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Renovieren Schritt für Schritt

Investitionen ins Eigenheim

Einfamilienhaus

Um satte 84 Prozent sind die Ausgaben, die Besitzer eines Eigenheimes für Energie bezahlen müssen, in einem Jahrzehnt gestiegen. Das geht aus einer Berechnung der Energiekosten der Jahre 1996 bis 2006 Für Besitzer eines Eigenheimes hervor. Auch in den letzten sieben Jahren sind die Preise für Strom, Gas und Öl rasant angestiegen. Hausbesitzer können viel Geld für Energie sparen, wenn sie sich für die Renovierung ihres Hauses entscheiden. Es muss dabei nicht immer gleich von einer kompletten Sanierung gesprochen werden. Auch in Etappen kann das Eigenheim auf den neusten Stand gebracht werden und so auch mehr Wohnkomfort die im Haus lebenden Personen bringen.

Vom Keller bis zum Dach

Geld kann durch die Sanierung verschiedener Bereiche im Haus gespart werden. Große Energie geht durch alte Dächer, Fenster und einer in die Jahre gekommenen Heizungsanlage verloren. Ein Haus, das in den 1950er Jahren gebaut wurde und nur einfach gedämmt ist, verbraucht je nach Nutzung rund 3.000 Liter Heizöl pro Jahr. Die Kosten summieren sich in den kommenden 25 Jahren auf knapp 80.000 bis 100.000 Euro. Diese Energiekosten können durch eine Sanierung um fast 50 Prozent reduziert werden, lassen sich also halbieren. Die Investition in eine Sanierung eines Einfamilienhauses aus dieser Bauzeit würde rund 40.000 Euro kosten. Die Kosten könnten also bereits nach 12 Jahren amortisiert sein, zugleich kann der Wohnkomfort erheblich gesteigert werden.

Kosten mit Fördermitteln reduzieren

In vielen Häusern treiben alte Kessel die Heizung an und sorgen für die Versorgung mit warmem Wasser. Rund 10.000 Euro würde eine Heizungsbaufirma in Rechnung stellen für eine moderne und kostensparende Anlage.Einige Tausend Euro dürfte die Erneuerung der alten Fenster eines Einfamilienhauses mit 130 qm2 Wohnfläche kosten. Eine neue Dämmung für die Außenwände ist noch etwa teurer. Laut Aussage einiger Energieberater soll ein Wärmedämm-Verbund-System den Verlust von Heizenergie deutlich reduzieren. Bevor Sie jedoch diese teure Variante angehen, sollten Sie ert einmal die wärmetechnische Qualtät der Außenwände genauer ansehen.
In Deutschland können Besitzer eines Eigenheims Fördergelder für die Sanierung in Anspruch nehmen. Das gilt auch bei einer schrittweisen Sanierung des Hauses und beschränkt auf eine totale Runderneuerung. Mit den Fördermitteln können die eigenen Ausgaben beschränkt werden.

Mehr Wohnkomfort

Mit der Sanierung des Hauses steigt auch der Wohnkomfort. Eigenheimbesitzer, die selbst etwas Hand anlegen, können mit selbst durchgeführten Tapezier- und Malerarbeiten Geld bei der Renovierung sparen. Schrittweise können einzelne Räume hergerichtet werden. Modern und nach den eigenen Wünschen eingerichtet, lässt es sich in einem energieeffizienten Eigenheim besonders komfortabel Leben für die ganze Familie.

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