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Renovierungsarbeiten richtig planen

Malerarbeiten
Bild: © Martin Poole/Photodisc/Thinkstock

Im Rahmen eines bevorstehenden Umzugs muss die alte oder auch die neue Wohnung oftmals neu gestrichen werden. Je nachdem, wie gut der Zustand der Wände ist und welche Renovierungsarbeiten im Mietvertrag festgehalten wurden, kann man entweder selbst Hand anlegen oder einen Profi engagieren.

Eine 2-Zimmer-Wohnung kann schnell neu gestrichen werden, indem man eine deckende Wandfarbe aus dem Baumarkt besorgt, die restlichen Möbel wie auch den Boden mit Schutzfolie abdeckt und den Pinsel schwingt. Muss jedoch einem ganzen Haus ein neuer Anstrich verpasst werden, sei es die aktuelle oder neue Bleibe, so sollten die umfassenden Malerarbeiten lieber von einem Profi übernommen werden. Dieser kann im Internet leicht gefunden werden, indem man die zu erledigenden Renovierungsarbeiten im Vorfeld beschreibt, danach die Angebote verschiedener Anbieter miteinander vergleicht und zu guter Letzt einen Malermeister beauftragt. Wie Sie dabei noch mehr Kosten sparen können und was es im Vorfeld zu beachten gilt, verraten wir Ihnen wie folgt.

Spartipps für Malerarbeiten

Die erbrachte Dienstleistung des Malermeisters muss natürlich finanziell entschädigt werden, das steht außer Frage. Um Kosten zu sparen, kann man jedoch die Wandfarbe aus eigener Tasche finanzieren. Normalerweise ist diese in den Malerarbeiten inbegriffen, muss jedoch auch dementsprechend bezahlt werden. Die benötigten Materialien wie Klebeband, Pinsel und Schutzfolie werden hingegen von dem Maler mitgebracht - und das ist auch gut so.

Das Timing ist entscheidend

Je nachdem, zu welcher Jahreszeit die Malerarbeiten stattfinden sollen, haben die Witterungsverhältnisse Einfluss auf die Wandfarbe. Ist es draußen sehr heiß und trocken, kann die Farbe besonders schnell eintrocknen. Ist es hingegen feucht oder kalt, muss länger gelüftet werden, bis die Räume trocken sind - im Winter ein nicht unwesentlicher Faktor. Vor allem dann, wenn man die eigenen vier Wände bereits bezogen hat.

Farbige Flächen übermalen

Gemäß den aktuellen Trends wird in vielen Haushalten mit bunten Farben hantiert: Mal wieder eine ganze Wand lila gestrichen, mal werden nur farbige Akzente mittels Bordüre oder einzelnen Strichen gesetzt. Diese müssen im Vorfeld weiß übergestrichen werden, bevor die ganze Wand einen neuen Anstrich bekommt. Um Zeit und Kosten zu sparen, macht es durchaus Sinn, diese Anstricharbeiten zu übernehmen, damit der Malermeister keine extra Arbeit leisten muss.

Bei der Auswahl der Farben sollte man auf eine hohe Qualität achten. Ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich in der Wohnung Schimmel an der Wandoberfläche bilden kann, so sollte auf Dispersionsfarbe verzichtet werden. Stattdessen ist eine Silikatfarbe besser.

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