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Wohnen - Arbeiten - Freizeit
Das Gebäude hat in erster Linie die Funktion des Schutzes, in dem man sich auch wohl fühlen soll. Behaglichkeit, Klima und Barrierefreiheit spielen die entscheidende Rolle.
Diese unterliegt einem Minimum an unnatürlichen schädlichen Einflüssen, wie chemische Schadstoffe, Stäube, radioaktive Belastungen und Elektrosmog. Dabei steht die Forderung nach allergiefreies und Gesundes Wohnen und Arbeiten. Neben den Umweltfaktoren, dem Nutzungsverhalten spielt die Einstellung zum Leben (Gesundheit) eine Rolle.
Gesundes Wohnen kann man sich weder kaufen noch in einem bunten Katalog auswählen oder durch den Einsatz einzelne ökologische Baustoffe erzielen. Auch wenn man ganz fest an die Wirkung von Feng Shui1) glaubt, ist eine Übertragung auf unsere westliche Kultur nur bedingt möglich. Die Versuche Häuser natürlich und menschlich zu gestalten, ist zum Beispiel bereits durch die Architektur Rudolf Steiner erfolgt. Es muss also nicht noch einmal erfunden werden.
Der Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn vom Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobieund Genozidforschung "Ich vermute, Deutschland wird leerer sein und seine Bevölkerung wird sich anders zusammensetzen als heute. Wenn Deutschlands derzeitige Einwohnerschaft von etwa achtzig Millionen zumindest quantitativ stabil bleiben soll, muß die Zahl der Einwanderer bis 2050 auf 700.000 jährlich steigen. Damit ließe sich das seit 1972 bestehende Geburtendefizit der Deutschen ausgleichen, rein quantitativ, wie gesagt: Über den Bildungsstand oder den Grad der Qualifizierung reden wir noch gar nicht. Und selbst bei einem stabilen Bevölkerungsvolumen von achtzig Millionen ist die Vergreisung auf ein Durchschnittsalter von 52 Jahren unvermeidlich." [2]
Klimafaktoren - Wohnumwelt
In der Arbeitstättenverordnung beziehungsweise Arbeitsstätten-Richtlinie werden der Schutz vor Stäube, Schwingungen, Gase usw. oder die Oberflächenbeschaffenheit der Fußböden, um Unfälle zu vermeiden, geregelt. In Wohnungen oder im häuslichen Arbeitsraum gelten zwar zum Beispiel die bauphysikalischen Normen, baulicher Brandschutz DIN 4102 Teil 1-18 (DIN EN 1363 bis 1366, 1634 und 13501) oder die Anforderungen an den Schallschutz DIN 4109 (DIN EN 20140, DIN EN ISO 140 und 717, sowie DIN EN 12354) für das Gebäude (Konstruktion) aber nicht für den Teppich oder den Schrank. Die MAK-Werte gelten für den Arbeitsplatz. In einer Liste werden wichtige Eigenschaften von Baustoffen beschrieben. Aber auch unsere täglichen Risiken werden falsch eingeschätzt.
Aber nicht nur im, sondern auch außerhalb des Gebäudes wirken Klimafaktoren. In den jeweiligen Klimazonen unserer Erde liegen unterschiedliche Niederschlagsmengen, Temperaturen und Wind vor. Daher sind auch unterschiedliche Baustiele der Gebäude und der Schutzvorrichtungen (Hochwasserregulierung, Deiche, Lawinenschutz usw.) erforderlich. So werden in warmen Regionen massive Gebäude errichtet, die die Wärme der heißen Tagesluft inklusiv Sonnenstrahlen speichert und in der kalten Nacht an den Wohnraum abgibt. Im eisigen Norden kann nur sehr wenig Sonnenenergie genutzt werden, daher wird dort der Iglus genutzt, da Schnee ein guter Wärmeisolator ist. Wie erfolgt aber heute die Besiedlung? Gebäude werden in ehemalige Flussläufe gebaut. Dazu wurden die Flüsse begradigt. Der natürliche Waldbewuchs der Berghänge wurde durch landwirtschaftliche Fläche ersetzt. Es erfolgt eine verstärkte Besiedlung der Gebiete (zum Beispiel Florida), wo schon immer Wirbelstürme auftreten. Aber es werden auch die Siedlung bis an den Ozean mit nur unbedeutendem Höhenunterschied zur Wasseroberfläche gebaut, damit die Touristen einen schönen Seeblick haben. Naturgewalten, die etwas stärker ausfallen, verursachen gleich extreme Katastrophen. In diesem Zusammenhang stimmt der Begriff " menschengemachte..." aber nicht bezogen auf das Wetter, sondern auf Ihre Sorglosigkeit und Leichtsinn. Wenn man täglich über den Bildschirm die Abenteuer der Sternenkreuzer von der Erde verfolgen kann, die mit Überlichtgeschwindigkeit durch die Galaxis fliegen, kann man sehr schnell die Realität mit Visionen verwechseln. Auch wenn der Mensch sich sehr viel Mühe geben sollte, ist sein Einfluss auf das Wetter vernachlässigbar klein. Hierzu mehr unter Technik-Naturwissenschaftund unter Kohlendioxid. Sicherlich währen die vielen Milliarden, die die Bundesregierung für den Klimaschutz ausgeben möchte, besser in den Wetterschutz investiert.
Bauökologische Grundsätze
Zu bauökologischen Grundsätzen gehören nicht nur die stofflichen Kriterien, sondern viel wichtiger auch die Einstellung und die Lebensweise der Bewohner. In einer Zusammenstellung wird die Baubiologie als Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen Lebewesen und Bauwerken dargestellt. Aber auch die Stoffbeschreibungen wichtiger Baustoffe und Stoffgemische können aus einer Liste ausgewählt werden.
Bauwirtschaft - Ökonomie und Ökologie
 Entwicklung von Tools zur Online-Berechung der Baukosten zum Beispiel für eine Sanierung oder für einen Kostenvergleich "Miete oder Eigentum" oder "Was bringt ein Skonto?" Die Entwicklung und Erarbeitung erfolgt zum Teil gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Steinmann.
Daneben werden ausgewählte betriebswirtschaftliche Themen angeboten, zum Beispiel "Welche Auswirkung hat die verzögerte oder nicht Erfüllung des Kaufvertrages?", wie wirkt sich die schlechte Zahlungsmoral aus oder einige Ausführungen zum Verkehrswert. Eine kleine Datenbank mit BWL-Begriffen und ihrer Erläuterung, wie Angebotskalkulation, Baunebenkosten und a. stehen zur Verfügung.
Der Begriff der Arbeitsgestaltung bezeichnet das Ziel, durch eine zweckmäßige Organisation von Arbeitssystemen unter Beachtung der menschlichen Leistungsfähigkeit und Bedürfnisse ein optimales Zusammenwirken des arbeitenden Menschen, der Betriebsmittel und der Arbeitsgegenstände zu erreichen.
1)Fernöstliche Kunst, Räume, Häuser und Gärten zu gestalten. Diese Lehren basieren auf einer entsprechenden Lebenseinstellung und Lebensführung. Dazu gehören auch Meditation und Kontemplation. Als Bauanleitung und Checkliste für Wohnglück ist Feng Shui weder gedacht noch geeignet. [1]
Quelle:
[1] Schmidt, Joachim; Bauen aber richtig! 1. Aufl. Book on Demand GmbH, Norderstedt, 2005. S. S. 99
[2] Sand in den Augen, Sezession 15/Oktober 2006 www.sezession.de
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