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Kupfer - chemischer Nachweis des Holzschutzmittels

Anorganisches Kupfer lässt sich durch eine Vielzahl von Möglichkeiten im Holz sichtbar machen. Eine Reaktion basiert darauf, dass Kupfer(II)-Ionen mit Kaliumhexacyanoferrat(II) unter Bildung eines stark braun gefärbten Kupferhexacyanoferrat(II)-Niederschlags reagieren. Eine frisch bereitete 1 bis 2%ige Lösung von Kaliumhexacyanoferrat(II) K4[Fe(CN)6] wird auf die zu prüfende Holzfläche aufgestrichen oder aufgesprüht. Kupfersalzhaltiges Holz - ab etwa 0,4 kg Kupfer pro m3 - färbt sich dabei braun.[1]

Ein weiteres Verfahren, auch für organisch gebundenes Kupfer (zum Beispiel Kupfernaphthenat) geeignet, arbeitet mit einer alkoholischen Lösung von Diphenylcarbazid. Man löse 0,5 g Diphenylcarbazid in 50 ml Isopropylalkohol und 50 ml destilliertem Wasser. Das zu prüfende Holz wird in die Prüflösung eingetaucht oder mit ihr bestrichen beziehungsweise besprüht. Kupferhaltiges Holz - ab etwa 0,2 kg Kupfer pro m3 - färbt sich rasch purpurfarbig, während das unbehandelte Holz etwa seine ursprüngliche Farbe beibehält.1) Dies ist ein beliebtes Verfahren für den Kupfernachweis und wird häufig zur Ermittlung der Eindringtiefe angewendet.[2]
Quelle:
[1] Theden, G.; Kottlors, Chr. 1965
[2] Zum Beispiel Horn, J.; Dohle, H.; Gersonde, M. 1977

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