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Benzin- oder Elektro-Rasenmäher? Die Qual der Wahl beim Rasenmäher-Kauf

Kaum ein Gartenbesitzer kommt um den Einsatz eines Rasenmähers herum, sofern es sich nicht um einen reinen Steingarten handelt, der gepflegt werden will. Die Auswahl an Rasenmähern ist riesig und die Wahl eines passenden Rasenmähers hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Grundsätzlich unterscheidet man, wenn man die handbetriebenen Mäher einmal außen vorlässt, zwischen Elektro-Rasenmähern und Benzin-Rasenmähern. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich durch diverse Funktionen und Ausstattungen. Gerade in den Sommermonaten, in denen der Rasen oft wöchentlich gemäht werden muss, zahlt es sich aus, einen dem Gelände und den eigenen Ansprüchen gerechten Rasenmäher zu verwenden, um sich die Arbeit nicht unnötig schwer zu machen und das Rasenbild so zu erhalten, wie es einem vorschwebt.

Rasenmäher
Bild von https://pixabay.com/

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Auswahl

Egal ob man sich zum ersten Mal einen Rasenmäher zulegt oder der alte seinen Geist aufgegeben hat und man sich aus diesem Grund einen neuen anschaffen muss, die Auswahl will gut überlegt sein. Nicht jeder Rasenmäher eignet sich für jeden Rasen gleichermaßen und unter Umständen kann er sogar gänzlich unbrauchbar für den jeweiligen Garten sein. Neben der Größe der Rasenfläche spielt auch die Geländebeschaffenheit und nicht zuletzt der eigene Anspruch sowie das zur Verfügung stehende Budget eine Rolle bei der Auswahl. Bevor man sich endgültig für ein bestimmtes Modell entscheidet, sollte man folgende Fragen beantwortet haben:

Benzin-Rasenmäher

Die Vorteile eines Benzin-Rasenmähers liegen zunächst einmal darin, dass lästige Kabelbindungen entfallen und man so wesentlich flexibler in der Handhabung ist. Generell eignen sich Benzin-Rasenmäher für eher größere Rasenflächen. Der Motor eines solchen Rasenmähers ist zudem um ein Vielfaches stärker als ein vergleichbarer Elektromotor. Die Räder werden angetrieben, was bei unebenem Gelände oder bei einem Hanggrundstück von großen Vorteil ist. Weiterhin muss dieser Motor jedoch auch gepflegt und gewartet werden, Öl nachfüllen, Zündkerzen wechseln und Benzin kaufen gehören hier zum regelmäßigen Pflichtprogramm. Ein zusätzlicher Nachteil kann die im Vergleich zu Elektro-Rasenmähern höhere Lärmbelästigung sein. Preislich sind Benzin-Rasenmäher zumeist teurer als entsprechende Elektrorasenmäher. Auch das Gewicht ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, welches beim Benzin-Rasenmäher durch den Motorblock um einiges höher ausfällt als bei Elektro-Rasenmähern. In diesem Zusammenhang lohnt es sich einen Blick auf diesen Testbericht zum Thema Benzin-Rasenmäher zu werfen, sofern man vor der Überlegung steht, sich ein entsprechendes Modell zuzulegen.

Elektro-Rasenmäher

Ein Elektro-Rasenmäher hat den Vorteil, dass er besonders wartungsarm ist, weder Öl oder Benzin nachgefüllt werden muss noch Zündkerzen auszutauschen sind. Nachteilig kann die Kabelbindung sein, es muss eine Steckdose vorhanden und ein entsprechend langes Verlängerungskabel benutzt werden. Beim Mähen muss daher auch ständig darauf geachtet werden nicht über das Kabel zu fahren. Elektro-Rasenmäher eignen sich prinzipiell besser für kleinere Rasenflächen. Aufgrund seiner Funktionsweise ist ein Elektro-Rasenmäher nicht geeignet um bei Regen, Feuchtigkeit oder nassem Gras eingesetzt zu werden.Das gilt jedoch auf für den Bezinrasenmäher, wobei dieser nicht so empfindlich ist. Mit unebenen Flächen und hohem Gras kommen Elektro-Rasenmäher zudem schlechter zurecht als benzinbetriebene Varianten.

Wann ist ein Benzin-Rasenmäher die bessere Wahl als herkömmliche Elektrorasenmäher?

Insbesondere bei größeren Rasenflächen überwiegen die Vorteile eines Benzin-Rasenmähers. Durch die wegfallende Kabelbindung ist man hier unabhängig von der Stromversorgung und kann sich so frei auf der Fläche bewegen, ohne auf Kabel zu achten. Mit einem Benzin-Rasenmäher lässt sich auch mühelos durch dichteres Gras mähen, wo Elektro-Rasenmäher schnell an ihre Grenzen kommen. Bei unebenem Gelände oder Abhängen kann der Benzin-Rasenmäher ebenfalls punkten. Zudem muss man den Mäher nicht aus eigener Kraft schieben, ein Radantrieb sorgt für ein entspanntes Mähen auch bei schweren Geräten. Letzten Endes ist auch der Auffangkorb in der Regel um einiges größer als bei Elektrorasenmähern. Je nach Modell gilt es aber einen entsprechenden Aufbewahrungsplatz für den Mäher zu zur Verfügung zu haben.

Worauf ist bei der Auswahl des passenden Modells zu achten?

Zunächst einmal bestimmt die Größe der Rasenfläche, welcher Mäher sich am ehesten für die eigenen Bedürfnisse eignet. Bei sehr großen Grundstücken macht der Einsatz eines Rasentracktors Sinn, auf einem solchen kann man sich sitzend um den Schnitt des Rasens kümmern. Ein Führerschein ist nicht erforderlich, allerdings sind Rasentraktoren mit die teuersten benzinbetriebenen Rasenmäher. Dieser sind sowohl in der Anschaffung eher hochpreisig, als teils auch Wartungs-intensiv, da sie beispielsweise nach einiger Zeit mit einem neuen Fahrmotor (siehe hier) ausgestattet werden müssen. Bei kleineren Gärten können also auch die deutlich günstigen Elektro-Rasenmäher verwendet werden, vorausgesetzt ein entsprechender Stromanschluss ist vorhanden. Wer sich letzten Endes für ein bestimmtes Modell entscheidet, sollte sich vorher gründlich über dieses informiert haben und bestenfalls eine "Probefahrt" unternehmen. Eine leichte Bedienbarkeit und Ergonomie sind insbesondere bei großen Rasenflächen nicht zu unterschätzen. Das zur Verfügung stehende Budget entscheidet zusätzlich über die Wahl eines bestimmten Modells.


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