Badezimmer lassen sich
mit etwas Geschick in Wohlfühlbäder umgestalten.

Energieeffizientes Sanieren und Modernisieren zahlt sich aus

Investieren Privatpersonen in ihre Immobilie und modernisieren das Bad, kommen schnell zehn- bis zwanzigtausend Euro zusammen, oft noch mehr. Der Baukostenrechner hilf, die zu erwartenden Kosten vorab zu ermitteln. Nicht jeder so viel Geld auf der hohen Kante liegen. Und das muss auch nicht sein. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw) fördert die gute Absicht und unterstütz mit verschiedenen Förderkrediten und Investitionszuschüssen. Geht es um die Sanierung des Bads, spielt der Punkt "Altersgerecht Umbauen" in finanzieller Hinsicht eine wesentliche Rolle. Ein Blick ins Förderprogramm zeigt: Für ein Badezimmer sind bei einer Förderquote von 10% Zuschüsse bis zu 5.000 Euro drin. Für die Finanzierung können zu günstigen Konditionen bis zu 50.000 Euro bereitgestellt werden. Davon lässt sich schon einiges realisieren.

So lassen sich kleine Bäder ideal ausnutzen

Gerade in Altbauten finden sich knapp bemessene Badezimmer. Sie führten gerade in Immobilien älteren Baujahrs über Jahrzehnte ein Schattendasein, entsprechend ungünstig sind sie geschnitten. Im Zuge einer Sanierung oder Modernisierung lässt sich die Raumsituation komplett umgestalten.

Je kleiner das Badezimmer ist, desto wichtiger werden die Baustoffe. Glas spielt dabei eine übergeordnete Rolle, denn es sorgt für Transparenz und es lässt Licht durch. Das Problem: Eine Dusche, die in einen Sockel eingelassen ist und mit einem blickdichten Duschvorhang abgetrennt wird, schluckt enorm viel Raum. Das Bad erscheint noch enger. In kleinen Badezimmern bietet es sich deshalb an, eine Walk-in-Dusche/bodengleiche Dusche einzuplanen und diese mit einer gläsernen Duschwand abzutrennen.

In kleinen Badezimmern bieten sich neben den großzügig wirkenden Walk-in-Duschen, bei denen der Bodenbelag komplett durchgezogen wird, quadratische oder rechteckige Duschwannenformen an. Standardgrößen von 70 x 70 cm oder 75 x 80 cm sind genauso im Sortiment wie Sonderformen. Ein fünfeckiges Element mit einer Grundfläche von 80 x 80 cm (eine Ecke ist abgetrennt und dient als Einstieg) oder ein Viertelkreis bietet genügend Raum zum Duschen und nutzen ein kleines Badezimmer ideal aus.

Wer sich für eine Walk-in-Dusche entscheidet, hat außerdem die Möglichkeit, eine pendelbare Duschtür einzubauen, die sich wegklappen lässt, wenn die Dusche nicht benutzt wird. Das macht das Badezimmer sofort größer und verschafft faktisch mehr Bewegungsfreiheit und Fläche.

Kleine Badewannen in kleinen Badezimmern

Eine Badewanne hat eine Standardgröße von 170 x 75 cm. Das ist oftmals schlicht zu groß für ein kleines Bad. Wer gerne und viel badet oder gar ganz auf eine Dusche zugunsten einer Badewanne verzichtet, hat die Wahl zwischen verschiedenen Raumsparbadewannen.

Bad en suite: Luxuriös und unkompliziert

Immer moderner wird es, das Badezimmer direkt neben dem Schlafzimmer anzuordnen (Bad en Suite). Bei kleinen Badezimmern bietet es sich an, die Zwischenwand ganz oder teilweise zu entfernen und stattdessen Glaselemente einzubauen. Das Ergebnis: Eine sehr private, lichtdurchflutete, luftige Schlaf- und Badezimmersituation mit Wohlfühlcharakter.

Bildquelle:
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