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Baustoffkennwerte
Baulexikon


Holzbauweisen - der Stand der Technik

Das Baumaterial Holz zeichnet sich in erster Linie durch seine Festigkeit und seine hohe Tragkraft trotz des geringen Eigengewichtes aus. Man unterscheidet im Holzbau zwei Arten: einerseits die stabförmige Bauweise, dabei wird mit vertikalen, horizontalen und diagonalen Holzstäben ein konstruktives System hergestellt, das in weiterer Folge beplankt oder ausgefacht wird. Andererseits die plattenförmige Bauweise, bei der das Holz in flächiger Form als tragende Decke, als Boden und als Wand zum Einsatz kommt. Diese Arten der Holzkonstruktion, abgesehen von der Block- und der Rippenbauweise, gestatten in der Praxis einen hohen Grad der Vorfertigung, welcher die rasche, trockene und unkomplizierte Herstellung eines Gebäudes möglich macht.

Holzblockbauweise
Eins der zahlreichen Massivholzbauweise in den Karpaten. Hier am Zentrum von Europa.

Im Vergleich zu Gebäuden aus Baustoffen wie Ziegel oder Beton sind Häuser aus Holz leicht und verbrauchen wegen der geringeren Wandstärken weniger an Grundfläche. Die für den Holzbau bezeichnende Trockenbauweise macht nachträgliche Adaptionen an den bestehenden Gebäuden relativ einfach.

Die Holzrahmenbauweise

Die Konstruktion bei einer sogenannten Rahmenbauweise besteht aus Voll- oder Brettschichtholz zusammengesetzten Rahmen. Diese Rahmen werden beidseitig mit Holzwerkstoffplatten oder Gipsplatten beplankt, welche die Konstruktion entsprechend aussteifen. Die Rahmenbauweise erfordert wegen der kleinen Holzquerschnitte geringere Abstände der Stützen. Die Lastabtragung erfolgt über ein Rahmentragwerk und die Beplankung. Wandaufbauten können auf diese Art und Weise dünner gehalten werden, weil sich die Wärmedämmung in einer Ebene mit der Tragkonstruktion befindet.

Die Massivholzbauweise

Die Massivholzbauweise funktioniert durch die Verwendung von großformatigen, plattenförmige Elementen aus Vollholz aus. Im Bereich von Wänden und Decken werden vor allem Brettsperrholztafeln herangezogen, die lastabtragend sind und besonders im mehrgeschossigen Holzbau eine wichtige Rolle spielen. Die Vorteile einer solchen Massivbauweise liegen besonders in der hohen optischen Qualität der Oberflächen, im hohen Widerstand gegen Brände und in der Homogenität der Wand- und Deckenaufbauten.

Die Holzskelettbauweise

Bei dieser wird eine stabförmige Tragekonstruktion unter Verwendung von nichttragenden, raumabschließenden Elementen errichtet, wodurch eine variable Gestaltung in der Ausformung von Grundriss und Fassade möglich ist. Die Lasten werden über hochwertige Stützen abgeleitet, die Aussteifung des Gebäudes erfolgt über diagonale Streben in der Tragwerksebene bzw. durch nichttragenden Wände, die vom Skelett aus Holz konstruktiv unabhängig sind. Zwischen der Tragstruktur und der Wärmedämmung gibt es eine Trennung. Viel Information zum Thema finden Sie beim folgenden Link: Alles zu Holzbau

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